Garagenrabatt

Neben den regulären Versicherungstarifen bieten einige Versicherungsgesellschaften auch vergünstigte Sonderkonditionen an, zum Beispiel den Garagenrabatt.

Einen Garagenrabatt kann man für Fahrzeuge erhalten, die über Nacht regelmäßig in einer Einzelgarage, einer Tiefgarage oder einer Sammelgarage abgestellt werden. Ausgenommen von diesem Angebot sind Fahrzeuge, die in Carports geparkt werden, da für den Erhalt des Garagenrabattes ein verschließbarer, nicht öffentlich zugänglicher Abstellort erforderlich ist.

Die Begründung für diesen vergünstigten Versicherungstarif besteht darin, dass für Autos, die nachts an einem sicheren Ort geparkt werden, ein geringeres Risiko existiert, durch ungünstige Witterungsverhältnisse oder böswilligen Vorsatz Schaden zu nehmen. Des Weiteren ist das Diebstahlrisiko für Fahrzeuge in Garagen geringer als anderen Abstellorten.

Wer sich für eine Autoversicherung mit Garagenrabatt entscheidet, ist dazu verpflichtet, das versicherte Fahrzeug über Nacht hauptsächlich in einer Garage parken. Sollte dies nachweislich nicht der Fall sein, muss der Versicherungsnehmer mit einer Anpassung des Tarifes und unter Umständen zusätzlich mit einer Vertragsstrafe rechnen.

Eine Ausnahme, die nicht gegen die Konditionen des Garagenrabattes verstößt, ist dann gegeben, wenn der Wagen im Urlaub nicht in einer Garage geparkt wird. Ebenfalls kein Vertragsbruch ist das Parken auf der Straße, wenn die Garage aufgrund von Umbauarbeiten nicht nutzbar ist.

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Über den Autor

Thomas Nissen

Thomas Nissen

Experte für Finanzthemen beim unabhängigen Wissensportal Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

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