Fluggastrechte

Aktualisiert: 11. Januar 2020 | Redaktion
Das Wichtigste auf einen Blick

  • Fällt Ihr Flug aus und Sie werden weniger als 14 Tage vor dem geplanten Abflugtermin darüber informiert, ergibt sich für Sie ein Entschädigungsanspruch von 125 bis 600 Euro.
  • Sollten Sie Ihren Flug aufgrund einer Überbuchung nicht antreten können, stehen Ihnen dieselben Rechte zu wie bei einem Flugausfall.
  • Verspätet sich Ihr Flug um mehr als drei Stunden, haben Sie Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 Euro.
  • Bei Verlust oder Beschädigung Ihres Gepäcks können Sie eine Entschädigung von maximal 1.350 Euro geltend machen.

Die beste Vorgehensweise

  • Erstellen Sie ein Schreiben mit Schadensfall und der entsprechenden Entschädigungsforderung sowie allen relevanten Informationen und Zahlen an.
  • Senden Sie das Schreiben an die Fluggesellschaft.
  • Sollte sich die Fluggesellschaft Ihrer Entschädigungsforderung widersetzen, haben Sie die Möglichkeit, sich an eine Schlichtungsstelle zu wenden. Beim Bundesamt für Justiz arbeitet die Schlichtungsstelle Luftverkehr. Alternativ können Sie die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) anrufen.
  • Zusätzlich zu den Schlichtungsstellen, gibt es zwei alternative Wege, über die Sie zu Ihrer finanziellen Entschädigung gelangen können:

    a) Verschiedene Inkasso-Dienstleister haben sich auf Entschädigungszahlungen von Airlines spezialisiert. Bekannte Beispiele sind Claim Flights, EUClaim, flightright oder flug-verspaetet.de

    b) Wollen Sie den Stress eines langwierigen Streits vermeiden, können Sie Ihre Entschädigungsforderung an einen Dritten verkaufen. Bekannte Käufer von Entschädigungsforderungen sind z.B. Compensation2go, wirkaufendeinenflug.de oder EUFlight.

  • Für eine geeignete Hilfe bei Gepäckverlust oder Gepäckschäden empfehlen wir Ihnen den Anbieter Fairplane.

In unserem Ratgeber

Welche Fluggastrechte haben Reisende?

In der europäischen Fluggastrechte-Verordnung 261/2004 ist geregelt, welche Rechte Fluggäste haben und welche Ansprüche Ihnen im Zweifelsfall zustehen. Damit die Verordnung greift, müssen zwei Kriterien erfüllt sein:

  1. Ihr Flug muss entweder innerhalb eines EU-Landes gestartet oder gelandet sein.
  2. Der Sitz der verantwortlichen Fluggesellschaft befindet sich in einem EU-Land.

Reisende mit Fluggastrechten gehen Flughafen mit Koffern entlang

Island, Norwegen und die Schweiz sind der Verordnung ebenfalls beigetreten und zählen in diesem Sinne als EU-Land. Eine kleine Einschränkung gibt es für die Schweiz. Dort entscheiden Schweizer Gerichte über etwaige Entschädigungsansprüche und Urteile zugunsten der Fluggesellschaften sind wahrscheinlicher als innerhalb der EU. Dieses Problem betrifft in der Regel nur Passagiere von Swiss.

Es spielt keine Rolle, ob der betroffene Flug alleine oder im Zuge einer Pauschalreise gebucht wurde. In beiden Fällen richten sich die Entschädigungsansprüche an die Fluggesellschaft. Vom Reiseveranstalter können jedoch zusätzlich Preisminderungen gefordert werden.

Es gibt drei Gründe, welche einen Anspruch auf Entschädigung nach sich ziehen:

    1. Annullierung des Fluges

Im Falle eines Flugausfalls haben Sie Anspruch darauf, dass Ihnen der Flugpreis voll erstattet wird. Alternativ ist die Airline dazu verpflichtet, Ihnen eine andere Beförderungsmöglichkeit anzubieten. Es kann sich beispielsweise um einen anderen Flug handeln. Sie können sich zwischen den beiden Varianten entscheiden.

