Autoversicherung: Test der Vergleichsportale

Bei den bekannten Vergleichsportalen für die Autoversicherung CHECK24 und Verivox finden Sie nie alle Kfz-Versicherer – zum Beispiel sind die Allianz und HUK nicht dabei.

Inhaltsverzeichnis

Seitdem das Bundeskartellamt eine Studie veröffentlicht hat, welche Vergleichsportale und Websites mit wem verbunden beziehungsweise verflochten sind, steht fest: Es gibt nur zwei Vergleichsportale bei den Kfz-Versicherungen, die den Markt dominieren und die kennen Sie aus Radio und Fernsehen: CHECK24 und Verivox.

Die massive Werbung erweckt häufig den Eindruck, dass Sie nur einfach vergleichen brauchen und Sie bekommen aus den allermeisten Versicherern den allerbesten und allergünstigsten Tarif. Doch das stimmt nicht.

30 Prozent der Autoversicherer nicht dabei

Die Vergleichsportale übertrumpfen sich gerne gegenseitig mit der Anzahl der Tarife: 300 Tarife bei Verivox, 330 Tarife bei CHECK24 – wer bietet mehr? Dabei kommt es darauf an, welche und wieviele Autoversicherer im Vergleich vertreten sind und ob Sie auch deren Beiträge berechnen können. Deswegen haben wir nachgezählt.

Fazit: Von den untersuchten 90 Kfz-Versicherungsunternehmen sind 27 Stück überhaupt nicht in den beiden Portalen vertreten. Das sind satte 30 Prozent!

Und mit der Allianz und der HUK-Coburg (und HUK24) sind zum Beispiel die beiden größten Autoversicherer zur Zeit nicht dabei.

Wenn Sie diese beiden Unternehmen vergleichen möchten, müssen Sie die Beiträge direkt auf deren Website berechnen.

In der Tabelle sind die beiden Vergleichsportale mit den aktuellen Kfz-Versicherern aufgeführt, von denen Sie auch Preise angezeigt bekommen. Diese Liste aktualisieren wir monatlich.

CHECK24 deckt aktuell 54 Kfz-Versicherer mit Preisen ab – bei Verivox sind es 49 im März 2019.

Unser Tipp: Verlassen Sie sich nie auf die Ergebnisse eines Vergleichsportals, sondern nutzen Sie immer beide! Am besten nehmen Sie auch die Allianz und die HUK dazu, um einen umfassenden Überblick über die besten Tarife und Beiträge zu bekommen.

Tabelle Vergleichsportale mit Kfz-Versicherer

Die Liste haben wir um die Beschwerdequoten* der Kfz-Versicherer erweitert.

