Stromvergleich

Aktualisiert: 22. Juni 2020 | Lena Mayer

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Strompreise sind derzeit mit über 30 ct pro Kilowattstunde im Durchschnitt auf Rekordhoch.
  • Verbraucher haben das Recht, Ihren eigenen Stromanbieter frei zu wählen und ihn zu wechseln.
  • Stromvergleichsrechner sind vorteilhaft. Sie bieten aber oftmals gewisse Tücken, sodass Sie auf einige Punkte achten müssen.
  • Die Kündigung und den Wechsel übernimmt stressfrei der neue Energieversorger.

Im folgenden Video finden Sie alle wichtigen Informationen zum Stromvergleich:

Die beste Vorgehensweise

  • Verbraucher sollten einen Stromvergleich regelmäßig durchführen und nicht erst, wenn die Jahresendabrechnung ansteht.
  • Nutzen Sie die einen Online-Vergleich, um einen zuverlässigen und günstigen Stromlieferanten zu finden.
  • Das beste Angebot erhalten Sie mit unserem Stromvergleichsrechner.

Schritt für Schritt den passenden Anbieter finden

Als Grundlage für einen aussagekräftigen Vergleich der Strompreise ist der eigene Verbrauch der letzten Jahre.

Nehmen Sie sich zunächst die Unterlagen zur Hand, vergleichen Sie Ihren Stromverbrauch der letzten Jahre und bilden Sie einen sinnvollen Richtwert.



Voreinstellungen – das sind die Grundlagen für den Tarifrechner
Prinzipiell sind es exakt zwei Werte, die ein Strompreis-Vergleichsrechner benötigt:

  1. die Postleitzahl
  2. den Verbrauch

Einige Kunden neigen dazu, beim Vergleich lieber weniger Verbrauch anzugeben, in der Hoffnung einen sehr günstigen Tarif zu finden. Aber spätestens mit der nächsten Jahresabrechnung kommt der tatsächliche Verbrauch zum tragen und schon steht eine satte Nachzahlung ins Haus.

Wie bereits empfohlen lohnt es sich, für einen aussagekräftigen Vergleich seinen eigenen Verbrauch im Durchschnitt zu kennen. Das ermöglicht Ihnen ein realistisches Angebot zu bekommen.

Praxis-Tipp: Wenn Sie den aktuellen Verbrauch nicht kennen, dann nutzen Sie die Voreinstellung des Vergleichsrechner. Für die weiteren Berechnungen wird dann ein Vergleichswert, gemäß Personenanzahl im Haushalt, zu Rate gezogen.

Angebote ohne Bonuszahlungen
Einige Tarifrechner bieten vorab die Möglichkeit die Angebote nach bestimmten Vorgaben zu selektieren. Verbrauchern wird empfohlen, Angebote ohne Bonuszahlungen zu bevorzugen. Der Hintergrund ist rasch erklärt: Neukunden werden mit Lockangeboten geködert.

Die Bonuszahlung erfolgt aber bei den meisten Anbietern nur, wenn der Kunde mindestens ein weiteres Jahr bei diesem Versorger bleibt. Daher ist bei der Wahl Vorsicht geboten. Es ist ratsam, sich vorzugsweise die Angebote ohne Bonuszahlungen anzeigen zu lassen. Dann sind Sie als Verbraucher auf der sichereren Seite.

Region und Verbrauch als wichtige Kennwerte
Den Verbrauch als Kennwert kennen Sie bereits. Nun geht es um die Region und die damit verfügbaren Stromlieferanten. Nicht jeder Energieversorger ist im gesamten Bundesgebiet verfügbar.

Aus diesem Grund funktioniert ein Tarifrechner für den Stromvergleich auch nur, wenn die Postleitzahl angegeben wird. Achten Sie darauf, dass vor allem in größeren Ballungszentren die Postleitzahl eingegrenzt werden kann und auch muss.

Tricks und Abofallen beachten
Leider gibt es unter den Angeboten hin und wieder schwarze Schafe. Vergleichsportale haben in den letzten Jahren aber dazu gelernt. Angebote mit Vorauskasse oder Kautionszahlungen werden nicht mehr oder nur noch selten angezeigt. Das Risiko für den Verbraucher ist schlicht weg zu hoch.