Praxis-Tipp: Falls ein neues Flugticket günstiger ist als Ihr eigentlicher Flug, sollten Sie sich für die Entschädigung entscheiden und anschließend selbst neu buchen. Sollten die anderen Flüge teurer sein, ist es sinnvoller, das Ersatzangebot der Airline anzunehmen.

Sollten Sie den Alternativflug wählen, muss die Fluggesellschaft bei längeren Wartezeiten für Ihre Verpflegung aufkommen. Startet der neue Flug erst am folgenden Tag, haben Sie zusätzlich Anspruch auf einen kostenfreien Transport und Hotelaufenthalt.

    2. Verspätung des Fluges

Sie haben Anspruch auf Entschädigung, falls sich Ihr Flug am Ziel um über drei Stunden verspäten sollte. Entscheidend für die genaue Berechnung der Verspätung ist der Zeitpunkt, ab dem die erste Passagiertür am Zielflughafen geöffnet wird. Die fällige Entschädigung kann 250 bis 600 EUR betragen.

Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Flugstrecke des betroffenen Fluges:

  • Bis 1.500 km sind 250 Euro fällig.
  • Bei über 1.500 km sind 400 Euro fällig.
  • Bei über 3.500 km sind 600 Euro fällig, falls Startpunkt oder Ziel außerhalb der EU liegen.

Verspätungen von unter vier Stunden können hierbei jedoch zu einer Reduzierung der Entschädigung um 50 % führen.

Ab einer Verspätung von zwei Stunden haben Sie bereits Anspruch auf Verpflegung sowie zwei kostenlose Telefonate oder E-Mails. Ähnlich wie bei einem Flugausfall ist die Airline dazu verpflichtet, bei einer Verspätung über die Nacht hinweg, für Transport sowie Unterkunft zu sorgen.

    3. Nichtbeförderung wegen Überbuchung

Um Kosten zu sparen, überbuchen viele Airlines ihre Flüge, in der Annahme, eine bestimmte Anzahl an Passagieren erscheint nicht rechtzeitig. Falls einmal mehr Fluggäste auftauchen, als Plätze verfügbar sind, versucht die Fluggesellschaft Passagiere davon zu überzeugen, vom Flug zurückzutreten.

Reisender sitzt im Flughafen und prüft Fluggastrechte auf Smartphone

Für gewöhnlich wird den Passagieren die Umbuchung auf einen anderen Flug angeboten. Finden sich nicht genügend Freiwillige, wird eine gewisse Zahl an Passagieren gegen ihren Willen umgebucht.

Sollten Sie davon betroffen sein, ergeben sich für Sie die gleichen Ansprüche wie beim Ausfall des Fluges. Sie können zwischen einer Entschädigung oder der angebotenen alternativen Beförderung wählen. Auch für Verpflegung und Unterkunft muss die Airline gegebenenfalls aufkommen.

Praxis-Tipp: Stimmen Sie einer Umbuchung nur zu, falls das Angebot für Sie vorteilhaft ist.

Sollte die Fluggesellschaft entscheiden, Sie wegen Überbuchung nicht mitzunehmen, haben Sie einen Anspruch auf Entschädigung. Dieser erlischt, falls Sie sich für die Umbuchung entscheiden.

Sollte die Fluglinie Ihre gebuchte Beförderungsklasse wegen einer Überbuchung downgraden, besteht für Sie seit dem 1. April 2016 ebenfalls ein Recht auf einen finanziellen Ausgleich.

Wann zahlt die Fluggesellschaft keine Entschädigung?

Es gibt diverse Ursachen für den Ausfall bzw. die Verspätung eines Fluges, bei denen die Fluggesellschaft nicht zur Zahlung einer Entschädigung verpflichtet ist.

