Private Krankenversicherung für Beamte

Aktualisiert: 30. Oktober 2018 | Thomas Nissen
Das Wichtigste auf einen Blick
Beamte und ihre nicht berufstätigen Familienangehörigen sind beihilfeberechtigt.

  • Im Rahmen der Fürsorgepflicht übernimmt Ihr Dienstherr einen Teil der anfallenden Kosten Ihrer medizinischen Versorgung.
  • Darüber hinaus anfallende Kosten werden mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) durch Beihilfetarife abgedeckt. Je nach Dienstherr gelten unterschiedliche Beihilfeverordnungen und daher kommt es im Leistungsumfang zu Unterschieden.
  • Während der Beamte oder die Beamtin selbst einen Anspruch auf 50 Prozent Beihilfe hat, erhält der Ehegatte 70 Prozent und die Kinder sogar 80 Prozent.
  • Diese Ansprüche bestehen nicht, wenn Sie lediglich Mitglied in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind.
  • Ein gesetzlich versicherter Beamter hat keinen Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss zu seiner freiwilligen Krankenversicherung.
  • Ein Ergänzungstarif kann die “nicht beihilfefähigen Kosten” zu 100% abdecken.

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Welche Beamtengruppen erhalten Beihilfe vom Staat?

Staatliche Dienstherren sind verpflichtet, anteilig für die Krankheitskosten aufzukommen. Dazu gehören auch Geburts- und Pflegekosten.

Die Beihilfshöhe variiert. Für Beamte werden selbst meist 50 Prozent dieser Kosten übernommen, Ehegatten erhalten 70, deren Kinder sogar 80 Prozent Beihilfe.

Kleingeld gestapelt für niedrige Beiträge bei Private Krankenversicherung für Beamte

Das bedeutet, dass nicht alle Kosten übernommen werden. Und genau deshalb ist eine ergänzende, private Krankenversicherung für Beamte wichtig, damit die restlichen Kosten abgedeckt werden. Hierzu gibt es eigens Beamten-Tarife der Privaten Krankenversicherungen, die auch für Familienmitglieder angeboten werden.

Es gibt allerdings noch weitere Berufsgruppen, die Heilfürsorge oder Beihilfe auf derselben Grundlage erhalten. Es handelt sich hierbei um Zeitsoldaten und Richter, Bundes- und Landesmitarbeiter, Mitarbeiter von öffentlich-rechtlichen Körperschaften oder Gemeinden.

Die Beihilfshöhe für Beamte und Richter liegt zwischen 50 und 70 Prozent. Das gilt auch für Referendare und Beamtenanwärter. Ehepartner sowie eingetragene Lebenspartner erhalten 70 Prozent Beihilfe. Kinder und Waisen sogar zusätzlich zehn Prozent mehr, also 80 Prozent.

Berentete Beamte, Soldaten und Richter außer Dienst sowie Hinterbliebene erhalten wiederum 70 Prozent Beihilfe. Bei 100 Prozent liegt die Höhe der Beihilfe für Justizvollzugsbeamte, Feuerwehrleute und Soldaten. Alle anderen müssen die Versicherungslücke schließen, was am besten durch eine Private Krankenversicherung gelingt.

Wer?Beihilfe?PKV?
Beamten und Richter50-70%Restkostenversicherung
Anwärter und Referendare50-70%Restkostenversicherung, PKV-Anwartschaft ohne Altersrückstellungen
Pensionierte Beamte, Soldaten und Richter70%Restkostenversicherung
Ehepartner und eingetragene Lebenspartner70%Restkostenversicherung
Kinder und Waisen80%Restkostenversicherung
Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleute, JVA-Beamte100%PKV-Anwartschaft mit Altersrückstellungen
Quelle: Bundesbeamtengesetz, Bundesbeihilfeverordnung (Stand: 2016)

Beamte müssen sich nicht gesetzlich krankenversichern. Dabei spielt auch die Einkommenshöhe keine Rolle.

