Kurzzeitkennzeichen – Checkliste

Die Kurzzeitkennzeichen (einst Überführungskennzeichen) können online bestellt oder bei der Zulassungsstelle besorgt werden.

Genutzt werden diese Kennzeichen für Probe- und Überführungsfahrten.

Die Gültigkeitsdauer liegt bei fünf Tagen – daher sind die Kurzzeitkennzeichen auch als 5-Tage-Kennzeichen bekannt. Das bedeutet: Tag der Zuteilung + vier Tage.

Neben der Kennung der jeweiligen Stadt oder des jeweiligen Kreises ist auch eine Zahlenkombination angegeben. Auf der rechten Seite befindet sich ein gelber Balken, der beim Kurzzeitkennzeichen die wichtigste Information liefert. Hier ist das Ablaufdatum des Kennzeichens mit Tag, Monat und Jahr verzeichnet. Nach diesem Datum darf dieses Nummernschild nicht mehr eingesetzt werden.

Welche Dokumente brauche ich?

Für das Kurzzeitkennzeichens benötigen Sie folgende Dokumente und Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass samt Meldebescheinigung
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) oder Teil II (Fahrzeugbrief)
  • 7-stellige eVB-Nummer der Autoversicherung
  • Nachweis der gültigen Hauptuntersuchung (HU/TÜV)
  • Falls Sie beauftragt sind, eine schriftliche Vollmacht
  • Bei gewerblicher Nutzung Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug

Was kostet ein Kurzzeitkennzeichen?

Insgesamt müssen Sie beim Kurzzeitkennzeichen mit folgenden Kosten rechnen:

  • Verwaltungsgebühr: ca. 10 bis 13 Euro
  • Nummernschilder selbst: ca. 10 bis 20 Euro
  • Bei Onlinebestellung: Service – und Versandgebühren
  • evB-Nummer: 30 bis 80 Euro – unter Umständen kostenlos oder angerechnet

Das teuerste ist die eVB-Nummer – abhängig vom jeweiligen Kfz-Versicherer.

Wer allerdings sein Fahrzeug nach der Nutzung des Kurzzeitkennzeichens auch bei dieser Versicherung anmeldet, dem werden meistens auch die Gebühren für das 5-Tage-Nummernschild erlassen oder der anschließende Versicherungsbetrag gekürzt.

Was muss ich noch beachten?

Die Kurzzeitkennzeichen stehen auch Privatnutzern zur Verfügung, während die roten Kennzeichen lediglich von Kfz-Händlern gewerblich eingesetzt werden dürfen. Erlaubt sind nur Probe- und Überführungsfahrten, keine Einkaufsfahrten etc.

Zudem müssen Sie beachten, dass die Schilder jeweils nur an einem Wagen angebracht werden dürfen. Ein Einsatz im Wechsel bei mehreren Fahrzeugen ist nicht erlaubt.

Nach Ablauf sind die Kurzzeitkennzeichen zu entsorgen.

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Über den Autor

Thomas Nissen

Thomas Nissen

Gründer und Experte vom Wissensportal Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Sein Motto: Verbraucherorientiert informieren, Hilfestellungen geben und Produkte kritisch beleuchten.

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