Es wird gemeinhin von “außergewöhnlichen Umständen” gesprochen, auf welche eine Fluglinie keinen Einfluss hat. Weil keine einheitliche Definition existiert, was unter diesen Sammelbegriff fällt, müssen in vielen Situationen im Zweifelsfall Gerichte entscheiden, ob eine Entschädigung fällig ist.

    1. Schlechtes Wetter

Die häufigste Ursache für Verspätungen und Ausfälle, für welche eine Fluggesellschaft nicht verantwortlich gemacht werden kann, ist schlechtes Wetter.

Sollte ein Flug aufgrund widriger Witterungsbedingungen beeinträchtigt sein, können Fluggäste keinen Entschädigungsanspruch gegenüber der Airline geltend machen.

Dunkle Gewitterwolken mit Blitz

Eine Ausnahme hiervon ist, falls die Fluglinie nicht ausreichend vorbereitet ist. Kann ein Flugzeug im Winter beispielsweise nicht starten, weil kein Enteisungsmittel zur Verfügung steht, ist die Fluggesellschaft hierfür verantwortlich und muss Ausgleichszahlungen leisten. Verhindert hingegen ein Schneesturm den Start, wird dies als höhere Gewalt gewertet.

Auch wenn eine Airline aufgrund des schlechten Wetters keine Schuld trägt, muss sie Ihnen dennoch eine alternative Transportmöglichkeit zur Verfügung stellen und sich um Verpflegung unter Unterbringung kümmern.

    2. Streik

Ein weiterer außergewöhnlicher Umstand kann ein Streik sein. Es kommt darauf an, welcher Teil des Flugbetriebes vom Streik betroffen ist.

Streikende Fluglotsen oder Piloten können den Betrieb lahmlegen. Die Airline braucht in dem Fall keine Entschädigung zu zahlen.

Anders sieht es aus, falls zum Beispiel Teile des Flughafenpersonals streiken, die nicht unmittelbar für die sichere Durchführung des Fluges notwendig sind. Das trifft unter anderem auf die Passagierkontrollen zu. Verspätet sich ein Flug wegen unzureichender Kontrollen, haben Sie ein Anrecht auf Entschädigung.

    3. Politische Unruhen

Brechen unvorhergesehene politische Unruhen im Start- oder Zielland aus, kann sich dies negativ auf den Flugbetrieb auswirken. Auch dies kann der Fluglinie nicht angelastet werden.

Es gibt viele weitere Szenarios, die von Gerichten nicht als außergewöhnlicher Umstand gewertet wurden. Krankheitswellen und technische Probleme fallen beispielsweise nicht darunter.

Auch betrunkene Passagiere und Unruhestifter, welche den Start verzögern, gelten nicht als außergewöhnlicher Umstand. Sollte Ihnen die Mitnahme wegen einer Überbuchung verweigert werden, spielt es keine Rolle, welche Begründung seitens der Fluglinie genannt wird. Ihr Anspruch besteht in jedem Fall.

Praxis-Tipp: Im Zweifelsfall ist es immer besser, eine Entschädigungszahlung zu verlangen, auch wenn sich die Fluglinie auf außergewöhnliche Umstände beruft. In vielen Fällen handelt es sich um eine Grauzone, in welcher ein Gericht zu Ihren Gunsten entscheiden kann.

Was tun bei Verlust oder Beschädigung des Gepäcks?

Im Montrealer Abkommen ist geregelt, welche Ansprüche Sie im Falle eines Verlustes oder der Beschädigung Ihres Gepäcks geltend machen können. Prinzipiell gilt: Fluggesellschaften sind verantwortlich für aufgegebenes Gepäck und Passagiere sind für ihr Handgepäck verantwortlich.

Sollte eine Beschädigung oder ein Verlust Ihres Gepäcks eintreten, ist es wichtig, dass Sie folgende Schritte beachten:

    1. Belegen

Wenn Sie vor dem Abflug eine Packliste erstellen, fällt es Ihnen später leichter, sich zu erinnern, was alles in Ihrem Koffer gewesen ist. Um sicherzugehen, sollten Sie die Kaufbelege von neuen oder besonders wertvollen Gegenständen aufbewahren. Schäden an Ihrem Gepäck sollten mittels Fotos dokumentiert werden.