Deshalb können Sie als Beamter frei wählen, ob Sie Mitglied einer Gesetzlichen oder Privaten Krankenversicherung sein möchten. Es ist jedoch so, dass der Versicherungsschutz Privater Krankenversicherungen meist deutlich besser ist.

Hinzu kommt, dass die Tarife häufig günstiger sind, wofür die Beihilfe verantwortlich ist. Aufgrund dessen entscheidet sich das Gros aller Beamten für eine Private Krankenversicherung und gegen die Gesetzliche.

Beihilfe wird auch für die Angehörigen von Beamten gewährt

Kinder von Beamten, die zur Beihilfe berechtigt sind, erhalten ebenfalls Beihilfe, sofern Kindergeld gezahlt wird. Als Grenze gilt hier das Vollenden des 25. Lebensjahres, bis der Anspruch erlischt. Verlängert wird dies nur durch den absolvierten Wehr- oder Ersatzdienst.

Auch Ehegatten beihilfeberechtigter Beamter können Beihilfe erhalten. Das hängt jedoch von der Höhe ihrer gesamten Einkünfte ab. Für Mitarbeiter des Bundes wird die Einkommensgrenze mit 17.000 Euro beziffert. Je nach Bundesland können diese Grenzen allerdings verschoben werden. Als Basis für die Beihilfe gelten das aktuelle Kalenderjahr oder das zweite Kalenderjahr, ehe der Antrag gestellt wird, sofern es deutlich ist, dass sich das Einkommen verringert.

Wie groß die Unterschiede der Grenzen in den jeweiligen Bundesländern sind, zeigt sich deutlich. In Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen liegt diese Grenze bei 18.000 Euro. Wer in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt lebt, darf die Grenze von 17.000 Euro nicht übersteigen. Bei 16.000 Euro liegt die Grenze im Saarland, während in Baden-Württemberg und Bremen eine Grenze von 10.000 Euro gilt. Lediglich für Hessen und Rheinland-Pfalz liegt die Grenze bei 8.652 Euro.

Einkommensgrenzen für Angehörige nach Bundesländern:

  • 18.000 Euro in Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen
  • 17.000 Euro in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt
  • 16.000 Euro im Saarland
  • 10.000 Euro in Baden-Württemberg und Bremen
  • 8.552 Euro in Hessen und Rheinlandpfalz

Bundesbeihilfeverordnung als Grundlage für die Art der Beihilfe für Beamte

In der Bundesbeihilfeverordnung ist festgelegt, welche Art der Beihilfe für Beamte und deren Angehörige bewilligt wird. Dort wird zum Beispiel geregelt, in welcher Höhe Kosten für Erkrankungen und Pflegenotwendigkeit erstattet werden.

Die Höhe der Beihilfe wird allerdings in den Rechtsverordnungen und Vorschriften des Bundes/der Länder geregelt. Dabei unterscheiden sich die jeweils gewährten Kosten für die Beihilfe nicht nur nach Bund und Ländern, sondern auch nach Bundesland.

In Baden-Württemberg erhalten Ehe- und Lebenspartner lediglich 50 Prozent erstattet, in Sachsen-Anhalt gibt es gar eine Kostendämpfungspauschale. Wer zur Beihilfe berechtigt ist, muss in diesem Bundesland erst eine bestimmte Summe selbst zahlen, ehe er Beihilfe erhält.

In verschiedenen Bundesländern wird keine Beihilfe für Zwei-Bett-Zimmer oder Chefbehandlung für Krankenhausaufenthalte gewährt, in anderen dagegen schon.

Warum sich eine Private Krankenversicherung für Beamte lohnt

Die Beihilfe ermöglicht es, dass Sie sich als Beamter lediglich um die Restkostenversicherung kümmern müssen. Dazu ist eine Private Krankenversicherung für Beamte sinnvoll. Sie haben allerdings die Wahl zwischen der Privaten und Gesetzlichen Krankenversicherung.

