Bitcoin

Aktualisiert: 13. Januar 2020 | Redaktion
Das Wichtigste auf einen Blick
Risikoreiche Anlage für Spekulanten

  • Ein Bitcoin existiert nicht als Münze, sondern nur digital. Die meisten “normalen” Geschäfte akzeptieren keine Bitcoins. Somit können Sie damit nur eingeschränkt bezahlen.
  • Ein Bitcoin ist nicht durch einen Staat, eine Bank oder ein Unternehmen gedeckt. Die Grundlage bildet ein Netzwerk an Computern, das aufwändige Rechenaufgaben löst.
  • Bitcoins sind zur Geldanlage nicht geeignet. Die Anlage ist hochspekulativ. Der Kurs kann innerhalb von wenigen Wochen stark steigen, aber ebenso schnell wieder abstürzen.
  • Gewinne, welche 600 Euro übersteigen müssen Sie versteuern.

Die beste Vorgehensweise

  • Haben Sie Geld übrig, können Sie Bitcoins kaufen. Für den Vermögensaufbau sind andere Anlageformen besser.
  • Zunächst müssen Sie sich bei einem Handelsplatz registrieren.
  • Danach installieren sie ein Wallet, eine digitale Brieftasche, auf dem Computer, einem USB-Stick oder dem Handy.
  • Vom Wallet bekommen Sie eine Bitcoin-Adresse. Dabei handelt es sich um eine Art Kontonummer. Von dort können Sie Bitcoins erhalten oder an andere Nutzer senden.
  • Vor allem in Großstädten gibt es schon erste Geschäfte, in denen Sie mit Bitcoin bezahlen können. Wollen Sie für Greenpeace oder Wikipedia spenden, akzeptieren diese ebenfalls Bitcoins.

In unserem Ratgeber

Die Geschichte der Bitcoins beginnt im Jahre 2009. Erste Computerspezialisten hatten das digitale Geld programmiert. Die Idee dahinter war, dass die Währung vor Manipulation und Kontrolle durch den Staat sicher sein sollte.

Anfangs war das digitale Geld nur Insidern bekannt. Heute fristet das Geld längst kein Nischendasein mehr. Sogar normalen Bürger zeigen Interesse daran, ihr Geld in Bitcoin anzulegen.

Das gesteigerte Interesse lässt sich auch an der Kursentwicklung festmachen. 2017 hatte sich der Preis verglichen zum Jahresbeginn sogar verzehnfacht. Das Interesse hält nach wie vor an.

Trotzdem sollten Anleger mit Bedacht vorgehen. Wer Geld für die Altersvorsorge, den nächsten Urlaub oder für den Hausbau anlegen möchte, lässt besser die Finger von Bitcoin. Dazu ist die Anlage zu spekulativ.

Bitcoins – eine kurze Einführung

Bitcoins sind nichts anderes als Münzen, die nur in einem Computernetzwerk existieren. Die Begriffe “digitale Währung” und “Internetwährung” sind gleich. Die Besitzer dieser Währung sollen Bitcoins irgendwann statt dem normalen Geld verwenden und damit zahlen können.

Bitcoins sind nicht nur digitale Münzen. Es ist außerdem ein Tauschsystem, das sehr sicher ist. Die Mitglieder in dem Netzwerk können sich gegenseitig Bitcoins schicken. Keine Bank überprüft die Transaktionen, denn die Mitglieder übernehmen das selbst.

Drei goldene Bitcoins auf schwarzem Untergrund

Bei den Transaktionen kommt eine sogenannte Blockchain zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Art Speicher, der alle Transaktionen aufzeichnet. Alle Mitglieder im Netzwerk können die Zahlungsbewegungen durch eine Peer-to-Peer-Technologie überprüfen. Notwendig sind dazu Computer mit einer besonders hohen Rechenleistung.

Häufig finden Sie auch die Bezeichnung Kryptowährung für Bitcoins. Kryptografie beschreibt eine Technik, mit der Informationen sicher übermittelt werden sollen. Die Daten sollen dabei vor Manipulation geschützt sein. Weiter unten finden Sie eine genau Erläuterung, wie die Blockchain-Technologie funktioniert.

Was bestimmt den Wert von Bitcoins?

Der Wert von Bitcoins wird in keiner Weise reguliert. Er hängt von Angebot und Nachfrage ab. Immer mehr Medien berichten darüber und deshalb ist das Interesse groß, was die Nachfrage steigert.

Bitcoins werden im Netzwerk produziert. Dort entstehen nicht so viele Bitcoins, wie nachgefragt werden. Viel mehr ist das Angebot eingeschränkt und der Preis dementsprechend hoch.

Aus Fans werden Spekulanten

Im Januar 2009 war die Währung so gut wie unbekannt. Die Nachfrage war gering, ein Bitcoin weniger als einen Dollar wert. Für Bitcoins begeisterten sich nur Fans, die weniger an der Geldanlage, sondern an der Idee einer Währung, die nicht von Banken kontrolliert würde, interessiert waren.