Hintergrund sind die spektakulären Pleiten einiger Energielieferanten in den Jahren 2011, 2013 und 2019. Tausende Kunden blieben auf den bereits gezahlten Kosten sitzen. Nicht nur die voraus gezahlten Abschläge waren hinfällig. Nein, diese Kunden mussten sich zudem einen neuen Anbieter suchen und natürlich für den entsprechende Abschläge leisten. Daher heißt das oberste Gebot: Keine Vorauskasse und keine Kaution bei Energielieferanten zahlen.

Beispiel: Ein Kunde zahlte den Stromabschlag für 6 Monate im Voraus. Im folgenden Monat meldete das Unternehmen Insolvenz an. Der Kunde hatte kein Anspruch auf die gezahlte Leistung mehr und zahlte unter dem Strich die doppelten Beiträge.

Ein weiterer Kriterium, welches kritisch betrachtet werden muss, sind die Kündigungsfristen. Hier ist viel Aufmerksamkeit gefordert. Hintergrund sind teils verwirrende Angaben und unangemessene Fristen. Einige Anbieter locken Neukunden mit sensationellen Rabatten, die jedoch nur im ersten Vertragsjahr gelten.

Bietet der Energielieferant eine Kündigungsfrist von sechs Monaten, so verpassen unweigerlich sehr viele Neukunden den Zeitpunkt, den Vertrag unter Umständen noch rechtzeitig zu künden. Im zweiten Vertragsjahr schießen die Preise exorbitant in die Höhe und die eingesparten Kosten aus dem Vorjahr sind hinfällig. Unter dem Strich zahlen die Verbraucher im Vergleich zu anderen Anbietern im zweiten Jahr viel zu viel.

Weitere Angaben sind Folgende:

  • Preisgarantie
    Viele Anbieter werben mit einer Preisgarantie. Diese sollten im besten Fall mindestens 12 Monate betragen. Somit kann eine Preiserhöhung im aktuellen Lieferzeitraum mehr oder weniger ausgeschlossen werden. Vorsicht: Kommen allerdings neue Steuern oder Umlagen auf den Energielieferanten zu, so wird er diese Mehrkosten selbstverständlich auf den Kunden umlegen.
  • Vertragsbindung
    Eine gebundene Vertragsdauer sollte nicht mehr als 12 Monate umfassen. Alles andere bindet den Kunden über ein Jahr hinweg an den neuen Stromanbieter und das ist im zweiten Jahr mit immens hohen Kosten verbunden.
  • Kündigungsfrist
    Die Kündigungsfrist sollte sechs Wochen nicht übersteigen. Somit haben Sie als Kunde in jedem Fall noch Gelegenheit einen rechtzeitigen Wechsel im Folgejahr in Betracht zu ziehen.
  • Anschlusslaufzeiten
    Diese sind aufmerksam zu betrachten, denn wer die rechtzeitige Kündigung des aktuellen Vertrags verpasst, nimmt eine automatische Vertragsverlängerung in Kauf. Oftmals verlängern sich die Verträge dann automatisch um ein weiteres Jahr.
  • Ökostrom
    Zu guter Letzt bietet der Vergleich die Option, nur Tarife anzuzeigen, die Ökostrom beinhalten. Wer also zukünftig ausschließlich Ökostrom beziehen möchte, muss vorab beim Vergleich das Häkchen an der richtigen Stelle setzen. Erst dann werden Ihnen die Anbieter aufgelistet, die Ökostrom liefern können.

Wie viel kann gespart werden?
Für den Verbraucher ist es wichtig zu erfahren, wie viel Geld er einsparen kann, wenn er den Stromanbieter wechselt. Als Grundlage für den Stromvergleich werden die Kosten des Grundversorgers herangezogen. Das ist nachvollziehbar, da die meisten Verbraucher zunächst einen Vertrag bei jenen abgeschlossen haben. Dessen Tarife bilden den Grundstein für den Vergleich.