Kfz-VersichererCHECK24VerivoxFinanztestBeschwerdequote
KostenlosKostenlos7,50 €
AachenMünchener1,35
ADACxx0,65
ADCURIxx
AdmiralDirekt.dexxx
AIG Europexx
Allianzx1,51
AllSecurxxx0,23
Alte Leipzigerxxx1,05
AXAxxx1,01
Barmeniaxxx1,51
BarmeniaDirektxx
Baslerx1,56
BavariaDirektxx
BGV | Badischexxx
Bruderhilfe | HUK-Coburg-Gruppexxx2,15
Concordiaxxx3,26
Condorxxx0,61
Confidon | CHECK24x
Continentale
x1,23
CosmosDirektxx0,71
DA Direktxxx0,35
DBVxx
Debekaxx
DEVK Allgemeinexx1,61
DEVK Eisenbahnxx
Die Bayerischexxx
Emil (Digital)
ERGOxxx0,93
Europaxx0,41
Europa-goxx
Fahrlehrerversicherungx1,62
Feuersozietät Berlinx1,47
FRI:DAY (Digital)xx
Generalixxx1,24
GHV Darmstadt
Gothaerxxx1,81
grün versichertx
GVV Privatxx2,04
Hannoversche Direkt
HanseMerkurxxx
HDIxxx0,65
Helvetiaxx
HUK-Coburgx1,18
HUK-Coburg ÖDx1,39
HUK24x0,79
Itzehoerx0,62
Janitosxxx0,61
Kravagxxx1,26
Lippischexxx
LSHx
LVM2,08
Mannheimerx2,21
Mecklenburgischexxx1,73
Münchener Vereinxx
nexiblexx
Nürnberger Allgemeinexxx1,15
Nürnberger Beamtenxxx
Nürnberger Garantaxx1,36
Öffentliche Braunschweigxx
Öffentliche Oldenburgx
ÖSA Versicherungenxxx
Pangea Lifexxx
Prokundoxx
Provinzial Düsseldorf1,62
Provinzial Nordx1,97
R+Vxxx1,48
R+V24xxx0,33
Rheinland Versicherungenxxx
rhion.digitalx
Saarland Versicherungen
Signal Idunaxx1,05
SOVAGx
Sparkassen DirektVersicherungxxx0,63
Sparkassenversicherung Sachsenxx1,87
universaxxx
Versicherungskammer Bayernx
Vertixxx0,28
VGH Versicherungen
VHVxxx0,78
VÖDAGxx
Volkswohl Bundxxx
Westfälische Provinzialx1,12
WGVxxx1,21
WGV Himmelblauxx
Württembergischex1,25
WWKx
Zurichx
LinkCHECK24 »Verivox »Finanztest »
eigene Recherche | 08.03.2019 | Alle Angaben ohne Gewähr
*Quelle: Beschwerdestatistik der BaFin 2017 (Beschwerden im Verhältnis zum Bestand)

Kfz-Versicherungsvergleich der Stiftung Warentest

Bei der Stiftung Warentest (Finanztest) können Sie auch zwei Analysen – also zum Beispiel für zwei Autos – berechnen. Diese kosten zusammen 7,50 Euro. Versprochen wird, dass fast alle Autoversicherungstarife dort enthalten sind. Bezahlen können Sie mit Kreditkarte, Paypal oder Handy.

Abschluss über Umwege: Ein direkter Abschluss nach dem Vergleichsergebnis ist hier nicht möglich. Für einen Vertrag müssen Sie auf die Website des gewählten Versicherers gehen und dort die Eingaben nochmal tätigen.

Haben Sie Fragen zu dem Thema? Schreiben Sie an: auto@arbeitsgemeinschaft-finanzen.de

Kfz-Haftpflicht

Die Kfz-Haftpflicht springt ein, wenn Sie als Autofahrer einen Unfall mit Sach- oder Personenschäden verursachen. Ihre Autoversicherung entschädigt allerdings nur Ihren Unfallgegner.

Hierbei gibt festgelegte Mindestdeckungssummen, die im Schadenfall vom Kfz-Versicherer gezahlt werden müssen. Die Mindestversicherungssumme beträgt bei Personenschäden 7,5 Millionen Euro, bei Vermögensschäden 50.000 Euro und bei Sachschäden 1,22 Millionen Euro.

Wie hoch Ihr Versicherungsbeitrag zur Kfz-Haftpflicht ist, wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Dazu gehören unter anderem Fahrzeugart, Motorstärke, Typklasse, Regionalklasse sowie die Besitzdauer des Führerscheines und die Schadenfreiheitsklasse des Versicherungsnehmers.

Wenn Sie durch einen Verkehrsunfall schuldlos geschädigt werden, können Sie direkt vom Versicherer des Verursachers Schadenersatz verlangen. Falls Sie selbst verursachte Unfallschäden am eigenen Wagen absichern wollen, benötigen Sie eine Vollkasko.

Teilkasko

Die Teilkasko kann wie die Vollkasko zusätzlich zur Kfz-Haftpflicht vereinbart werden.

Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung kann den Beitrag zur Teilkasko senken. Üblich sind 150 oder 300 Euro. Bei einem gemeldeten Teilkaskoschaden erfolgt keine Hochstufung des Schadensfreiheitsrabattes. Das passiert nur bei der Vollkasko.

Die Teilkasko bezahlt Schäden durch:

  • Brand oder Explosion
  • Diebstahl, Raub und Unterschlagung,
  • Unmittelbare Einwirkung von Sturm (mindestens Windstärke 8),
  • Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung auf das Fahrzeug,
  • Zusammenstoss mit Haarwild,
  • Glasbruch und Kabelschäden durch Kurzschluss.

Brems-, Betriebs- und reine Bruchschäden sind keine Unfallschäden!

Vollkasko

Die Vollkasko kann wie die Teilkasko zusätzlich zur Kfz-Haftpflicht vereinbart werden.

In der Regel wird in der Vollkasko eine höhere Selbstbeteiligung vereinbart, da im Schadenfall eine Hochstufung in der folgenden Versicherungsperiode erfolgt und dadurch auch höhere Beiträge zu zahlen sind. Üblich ist eine Selbstbeteiligung von 300 oder 500 Euro.

Die Vollkasko bezahlt Schäden am eigenen Fahrzeug durch:

  • Unfall,
  • Vandalismus,
  • Glasbruch und Kabelschäden durch Kurzschluss.

Was ist die evB-Nummer?

Die elektronische Versicherungsbestätigung (Abkürzung eVB) wird benötigt, um die Neuzulassung eines Fahrzeuges schnell und unkompliziert durchführen zu können.

Die eVB-Nummer besteht aus einer siebenstelligen Zahlen- und Buchstabenfolge und wird von der Versicherungsgesellschaft meist per SMS oder E-Mail mitgeteilt. Diese Kombination wird dann von der Zulassungsbehörde überprüft, um festzustellen, ob tatsächlich ein Versicherungsschutz für den Wagen besteht.

Wie kann ich die Autoversicherung kündigen?

Üblicherweise kann die Autoversicherung zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Häufig ist dies der 31. Dezember, jedoch nicht immer. Das genaue Datum finden Sie im Versicherungsschein. Die Kündigung muss dem Versicherer mindestens einen Monat vorher vorliegen.

Entscheidend ist dabei das Datum Kündigungseingangs (E-Mail, Fax, Post). Endet das Versicherungsjahr beispielsweise zum 31. Dezember, muss die Kündigung bis zum Stichtag 30. November bei der Versicherungsgesellschaft nachweislich eingegangen sein.

Aber auch nach dem magischen Datum 30. November ist ein Wechsel der Autoversicherung möglich. Dies wird das Kfz-Sonderkündigungsrecht genannt.

Dazu müssen Sie wissen, dass hier die Kündigungsfrist vier Wochen nach Eintritt des Kündigungsgrundes beträgt.

In den folgenden Situationen können Sie vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und dann auch innerhalb der Vertragslaufzeit die Autoversicherung vergleichen und wechseln:

1. Bei Beitragserhöhung
Ihr Versicherungsbeitrag kann sich auch durch eine neue Typklassen-Einstufung erhöhen, ohne dass der Leistungsumfang geändert wird. Das ist eine “versteckte Beitragserhöhung” und erst auf den zweiten Blick in der Beitragsrechnung erkennbar. Die Kündigungsfrist beginnt nach Zugang der Mitteilung in Ihrem Briefkasten oder E-Mail Postfach.

2. Bei Fahrzeugwechsel
Wenn Sie ein anderes Auto kaufen, können Sie den Vertrag sofort beenden und sich eine neue Autoversicherung suchen.

3. Im Schadensfall
Wenn die Kfz-Versicherung einen Schaden bearbeitet hat und Sie über den Abschluss des Schadensfalls informiert werden, beginnt die Kündigungsfrist. Dabei ist es egal, ob der Schaden nun zu Ihrer Zufriedenheit reguliert oder ob dieser abgelehnt wurde.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für Diesel und Benziner?