Bitcoin zwischen Kupfermünzen

Die zunehmende Bekanntheit rief spätestens seit 2017 Spekulanten auf den Plan. Diese waren auf der Suche nach dem nächsten großen Ding und nahmen an, es in Bitcoins gefunden zu haben. Am 11. Dezember 2017 erlaubt die US-Optionsbörse CBOE Optionen auf den Bitcoin. Das war jedoch erst der Anfang, denn schon bald folgten weitere Börsen.

Ein Blick auf das Jahr 2017 zeigt auch die große Schwankungsbreite. Zwischen Januar und Dezember 2017 hat sich der Wert eines Bitcoins verzehnfacht. Der Wert im Dezember 2017 betrug 16.000 Euro.

Wer gegen Ende des Jahres 2017 verkaufte, machte ein gutes Geschäft. Bis Anfang Februar 2018 war der Kurs der Währung wieder um die Hälfte gefallen. Das war aber noch nicht das Ende der Talsohle. Viele Großanleger verkauften ihre Bitcoins und strichen gute Gewinne ein. Erst zu Beginn des Jahres 2019 ging es mit der Währung ein weiteres Mal nach oben, im Juli kostete sie über 9.000 Euro. Gegen Ende des Jahres 2019 war der Wert der Währung zwar wieder gefallen, erholte sich aber in den ersten Monaten des Jahres 2020 wieder.

BITCOIN-Kursentwicklung 2019

2019
am 1. des Monats
Kurs in €
pro Bitcoin
Jan3.285
Feb3.051
Mrz3.421
Apr3.709
Mai4.804
Jun7.686
Jul9.387
Aug9.400
Sep8.847
Okt7.625
Nov8.281
Dez6.710
Quelle: blockchaincenter.net

Sind Bitcoins eine gute Geldanlage?

Bitcoins sind neu und ziehen deshalb viele Menschen an. Trotzdem darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die digitale Währung nicht zur privaten Altersversorgung und auch nicht für eine konventionellen Geldanlage mit einer gewissen Gewinnerwartung eignet.

Für Bitcoins gibt es keine Absicherung

Wer sich heute Bitcoins kauft, weiß nicht sicher, ob er auch nur annähernd den eingesetzten Betrag bekommt. Bitcoins sind nicht durch einen Staat abgesichert. Das Geld kann morgen schon seinen gesamten Wert verlieren. Darüber muss sich jeder, der sich überlegt in Bitcoins zu investieren, klar sein.

Bitcoins sind kein Zahlungsmittel

Bislang kann die digitale Währung nicht flächendeckend als Zahlungsmittel verwendet werden. Momentan steht in den Sternen, ob es jemals dazu kommen wird. Sicherlich gibt es vereinzelte Geschäfte, die schon Bitcoins akzeptieren, diese sind aber in der Minderheit.

Bei Bitcoins existiert kein Gegenwert

Geldanlagen, bei denen kein realer Gegenwert existiert, gelten als sehr riskant. Viele seriöse Anlageberater raten deshalb ab, das Geld in Optionen zu investieren. Das ist nicht mehr als ein Glücksspiel und haben Sie eine falsche Vorhersage getätigt, ist das Geld einfach weg.

Aktien hingegen sind wesentlich sicherer, da Sie damit an das Vermögen einer Firma gebunden sind. Ähnlich verhält es sich mit Gold. Es kann zwar im Wert schwanken, doch es wird kaum vollständig an Wert verlieren.

Eine Kryptowährung existiert nur als Computerprogramm und bekommt seinen Wert durch die Menschen, die an den Erfolg glauben. Ist das einmal nicht mehr der Fall, verliert die Währung schnell an Wert.

Bitcoin vor Bildschirm mit Statistiken

Im Internet entstehen immer wieder neue Ideen und verschwinden bald wieder. Niemand kann Ihnen garantieren, dass das mit dem Bitcoin nicht auch passiert.

So sollten Sie in Bitcoins anlegen

Sollten Sie sich trotz des Risikos für eine Anlage in Bitcoins interessieren, legen Sie nur eine kleine Summe an. Dieses Geld dürfen Sie auf gar keinen Fall für eine spätere Ausgabe fest einplanen. Handelt es sich dabei um Vermögen, das Sie nicht benötigen, dann spricht jedoch nichts dagegen.

Bezugsquellen von Bitcoins

Ähnlich wie Wertpapiere geschieht der Handel mit Bitcoins über sogenannte Bitcoin-Börsen im Internet. Auf den Börsen können Sie einen Betrag in Euro einzahlen und erhalten im Gegenzug Bitcoins. Besonders beliebt und bekannt sind:

  • Kraken
  • Gdax
  • Litebit

Eine Alternative sind Tauschplattformen

Viele Interessierte benutzen die Plattform bitcoin.de. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Börse, sondern um eine Tauschplattform.

Möchten Sie Bitcoins kaufen, stellen Sie dort ein Kaufangebot ein. Sind Sie daran interessiert, ihre digitale Währung zu verkaufen, suchen Sie nach guten Angeboten oder stellen selbst ein Verkaufsangebot ein.

Bevor Sie über eine Tauschbörse handeln, sollten Sie sich zunächst über den aktuellen Preis des Bitcoins informieren. Dazu dient bitcoincharts.com. Auf dieser Seite finden Sie Informationen über den aktuellen Wert von Bitcoin auf den unterschiedlichen Plattformen.