In der Werbung wird mit vielversprechenden Summen im oberen, dreistelligen Bereich geworben. In der Realität sieht das ein wenig anders aus. Sie sollten sich von solchen Angeboten nicht in die Irre führen lassen. Realistisch sind Einsparungen im unteren, dreistelligen Bereich, wenn der passende Tarif gefunden wird.

Viele unterschätzen das Sparpotential, welches teilweise in den Feinheiten der einzelnen Tarife verborgen liegt. Auf den ersten Blick erscheinen einige Angebote weniger verlockend und die Ersparnis eher gering. Wer sich die Zeit nimmt und die unterschiedliche Tarife intensiver begutachtet, stellt fest, dass aufgrund dessen ein höheres Sparpotential möglich ist.

Tarife direkt vergleichen
Sind alle Haken gesetzt, der Verbrauch oder die Anzahl der Familienmitglieder angegeben und schließlich die Postleitzahl hinterlegt, startet der Vergleichsrechner seine Arbeit. In nur wenigen Minuten werden Ihnen nun verschiedene Energielieferanten und Tarife präsentiert. Viele Rechner stellen einen direkten Vergleich zwischen zwei oder mehr Anbieter per Klick zur Verfügung. Der direkte Vergleich zeigt deutlich, bei welchem Anbieter der Endverbraucher die besseren Konditionen geboten bekommt.

Eine Vielzahl der Energielieferanten bieten für seine Kunden verschiedene Tarifoptionen und Pakete an. Das hat den einfachen Hintergrund, dass die Ansprüche der Verbraucher verschieden sind. Wer sehr viel Strom benötigt, ist mit einem Sparpaket für Vielverbraucher besser beraten, als ein Single. Daher ist es für den Vergleich neben dem monatlichen Abschlag gut zu wissen, wie sich dieser in welchem Tarifpaket zusammensetzt.

  • Vielverbrauchertarife
    Kunden, die einen sehr hohen Verbrauch vorzuweisen haben, greifen gern auf Tarife zurück, die speziell dafür geschaffen sind. Besonders mehrköpfige Familien profitieren davon. Allerdings bieten nicht alle Versorger diese speziellen Tarife an. Es lohnt sich jedoch immer, genauere Einkünfte einzuholen, ob sogenannte XXL Pakete buchbar sind.
  • Singlehaushalt
    Wer allein in den eigenen vier Wänden lebt, verbraucht zumeist deutlich weniger Strom. Für diesen speziellen Kundenkreis bieten einige Energielieferanten spezielle Tarife an.
  • Paketpreise
    Einige Stromversorger verkaufen sogenannte Strompakete. Der Kunde zahlt auch hier einen monatlichen Abschlag und bekommt dafür ein zuvor gebuchtes Kontingent an Kilowattstunden bereit gestellt. Für Verbraucher mit einem sehr geringen Verbrauch sicher lohnenswert. Zur Kostenfalle werden derartige Tarife für Kunden, die eher einen schwankenden Verbrauch haben und mitunter einmal deutlich mehr verbrauchen, als im Durchschnitt. Denn wer zusätzliche Kilowattstunden benötigt, kauft diese teuer auf.

Einige Tarife sind gestaffelt und orientieren sich ebenfalls am monatlichen Verbrauch. Besonders günstige Tarife sind oftmals an einen exakten Verbrauch gekoppelt. Buchen Sie solche Pakete oder Tarife nur, wenn Sie sich ihres Verbrauchs sicher sind.

So vergleichen Sie die angezeigten Tarife
Sie können die Tarife direkt vergleichen anhand des Jahresabschlags oder Sie betrachten die monatlichen Abschläge. Die angezeigte Ersparnis zeigt Ihnen den direkten Vergleich zum Grundversorger Ihrer Stadt oder Ihrer Gemeinde. Die angegebene Gesamtersparnis bezieht sich stets auf den Jahresverbrauch.

