Lebensversicherung

Sterbegeldversicherung – lohnt sich das?

Jeder Versicherer liebt die Sterbegeldversicherung. Dabei ist es eine Mogelpackung…

Eine Sterbegeldversicherung ist nichts anderes als eine Kapitallebensversicherung mit Versicherungssummen zwischen 2.500 bis 10.000 Euro, in der bis zu einem Höchstalter von 85 Jahren einbezahlt und im Todesfall des Versicherten fällig wird. Je höher das Eintrittsalter, umso höher der Beitrag. Der Witz: meist wird dabei mehr ein- als ausbezahlt.

Das Versicherungsunternehmen verwendet den Großteil des Beitrages für den Risikoschutz, nur ein sehr geringer Teil des Beitrages wird dann verzinst. In Verbindung mit den Abschluss- und Provisionskosten wird ein solcher Vertrag schlichtweg unrentabel.

Eine Risikolebensversicherung kann wesentlich sinnvoller sein, um im Todesfall die Angehörigen abzusichern. Wenn ein Abschluss einer Risikoversicherung nicht gewollt oder aus Alters- oder Krankheitsgründen nicht mehr möglich ist, sollten Sie die angenommenen Bestattungskosten über ein Sparvertrag selbst ansparen.

Fazit: Finger weg von Sterbegeldversicherungen! Eine monatliche Ansparung auf einen klassischen Sparvertrag oder die Hinterlegung einer Summe in gut verzinste Sparanlagen ist in der Regel ertragreicher und sinnvoller.

Über den Autor

Thomas Nissen

Thomas Nissen

Experte für Kredite, Bank und Geld sparen. Seit 30 Jahren im Dschungel der Finanzwelt.

Mit Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de betreibe ich eine neutrale und informative Plattform. Diese wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

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