Für die Berechnung der Kfz-Steuer ist wichtig:

  • die Euro-Norm des Fahrzeuges,
  • die Größe des Hubraumes,
  • der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2).

Und so geht’s:

1) Pro angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum (100 ccm) wird zunächst je nach Diesel oder Benzin ein unterschiedlicher Betrag erhoben:

Motorje 100 ccm
Diesel9,50 Euro
Benzin2,00 Euro

2) Als nächstes kommt der CO2-Anteil ins Spiel. Die Grenze liegt dabei immer bei 95 ausgestossenen Gramm pro Kilometer (95g/km) – das ist sozusagen Ihr “Freibetrag”. Dieser hat sich in den letzten Jahren stetig verringert:

ErstzulassungCO2-Freibetrag
vor 2012120g/km
ab 2012110g/km
ab 201495g/km
Liegen Sie über beispielsweise bei einem in letztem Jahr zugelassenen Pkw über 95g/km, wird jedes Gramm mehr mit zusätzlich 2,00 Euro Kfz-Steuer belastet!

Das bedeutet: Je umweltfreundlicher ein Fahrzeug ist, umso niedriger ist die Kfz-Steuer.

Ist eine Insassenunfallversicherung sinnvoll?

Die Insassenunfallversicherung ist weder sinnvoll noch notwendig und gehört in die Kategorie der überflüssigen Versicherungen.

Sie hat die Aufgabe, die Insassen des eigenen Fahrzeuges bei einem Unfall finanziell zu schützen, unabhängig davon, wer die Schuld am Unfall trägt. Eine solche Absicherung ist aber über die Kfz-Haftpflicht und Unfallversicherung bereits vorhanden!

Die Insassenunfallversicherung ist unsinnig, da die gegnerische Autoversicherung ohnehin alle Schäden bezahlt, WENN die Schuldfrage beim Unfallgegner liegt.

Bei selbstverschuldeten Unfällen allerdings tritt die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht für die Schäden der Mitfahrer ein.

In diesem Falle (oder wenn beispielsweise der Unfallgegner Fahrerflucht begeht und nicht ermittelt werden kann), KÖNNTE hier die Insassenunfallversicherung einspringen. Doch die Leistungen sind mit denen einer normalen Unfallversicherung identisch, Zahlungen bei Invalidität und im Todesfall gehören ebenso dazu wie ein Krankenhaustagegeld.

Praxis-Tipp: Jede Person sollte eine eigene Unfallversicherung besitzen, die generell bei allen Unfällen, egal ob im Fahrzeug, im Haushalt oder in der Freizeit, für Schäden aufkommt.

Typ- und Regionalklassen

Zwei wichtige Faktoren beeinflussen die Höhe der von Ihnen zu entrichtenden Prämie für Kfz-Haftpflicht und Kasko entscheidend: die Typklasse und die Regionalklasse. Je niedriger Ihr Fahrzeug hier eingestuft ist, desto geringere Beiträge müssen Sie zahlen.

Da die Einstufungen jährlich neu festgelegt werden, kann ein rechtzeitiger Blick in die entsprechenden Kfz Versicherungsklassen ratsam sein. Durch den Wechsel des Versicherers oder auch mit der Änderung des Zulassungsortes können Sie mitunter eine Menge Geld sparen.

Typklassen: Vor allem beim Fahrzeugkauf beachten

Die Beiträge für Kfz-Versicherungen werden nicht nur nach personenspezifischen Merkmalen wie dem Alter des Fahrzeughalter und dessen bisheriger Unfallhäufigkeit berechnet. Auch Merkmale, die sich aus dem zu versichernden Fahrzeugtyp und dem Zulassungsbezirk ergeben, wirken sich auf die Kostenhöhe aus. So erfolgt die Einordnung eines Autos in eine bestimmte Typklasse auf Grundlage der für dieses Fahrzeugmodell durch die Versicherungsunternehmen aufgewendeten Schadenssummen.