Praxis-Tipp: Je genauer und präziser die Angaben für den Stromvergleich sind, desto exakter werden die Angebote. Grenzen Sie nach Möglichkeit die Angaben soweit ein, dass am Ende des Vergleichs nur Anbieter angezeigt werden, die Verträge anbieten, die Ihren Vorstellungen entsprechen.

In unserem Strom-Ratgeber

Warum steigt der Strompreis?

Bereits im laufenden Verbrauchsjahr kündigen die Energielieferanten stetig steigende Kosten an. Die neuen Auflagen und Kosten der Energieversorger werden selbstverständlich an den Verbraucher weiter gegeben.

Deutschland nimmt eine Spitzenposition ein und erhebt die höchsten Strompreise im Vergleich zu anderen Ländern. Im Jahr 2019 ist der Strompreis auf ein Rekordhoch gestiegen. Laut Angaben der Bundesnetzagentur lag zum 01. April 2019 der Preis pro Kilowattstunde erstmals über 30 ct.

Durchschnittlich zahlt ein Privathaushalt aktuell 30,85 ct pro Kilowattstunde.

Strompreise für private Haushalte in Europa 2019

Daten erstes Halbjahr 2019 einschließlich Steuern ausgewählter Länder.

Quelle: Eurostat (Stand: Mai 2020).

Wer sich ein wenig Zeit nimmt und etwas genauer auf die Stromabrechnung seines Energielieferanten schaut, stellt fest, dass der eigentliche Strompreis gar nicht so hoch ist. Viel mehr sind es die Umlagen, Netzentgelte und Steuern, die die Preise so in die Höhe treiben.

Für den Verbraucher hat die Energiewende, weg von Kernkraft und Kohlekraftwerken, aktuell primär teurere Strompreise zur Folge. In Spitzenzeiten entsteht durch Windkraft und Sonnenenergie ein Überschuss, der ins Ausland verkauft wird. Paradox, dass parallel Strom teuer aus dem Ausland eingekauft wird.

Weitere Gründe für die Preissterhöhung sind die steigenden Kosten für den Stromeinkauf an der Börse für die Versorger. Nicht alle können weiterhin auf ihren günstigen Strom zurückgreifen und sind nun auch auf den teuren Zukauf angewiesen.

Entwicklung Elektrizitätspreis in Deutschland

Über alle Tarife mengengewichtet für Haushaltskunden für eine Abnahme von 3.500 kWh im Jahr für 2018. Stichtag: 01. April.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Stand: 06.05.2020).

Was können Verbraucher tun?

Sie haben zwar nicht die Chance, die Preise und die gekoppelten Gebühren selbst zu bestimmen. Jedoch haben Sie die freie Wahl, was den Energielieferanten betrifft. Immerhin bestimmt dieser seine Gewinnspanne. Ist diese nicht zu hoch angesetzt, sinken die Preise für den Endverbraucher.

Sie haben das Recht sich einen neuen Versorger auszuwählen. Um hier natürlich eine fundierte und gute Entscheidung zu treffen, sind Tarifrechner unabdingbar.

Sie sind eine Errungenschaft, die in erster Linie dem Verbraucher die Möglichkeiten eröffnet, auf recht einfache und unkomplizierte Art und Weise die Preise vergleichen zu können.

Praxis-Tipp: Nach einem Umzug steht es Ihnen vollkommen frei, einen anderen Versorger zu wählen, als den Grundversorger! Oftmals sind in der Tat deutlich günstigere Preise auf dem Markt im Vergleich zu den Grundversorgern.

Innerhalb der Bundesrepublik gibt es über 800 Anbieter für die Stromversorger privater Haushalte. Doch damit noch nicht genug. Hinzu kommen verschiedene Tarife und Tarifpakete. Da fällt es wahrlich sehr schwer, den Überblick zu bewahren. Dasselbe gilt auch für einen Gewerbestrom Preisvergleich.

Aber keine Sorge, mit dem richtigen Vergleichsrechner können Sie den Überblick über die Versorger in Ihrer Region. Denn nicht alle Anbieter und Energielieferanten sind im gesamten Bundesgebiet verfügbar.