Zwanzig Euro Schein zu Hemd gefaltet

Bei Gesetzlichen Krankenkassen besteht jedoch kein Anspruch auf Beihilfe, das ist nur in Hamburg möglich. Deshalb ist die Private Krankenversicherung für Beamte die bessere Alternative, weil hier günstige Tarife mit mehr Leistungen auf Sie warten.

In Bezug auf die Beihilfe ist es unerheblich, ob Sie sich bereits in einem dauerhaften Beamtenverhältnis befinden oder noch als Referendar, Beamtenanwärter tätig sind oder sich noch ausbilden lassen.

Auszubildende erhalten die Beihilfe jedoch nur für die Ausbildungsdauer. Sobald die Leistungen einer Privaten Krankenversicherung vereinbart sind, erhalten Sie eine Leistungsgarantie. Sie können nicht im Nachhinein entzogen werden.

Die Wahl zwischen der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung

Aufgrund der verschiedenen Vorteile entscheiden sich 85 Prozent der Beamten für die Private Krankenversicherung. Die besonders günstigen Tarife für Beamte sind hier ausschlaggebend.

In der Gesetzlichen Krankenversicherung ist das nicht möglich. Entscheiden sich Beamte für diese, versichern sie sich freiwillig und tragen den Versicherungsanteil alleine. Die Beiträge richten sich in der GKV nach dem Einkommen, weshalb sie besonders teuer werden können, wenn Sie ein hohes Einkommen haben.

Praxis-Tipp: Eine Gesetzliche Krankenversicherung kann dann für Beamte sinnvoll sein, wenn sie eine kinderreiche Familie haben.

Wenn es um Service und Leistung geht, profitieren Beamte deutlich von der Privaten Krankenversicherung. So werden zum Beispiel Medikamente und Zahnersatz erstattet, Chefarztbehandlungen gewährt und Heilpraktikerbehandlungen gezahlt. Welchen Tarif Sie wählen, bleibt dabei Ihnen selbst überlassen.

Die Gesetzliche Krankenversicherung bietet natürlich auch eine angemessene Versorgung Ihrer Gesundheit, doch wenn Sie sich zusätzliche Leistungen wünschen, müssen Sie einen zusätzlichen Eigenanteil zahlen.

Wie unterscheidet sich die Gesetzliche von der Privaten Krankenversicherung?

Beiträge für die Private Krankenversicherung beginnen ab 212 Euro monatlich, bei der Gesetzlichen ab 465 Euro, diese ist somit um einiges teurer. Für die Private Krankenversicherung gilt, dass Sie Ihre Kinder einzeln günstig versichern können, bei der Gesetzlichen sind diese automatisch mitversichert.

Als Privatversicherter können Sie Ärzte und Krankenhäuser selbstbestimmt wählen. Würden Sie sich für die Gesetzliche Krankenversicherung entscheiden, müssen Sie kassenärztlich zugelassene Ärzte und Kliniken in der Nähe aufsuchen.

Für Medikamente erhalten Sie von der Privaten Krankenversicherung eine komplette Kostenerstattung und müssen nur zehn Prozent zuzahlen. Lediglich rezeptfreie Medizin ist nicht erstattungsfähig. Zahnersatz wird in Abhängigkeit Ihres Tarifs mit zwischen 50 und 100 Prozent erstattet. Gesetzliche Krankenkassen gewähren lediglich einen Zuschuss von 50 Prozent zusätzlich zur Regelversorgung.

Hier noch einmal zusammengefasst:

  • GVK Beiträge ab 465 Euro monatlich
  • PVK Beiträge ab 212 Euro monatlich
  • komplette Kostenerstattung für Medikamente durch die PVK
  • 50 bis 100 Prozent Kostenerstattung für Zahnersatz durch die PVK

Welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Im Rahmen der Privaten Krankenversicherungen müssen Sie einige Besonderheiten beachten. Dies gilt für die Heilfürsorge bezüglich Feuerwehrleuten und Polizisten.

