Haftpflicht

Familienhaftpflicht Vergleich

Die Familienhaftpflicht ist sinnvoll, wenn Sie einen Lebens- bzw. Ehepartner und/oder minderjährige Kinder haben. Einen Vertrag bekommen Sie ab ca. 50 Euro im Jahr.

Ab dem Zeitpunkt, an dem Sie mit einem Partner zusammenleben oder schon verheiratet sind, ist eine Familienhaftpflicht zu empfehlen, auch wenn Sie bereits eine Single Haftpflicht besitzen.

Unbedingt notwendig wird die Haftpflichtversicherung für Familien spätestens dann, wenn ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt.

Ein großer Vorteil der Familienhaftpflicht besteht darin, dass sowohl Ehe- und Lebenspartner als auch Kinder problemlos mitversichert werden können, was bei vielen anderen Versicherungen so nicht möglich ist.

Familienhaftpflichtversicherung bei Kindern ganz besonders wichtig

Kinder können in der Familienhaftpflicht solange mitversichert werden, wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Minderjährigkeit,
  • unverheiratet,
  • als volljährige Kinder noch zur Schule gehen,
  • eine Berufsausbildung absolvieren bzw. studieren.

Allerdings ist bei den meisten Versicherern eine Altersobergrenze von 25 Jahren zu beachten.

Wichtig ist natürlich auch bei der Familienhaftpflicht, auf eine ausreichend hohe Deckungssumme zu achten. Experten empfehlen hier mindestens 5 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden in Kombination sowie 100.000 Euro für Vermögensschäden.

Haftpflichtschutz bei kleineren Kindern dringend zu empfehlen

Generell sollte ohnehin jeder Bürger privathaftpflichtversichert sein, aber absolut unverzichtbar ist die Familienhaftpflicht spätestens dann, wenn kleinere Kinder zur Familie gehören. Wie Sie vielleicht schon aus eigener Erfahrung wissen, sind kleinere Kinder nicht immer rund um die Uhr zu überwachen, sodass stets das Risiko besteht, dass sie einen Schaden verursachen könnten.

Wenn Sie in dem Zusammenhang auch noch ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, müssen Sie selbst bei deliktunfähigen Kindern (unter 7 Jahren) für den Schaden aufkommen. Jedoch tritt in solch einem Fall die Familienhaftpflichtversicherung ein, allerdings nur dann, wenn die Verletzung der Aufsichtspflicht auch als Leistungsgrund vereinbart wurde. Ein weiterer sinnvoller und zusätzlicher Versicherungseinschluss ist die Beaufsichtigung von „fremden“ minderjährigen Kindern.

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Über den Autor

Thomas Nissen

Thomas Nissen

Experte für Finanzthemen beim unabhängigen Wissensportal Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

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