    2. Schnell melden

Verlustmeldungen müssen unmittelbar am Flughafen aufgegeben werden. Sie sollten den Flughafen auf keinen Fall verlassen, ehe Sie nicht eine schriftliche Bestätigung Ihrer Verlustmeldung erhalten haben. Schäden am Gepäck müssen der Fluggesellschaft innerhalb von sieben Tagen gemeldet werden.

    3. Erstattung verlangen

Schreiben Sie Ihre Fluggesellschaft an und verlangen Sie eine Erstattung, unter Angabe der verlorenen bzw. beschädigten Gegenstände. Die Höhe Ihrer Entschädigung richtet sich nach dem theoretischen Preis, welchen die Gegenstände zum aktuellen Zeitpunkt noch gehabt haben. Es wird kein Neupreis erstattet.

Der mögliche Schadenersatz kann bis zu 1.350 Euro betragen. Diese Höchstgrenze gilt sowohl für den Verlust als auch die Beschädigung des Gepäcks.

Sollte Ihr Gepäck nachgeliefert werden müssen, weil es beispielsweise am Startflughafen vergessen wurde, können Sie den Schaden innerhalb von 21 Tagen geltend machen. Bei einer Pauschalreise ist verspätetes oder verlorenes Gepäck ein Grund für eine Reisepreisminderung.

Käufe zur Überbrückung sind gestattet. Bei Verlust oder Verspätung des Gepäcks können Sie notwendige Utensilien und Gegenstände zur Überbrückung kaufen. Die Kosten hierfür werden Ihnen von der Fluggesellschaft erstattet.

Fünf Koffer auf denen Rucksäcke abgesichert über Fluggastrechte stehen

Was notwendig ist, hängt davon ab, wie lange Sie auf Ihr Gepäck warten müssen. Hygieneprodukte und Unterwäsche sind für einen kurzen Zeitraum erlaubt. Bei mehreren Tagen werden auch die Kosten für Kleidungsstücke übernommen. Luxusgegenstände werden nicht erstattet.

Erkundigen Sie sich bestenfalls vorher bei der Fluglinie, was erstattet wird, und heben Sie die Belege auf. Manche Airlines erstatten nach festgelegten Tagessätzen. Andere haben für solche Fälle Grundausstattungen, welche Ihnen vor Ort ausgehändigt werden können.

Die Fluggesellschaft will nicht zahlen – was tun?

Sollte sich eine Airline weigern, zu zahlen, stehen Ihnen verschiedene Optionen offen.

    1. Schlichtung

Ein erster sinnvoller Schritt ist die Anrufung einer Schlichtungsstelle. In Deutschland existieren zwei Schlichtungsstellen, welche für Fluggesellschaften verantwortlich sind. Es handelt sich um die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) sowie die Schlichtungsstelle Luftverkehr beim Bundesamt für Justiz (BfJ).

Viele Fluglinien haben sich der SÖP angeschlossen, welche in dem Fall zuständig ist. Auf www.soep-online.de können Sie erfahren, ob Ihre Fluglinie dazugehört. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie sich an die Schlichtungsstelle Luftverkehr wenden.

Damit Ihr Fall von einer der Schlichtungsstellen akzeptiert wird, müssen bestimmte Bedingungen gegeben sein. Diese Bedingungen sind für beide Stellen ähnlich:

  • Sie müssen den Flug als privater Verbraucher gebucht haben. Geschäftsreisende haben keinen Anspruch auf Schlichtung.
  • Sie müssen Ihre Ansprüche zuerst gegenüber der Fluggesellschaft geltend gemacht haben. Ferner müssen Sie der Gesellschaft genügend Zeit gelassen haben, auf Ihre Forderung zu reagieren. Für die SÖP sind zwei Monate Wartezeit erforderlich. Die Schlichtungsstelle Luftverkehr verlangt eine Mindestfrist von 30 Tagen.
  • Die Airline muss Ihre Forderung entweder abgelehnt haben (komplett bzw. teilweise) oder Sie haben innerhalb der Frist keine Antwort erhalten.
  • Der Anspruch darf nicht bereits durch ein Gericht, eine andere Schlichtungsstelle oder einen Vergleich mit der Fluggesellschaft entschieden worden sein.