Gebiss für Zahnarztkostenübernahme durch Private Krankenversicherung für Beamte

Nicht jeder Beamte bekommt selbstverständlich Beihilfe. Es gibt auch Berufsgruppen, in denen Heilfürsorge gezahlt wird, was jedoch ähnlich wie die Beihilfe gehandhabt wird. Hier werden alle Behandlungskosten erstattet. Diese Leistungen erhalten auch Bundespolizeibeamte, Vollzugsbeamte und Justizvollzugsbeamte.

Die Leistungen der Fürsorge unterscheiden sich nach Bundesland. Angehörige dieser Berufsgruppen sind nicht anspruchsberechtigt, erhalten aber eine Beihilfe, falls keine Sozialversicherungspflicht besteht.

Die Heilfürsorge wird deshalb gewährt, weil berufsbedingt ein höheres Verletzungs- und Krankheitsrisiko besteht. Daher wäre eine Restkostenversicherung durch eine Private Krankenversicherung zu teuer für sie.

Direkte Nachkommen von Beamten wählen am Anfang des Studiums oft eine Private Krankenversicherung. Studenten erhalten bis zu ihrem 25. Lebensjahr Beihilfe und müssen nur geringe Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Nach Ablauf der Berechtigung werden Beitragssätze in Höhe der Gesetzlichen Krankenversicherung fällig.

Aufgrund dieser Vorteile ist die Private Krankenversicherung meist die bessere Alternative für Beamte. Dafür sorgen niedrige Beiträge in Kombination mit sehr guten Leistungen. Die Private Krankenversicherung Beamte sollte jedoch auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sein.

Wie werden Referendare und Beamtenanwärter behandelt?

Referendare und andere Beamtenanwärter bekommen ebenfalls Beihilfe, wenn es um ihre Krankenversicherung geht. Wie bereits erwähnt, liegt dieser Satz bei 50 bis 70 Prozent. Der restliche Teil der Kosten muss von Ihnen abgedeckt werden. Hier gibt es jedoch einige Kriterien, die Referendare und Beamtenanwärter beachten sollten.

Ein Beamter auf Widerruf kann sehr günstige Tarife für Anwärter wählen. Die Beiträge sind konstant niedrig, da die Versicherungsgesellschaften Altersrückstellungen nicht beachten müssen. Darüber hinaus werden diese Privaten Krankenversicherungen abgeschlossen, wenn die Versicherten noch jung sind. Mögliche Gesundheitsrisiken müssen in dieser Konstellation also nicht zwangsläufig berücksichtigt werden.

Mit steigendem Alter fallen immer öfter Arztbesuche an. Das erhöht natürlich die Kosten. Deshalb steigen mit dem Alter auch die Beitragssätze für Private Krankenversicherungen an. Damit das abgedeckt wird, nutzen Private Krankenversicherungen teilweise die Beträge, denn so ist es möglich, auch für Versicherte hohen Alters vorzusorgen.

Lehrer mit Buch in Hand mit Private Krankenversicherung für Beamte

Ehegatten und Kinder von Referendaren und Beamtenanwärtern erhalten durch Beihilfe einen Zuschuss für Ihre Krankenkassenkosten. Wie eingangs erwähnt, liegt dieser für eingetragene Lebenspartner und Ehegatten bei 70 Prozent, für direkte Nachkommen bei 80 Prozent.

Besonders günstige Tarife für Anwärter sind häufig bis zur Vollendung des 33. Lebensjahres verfügbar. Wer älter ist, kann sich natürlich immer noch privat versichern, muss jedoch mit herkömmlichen Tarifen rechnen.

Bevor eine Versicherung abgeschlossen wird, müssen Anwärter verschiedene Fragen zur aktuellen Gesundheit und möglichen Vorerkrankungen beantworten. Das ist die Basis für die Risikoprognose. Diese Fragen müssen Sie unbedingt ehrlich und komplett beantworten, denn falls nicht, kann Ihnen die Private Krankenversicherung kündigen.