Maßgeblich ist hierfür das zurückliegende Kalenderjahr. Die Höhe der Schadensaufwendungen werden ins Verhältnis zu allen anderen Fahrzeugtypen gesetzt und sodann in eine Rangfolge gebracht. Fahrzeugtypen, die statistisch gesehen nur wenige und geringe Schäden angerichtet haben, erhalten eine niedrigere Typklasse als Modelle mit hohen Kosten.

Die Zuordnung eines bestimmten Fahrzeugmodells zu einer Typklasse gilt für alle gleichartigen in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge und ist für alle Autoversicherer bindend. Die Typklassen werden jedes Jahr durch den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) festgelegt und in einem Typklassenverzeichnis veröffentlicht. Aufgrund dieser jährlichen Neueinstufung können sich hier erhebliche Veränderungen der Versicherungsbeiträge ergeben.

Bei einer Erhöhung können Sie jedoch von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und gegebenenfalls das Versicherungsunternehmen wechseln. Zwar gilt die Typklassenzuordnung für alle Anbieter gleichermaßen, dennoch unterscheiden sich die Beiträge bei den einzelnen Versicherern mitunter erheblich. Vergleichen lohnt sich hierbei immer.

Wichtig ist die Beachtung der Typklasseneinstufung insbesondere dann, wenn Sie vor der Entscheidung für ein neues Fahrzeug stehen. Manches ins Auge gefasste Modell kann sich in Bezug auf den Versicherungsbeitrag aufgrund der Typklassenzuordnung als unverschämt teuer herausstellen.

Hier hilft ein Blick in das Typklassenverzeichnis, böse Überraschungen zu vermeiden und vielleicht auf ein alternatives Modell auszuweichen. Mitunter ergibt sich allein schon aus einer veränderten Motorisierung mit anderem Hubraum oder abweichender Leistung eine günstigere Einstufung.

Regionalklassen: Der Zulassungsbezirk bestimmt den Preis

Neben der Typklasseneinstufung erfolgt die Zuordnung von Fahrzeugen zu bestimmten Regionalklassen. Diese Regionalklassen werden anhand von Daten zu Unfällen, Diebstählen und Einbrüchen in den einzelnen Zulassungsbezirken festgelegt und haben ebenfalls Auswirkung auf die Höhe der Versicherungsprämie.

In Städten oder Landkreisen mit geringerem Risiko erfolgt eine Einordnung in niedrigere Klassen als in Bereichen mit statistisch höherem Schadenspotenzial. Auch die Regionalklassen werden jährlich durch den GDV neu festgelegt. Für die Haftpflicht gibt es 12, für die Vollkasko 9 und für die Teilkasko 16 Regionalklassen.

War es früher im allgemeinen erlaubt, sein Fahrzeug entweder am Haupt- oder Nebenwohnsitz anzumelden, ist dies seit dem Inkrafttreten der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) nicht mehr ohne weiteres möglich. Grundsätzlich muss ein Kraftfahrzeug nunmehr am Hauptwohnsitz angemeldet werden.

Allerdings hindert Sie niemand, den Haupt- und Zweitwohnsitz zu tauschen! Dieses Vorgehen kann sich insbesondere bei hohen Unterschieden in der Regionalklassen-Einstufung des betreffenden Fahrzeugs lohnen und Ihnen helfen, eine Menge Geld zu sparen.

Bedenken Sie hierbei aber die im Zusammenhang mit der Ummeldung entstehenden Verwaltungsgebühren und die Kosten für die Prägung neuer Kennzeichentafeln. Bleibt unterm Strich ein positives Ergebnis, sollten Sie über eine Verlegung des Fahrzeugstandortes nachdenken.

Über den Autor

Thomas Nissen

Thomas Nissen

Gründer und Experte vom Wissensportal Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Sein Motto: Verbraucherorientiert informieren, hilfreiche Tipps geben und Produkte kritisch beleuchten.