Gefälligkeitsschäden

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Wenn Sie Bekannten oder Verwandten beim Umzug helfen oder andere Hilfsdienste erweisen, ist dies eine Gefälligkeit. Da kann schon mal etwas kaputt gehen und es gibt es häufig Streit darüber, wer in solchen Fällen haftet.
  • Die Leistungen der meisten privaten Haftpflichtversicherungen umfassen einen Gefälligkeitsschaden.

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In unserem Ratgeber

Gefälligkeitsschäden meist leicht fahrlässig

Wenn jemand Sie um Hilfe bittet und Sie dabei einen Schaden verursachen, haften Sie nach geltendem Recht nur, wenn Sie grob fahrlässig handeln. Die meisten Gefälligkeitsschäden geschehen aber höchstens leicht fahrlässig.

Zerbrochenes Glas bei Gefälligkeitsschaden

Zum Beispiel, wenn Ihnen beim Umzug versehentlich ein Spiegel zu Boden fällt oder Sie beim Blumengießen für den Nachbarn eine Pfütze auf dem Parkett hinterlassen.

Bei leichter Fahrlässigkeit hat der Geschädigte jedoch normalerweise keinen Anspruch gegen Sie als Helfer und bleibt auf seinem Schaden sitzen.

Praxis-Tipp: Um in solchen Fällen Streit zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Privathaftpflicht auch Gefälligkeitsschäden reguliert.

Bestehende Haftpflicht um Gefälligkeitsschäden ergänzen

Falls Sie bereits eine Privathaftpflicht besitzen, schauen Sie in den Vertragsbedingungen nach. Ist keine kundenfreundliche Gefälligkeitsklausel vereinbart, nehmen Sie Kontakt mit ihrem Versicherer auf und bitten um Einschluss von Gefälligkeitsschäden oder wechseln Sie in einen leistungsstärkeren Tarif.

Warum ist eine Privathaftpflicht wichtig?

Eine private Haftpflichtversicherung ist existenziell wichtig. Die Privathaftpflicht springt ein, wenn Sie anderen Menschen unabsichtlich finanziellen oder gesundheitlichen Schaden zufügen. Zum Beispiel, wenn Sie als Radler einen Fußgänger anfahren oder mit dem Einkaufswagen ein vor dem Supermarkt abgestelltes Auto verkratzen.

Wichtige Fragen – kurz beantwortet

Was deckt eine Privathaftpflicht alles ab?
Die Versicherung kommt für die Schäden auf, die einem Dritten entstehen. Hierunter fallen Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden.
Was ist ein Gefälligkeitsschaden?
Als Gefälligkeitshandlungen werden Freundschafts- oder Nachbarschaftsdienste angesehen. Sie sind einem Nachbarn bei der Renovierung seines Hauses behilflich oder Sie erklären sich während der Abwesenheit im Urlaub dazu bereit, die Blumen und die Katze zu versorgen.

Diese Hilfen werden unentgeltlich geleistet. Entsteht dabei ein Schaden, liegt ein Gefälligkeitsschaden vor.

Sind Gefälligkeitsschäden in der Privathaftpflicht versichert?
Nicht jede private Haftpflichtversicherung umfasst Gefälligkeitsschäden. Haben Sie einen Altvertrag, schauen Sie sich die Bedingungen an und erweitern Sie gegebenenfalls Ihren Schutz. Möchten Sie eine neue Versicherung abschließen, achten Sie darauf, dass der Tarif Gefälligkeitsschäden einschließt.

Hier beginnen nun die Praxistipps zur Findung eines geeigneten Anbieters:

Die beste Vorgehensweise

  • Helfen Sie häufig Freunden und Bekannten, ist es sinnvoll, die Absicherung eines Gefälligkeitsschadens vorzunehmen.
  • Prüfen Sie bei Ihrer Haftpflichtversicherung, ob Gefälligkeitsschäden abgedeckt sind.
  • In unserem Haftpflicht-Rechner können Sie alle Tarife auswählen, die Gefälligkeitsschäden absichern.

So sind Gefälligkeitsschäden im Angebot enthalten

Wie Sie die besten Angebote mit enthaltenem Schutz vor Gefälligkeitsschäden erhalten, haben wir Ihnen hier anhand von Bildschirmfotos zusammengefasst.

1. Klicken Sie auf “weitere Filter”:

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2. Wählen Sie “Gefälligkeitsschaden” aus und schon werden Ihnen passende Tarife angezeigt:

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