2019 hat die SÖP, den Flugverkehr betreffend, eine Schlichtungsquote von 90 % erreicht. Das Ergebnis einer Schlichtung hängt davon ab, wie begründet eine Forderung seitens des Passagiers ist.

Wird Ihr Anspruch zweifelsfrei nachgewiesen, erhalten Sie auch die vollständige Summe. Grundsätzlich werden die Verfahrenskosten der Schlichtung von der Fluggesellschaft getragen. Sollten Sie die Schlichtung missbräuchlich anrufen, kann eine Missbrauchsgebühr von 30 Euro verhängt werden.

    2. Kommerzielle Fluggasthelfer

Eine alternative Möglichkeit sind sogenannte Fluggasthelfer. Es gibt unterschiedliche Arten.

Inkasso-Unternehmen, welche sich auf den Flugverkehr spezialisiert haben, können von Ihnen damit beauftragt werden, Ihren Entschädigungsanspruch durchzusetzen. Ist das Unternehmen erfolgreich, fällt eine Provision an. Bekannte Anbieter sind z.B. Claim Flights, EUClaim, flightright, flug-verspaetet.de, ratis.de oder SOS Flugverspätung.

Bestimmte Unternehmen kaufen Ihre Entschädigungsforderung. Diese prüfen zuerst, ob Ihre Forderung berechtigt ist. Wird die Erfolgsaussicht als positiv bewertet, erhalten Sie ein Angebot, welches sich an der Höhe Ihrer Forderung orientiert. Auf diese Weise kommen sie schnell an Ihr Geld und müssen sich nicht lange mit der Fluggesellschaft streiten.

Einziger Nachteil ist, dass Sie insgesamt weniger Geld erhalten als Ihnen theoretisch zusteht. Bekannte Käufer von Entschädigungsforderungen sind zum Beispiel Compensation2go, wirkaufendeinenflug.de oder EUFlight.

Dreht sich der Streit um beschädigtes oder verlorenes Gepäck, kann ein Fluggasthelfer eingeschaltet werden, der einen Gepäckservice anbietet. Ein Beispiel hierfür ist Fairplane. Das Unternehmen trägt die Prozesskosten und behält im Erfolgsfall eine Provision ein, die abhängig von der erzielten Entschädigungssumme ist.

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Wichtige Fragen – kurz beantwortet

Wie hoch ist die Entschädigung bei Flugverspätung?
Eine Entschädigung wird ab einer Verspätung von drei Stunden fällig. Die Höhe richtet sich nach der Flugstrecke des ausgefallenen Fluges. Für Strecken bis 1.500 km gibt es 250 Euro. Strecken über 1.500 km werden mit 400 Euro entschädigt. Für Strecken von über 3.500 km, bei welchen sich Start oder Ziel außerhalb der EU befinden, sind 600 Euro vorgesehen.
Was bekomme ich bei zwei Stunden Flugverspätung?
Fluggäste haben das Recht auf zwei kostenlose Telefonanrufe oder E-Mails. Zusätzlich muss die Fluggesellschaft für die Verpflegung der Gäste sorgen.
Was kostet FairPlane?
FairPlane arbeitet erfolgsbasiert. Die Anwalts- und Prozesskosten werden komplett übernommen. Eine Erfolgsprovision zwischen 24 und 35 % wird nur im Erfolgsfall fällig.
Was ist Flightright?
Flighright ist ein führendes Portal für Fluggastrechte in Europa. Das Unternehmen kann beauftragt werden, die eigenen Ansprüche gegenüber der Airline geltend zu machen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die eigenen Ansprüche zu verkaufen.