Neuen Vertrag abschließen

Nachdem Sie sich informiert haben und schließlich einen neuen Energielieferanten auserkoren haben, wird es Zeit zum finalen Schritt überzugehen. Online ist das nicht nur einfacher, sondern erspart Ihnen auch den lästigen Papierkrieg.
Bevor Sie den neuen Vertrag abschließen, lesen Sie sich in aller Ruhe noch einmal die Konditionen zum neuen Vertrag durch. Achten Sie genau auf diese wichtigen Punkte:

  • Vertragslaufzeit
  • Vertragsverlängerung
  • Kündigungsfrist
  • Zahlungsmodalitäten

Wenn Sie es vorziehen, die Abschläge selbst per Überweisung zu tätigen, dann müssen Sie schauen, ob das möglich ist. Viele Grundversorger und auch einige weitere Anbieter vergeben neue Verträge nur noch gegen das Unterzeichnen des SEPA Lastschriftverfahrens. Ein weitere Punkt vor Vertragsabschluss, den Sie bedenken sollten.

Ansonsten ist der Wechsel kinderleicht. Denn vom Vergleichsrechner gibt es stets einen entsprechenden Link direkt zum Anbieter, dem Sie als Kunde folgen können.

Praxis-Tipp: Bevor Sie den finalen Klick setzen und sich einen neuen Anbieter anvertrauen, werfen Sie einen Blick auf die Kundenrezessionen.

Des Weiteren sind Ökostrom Anbieter zu bevorzugen, die ein Gütesiegel tragen, welches von einer unabhängigen Kommission vergeben wird. Relevante Siegel hierbei sind:

  • Grüner Strom Label
  • ok-power-Label
  • TÜV Süd und TÜV Nord

Kündigung und Wechsel übernimmt der neue Energieversorger

Sie haben einen neuen Energielieferanten für sich gefunden? Glückwunsch! Viel müssen Sie nun nicht mehr veranlassen, denn die Kündigung bei ihrem aktuellen Versorger als auch die Ummeldung übernimmt der neue Stromlieferant für Sie.

Halten Sie dennoch eventuell die Zählernummer und den aktuellen Stand Ihres Stromzählers bereit. Dieser wird jedoch meist noch einmal zum direkten Vertragsbeginn eingefordert. Das ist wichtig für die Abschlussrechnung des aktuellen Lieferanten.

Wichtige Fragen – kurz beantwortet

Wie oft darf ich den Stromanbieter wechseln?
Unter Berücksichtigung der Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen des aktuellen Lieferanten steht es Ihnen frei, den Anbieter gern auch jährlich zu wechseln. Erfahrungen haben gezeigt, dass dadurch das höchste Sparpotential ausgeschöpft wird.
Warum ist der Grundversorger im Vergleich zu anderen Anbietern oftmals deutlich teurer?
In der Regel verfügt der Grundversorger über eine Monopolstellung. Mit anderen Worten hat er in der unmittelbaren Nähe keinen anderen Versorger, mit dem er in direkter Konkurrenz steht. Hinzu kommt die hohe Anzahl an Kunden, die einen Wechsel scheuen. Allen voran ältere Kunden. Ihnen fehlt das nötige KnowHow und Selbstvertrauen einen anderen Versorger zu wählen. Somit ist die Preisgestaltung entsprechend hoch angesetzt.
Sind Boni-Zahlungen für Neukunden gut?
Pauschal gesehen sollte das stets mit Vorsicht genossen werden. Es gab in der Vergangenheit vermehrt Fälle, das versprochene Bonuszahlungen ausblieben oder nur teilweise geleistet wurden. Von einem solchen Angebot sollten sich Verbraucher nicht blenden lassen, sondern besonders hier, das Kleingedruckte lesen.
Warum bieten einige Anbieter Sachprämien an?
Sachprämien sind vergleichbar mit Bonizahlungen. Diese werden in der Regel ebenfalls erst dann ausgehändigt, wenn der Kunde ein Jahr verweilt und wenigstens eine Jahr verlängert. Hier gilt es die Bedingungen im Vorfeld zu kennen, um eine Enttäuschung zu vermeiden.