Ihr Ehegatte sowie Ihre direkten Nachkommen müssen sich im Rahmen der Privaten Krankenversicherung selbst um eine Absicherung kümmern. Es gibt keine kostenlose Mitversicherung, wie es in der Gesetzlichen Krankenversicherung üblich ist. Da Sie jedoch Beihilfe erhalten, sind die Kosten trotzdem niedrig.

Referendare und Beamtenanwärter können ihren Versicherer frei wählen. Der neue Versicherer verlangt beim Wechseln allerdings eine erneute Gesundheitsprüfung.

Es ist jedoch möglich, bei der alten Versicherung zu bleiben und einen neuen Tarif abzuschließen. Sollen diese zusätzlichen Leistungen abgesichert werden, ist es dann erst erforderlich, erneut Gesundheitsfragen zu beantworten.

Praxis-Tipp: Vor Abschluss eines Anwärtertarifs sollten Sie sich unbedingt auch zeigen lassen, was später im Anschluss an die Referendarszeit der eigentliche Beihilfe-Tarif kostet. Sollten Sie weiterhin beihilfeberechtigt sein, dann sind Sie bei diesem PKV-Anbieter über viele Jahre hinweg versichert.

Es gibt in einigen Bundesländern Beihilfe für Beamte, die sich für die Gesetzliche Krankenversicherung entschieden haben, zum Beispiel in Hamburg. In vielen anderen Bundesländern profitieren Beamte in dieser Konstellation noch nicht davon.

Es gibt seit Beginn 2019 eine neue Aufnahmegarantie für Referendare und Beamtenanwärter. Gibt es Vorerkrankungen, verlangen Private Krankenversicherungen nur bis zu 30 Prozent zusätzlich. Sie dürfen nicht ausgeschlossen werden.

Wichtige Fragen – kurz beantwortet

Sind die Beiträge der GKV teurer als die der PKV?
In den allermeisten Fällen ja. Beamte zahlen oftmals um die 160 Euro pro Monat für eine private Krankenversicherung.
Wie hoch sind die Zuschüsse der Beihilfe?
Während der Beamte oder die Beamtin selbst einen Anspruch auf 50 Prozent Beihilfe hat, erhält der Ehegatte 70 Prozent und die Kinder sogar 80 Prozent.
Wer erhält Beihilfe?
Nur Beamte erhalten Beihilfe. Deren Ehepartner sowie Kinder sind zudem berücksichtigungsfähig. Ein Beamter muss durch eine Ernennungsurkunde förmlich ernannt sein oder Beamter auf Widerruf im Vorbereitungsdienst sein.
Sind Familienmitglieder bei der PKV automatisch mitversichert?
Sind die Familienangehörigen nicht sozialversicherungspflichtig, sind diese beihilfeberechtigt, allerdings nicht automatisch, wie bei der GKV, mitversichert.

Hier beginnen nun die Praxistipps zur Findung eines geeigneten Anbieters:

Die beste Vorgehensweise

  • Als Beamter sind Sie zur Beihilfe durch Ihren Dienstherren berechtigt und müssen nur die restlichen Kosten übernehmen.
  • Hierzu stehen besondere Tarife für Beamte in der Privaten Krankenversicherung bereit. Das gilt auch für Ihre Familienmitglieder. Prüfen Sie diese.
  • Beim Wechsel der PKV zu einer anderen PKV kommt es zu keinen Wartezeiten.
  • Wechseln Sie von der GKV in die PKV und Ihr Versicherungsverhältnis bestand unterbrechungslos, entfallen auch hier Wartezeiten.
  • Lediglich bei einer Nichtversicherung ist eine dreimonatige Wartezeit möglich. In diesem Zeitraum erstatten Private Krankenversicherungen lediglich Kosten, die durch Unfälle verursacht werden.
  • Es gibt nur wenige Ausnahmen, in denen es für Beamte die bessere Alternative ist, sich gesetzlich krankenzuversichern.
  • Es gibt verschiedene Berufsgruppen, für die der Staat sämtliche Gesundheitskosten übernimmt (Heilfürsorge). Hierzu zählen bspw. Feuerwehrleute und Soldaten.

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