Bei dem derzeitigen Wert von Bitcoin bekommen Sie für einen geringen Geldbetrag (100 oder 200 Euro) nur einen kleinen Teil eines ganzen Bitcoins.

Beim Handel mit Bitcoins geht die Sicherheit vor

Bei jedem Geldgeschäft ist das Kreditinstitut verpflichtet, Ihre Identität festzustellen. Das ist beim Handel mit Bitcoins nicht anders. Dadurch soll es Verbrechern erschwert werden, ihr Geld zu waschen.

Bei der Identitätsfeststellung gibt es aktuell zwei Möglichkeiten. Sie können zur Post gehen, dort ihren Ausweis vorlegen und so Ihre Identität zweifelsfrei feststellen lassen.

Bitcoin auf Cent Münzen

Die neuere Methode nutzt ihre Webcam am Computer, Laptop oder Handy. Sie sprechen mit einem Mitarbeiter und halten Ihren Ausweis in die Webcam. Die Marktplätze verlangen für diese Verfahren oft eine Gebühr. Sie müssen mit mindestens zehn Euro rechnen.

Beginnen Sie Ihren Handel bei bitcoin.de ist zunächst keine Identitätsfeststellung notwendig. Sie können dann aber nur mit kleineren Geldbeträgen handeln. Ein weiterer Nachteil ist, dass viele Händler auf die Feststellung Ihrer Identität bestehen. So ist ein Handel nur eingeschränkt möglich. Eine nachträgliche Identitätsfeststellung können Sie jederzeit durchführen.

Sicher handeln mit einem digitalen Geldbeutel

Wenn Sie mit dem Handel von Bitcoin beginnen richten Sie als erstes ein Konto beim bevorzugten Marktplatz ein. Das ist auf den ersten Blick sehr praktisch, da es den Handel vereinfacht. Allerdings ist das Geld nicht besonders sicher. Immer wieder schaffen es Hacker sich einen unberechtigten Zugang zu besorgen. Sie überweisen einfach Ihr Geld auf ein anderes Konto. In der Regel bekommen Sie für den Verlust keinen Ersatz.

Eine sicherere Verwahrungsmöglichkeit bieten sogenannte Wallets. Dabei handelt es sich um eine Art “Geldbeutel”. Nur befinden sich darin nicht Scheine und Münzen, sondern Ihre Bitcoins. Sie können auf das Wallet mit Ihrem Handy, dem Computer oder einem anderen Gerät zugreifen. Der Zugang ist dabei sicher, sodass ihn Hacker nicht so einfach umgehen können.

Für welches Wallet sollten Sie sich entscheiden?

Sie haben auch hier die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern. Sie können das Wallet auf Ihrem Computer oder einem Smartphone einrichten. Manchmal bekommen Sie auch eine externe Festplatte, die vom Aussehen einem USB-Stick ähnelt. Für Menschen, die immer genau wissen wollen, wo sich ihr digitaler Geldbeutel befindet, ist das eine gute Lösung.

Sie können als Alternative auch einen Account im Internet eröffnen. Um auf Ihr Konto zugreifen zu können, benötigen Sie einen Internetanschluss. Allerdings kann auch dieses Konto gehackt werden.

So eröffnen Sie ein Wallet

Zunächst suchen Sie sich einen seriösen Anbieter. Arbeiten Sie mit einem Smartphone finden Sie passende Apps on den bekannten App-Stores.

Sie müssen bei der Eröffnung eines Wallets keine persönlichen Daten hinterlegen. Sie legen nur eine PIN fest. Außerdem bekommen Sie einen Offline-Schlüssel. Dabei handelt es sich um eine sehr komplizierte Kombination von Wörtern in einer zufälligen Reihenfolge. Sie können danach das Wallet sofort benutzen.

Praxis-Tipp: Notieren Sie sich den Offline-Schlüssel handschriftlich und bewahren Sie ihn an einem sicheren Ort auf.

Dieser Offline-Schlüssel ist Ihre Sicherheit, sollten Sie das Handy verlieren oder die Festplatte nicht mehr funktionieren. Damit können Sie Ihre Bitcoins wiederherstellen.

So führen Sie einen Kauf- und Verkauf von Bitcoins durch

Bitcoin-Übertragungen gelten als sicher, da nur der Besitzer des Wallets diese durchführen kann.

Der Bitcoin-Schlüssel

Sie erhalten mehrere Bitcoin-Adressen. Dabei handelt es sich um eine zufällige Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen. Da diese Kombinationen keine sinnvollen Wörter ergeben, können Sie Hacker nur schwer entschlüsseln. Ein solcher Schlüssel kann zum Beispiel so aussehen: XPuv43RSmui876RTkdoi459HGpoi23. Mit dieser Adresse können Sie Bitcoins empfangen und senden.

Blockchain Bitcoin Netzwerk über Globus

Neben dieser Bitcoin-Adresse gibt es noch einen Schlüssel, der direkt sich in der Hardware befindet. Sie können also Transaktionen nur mit einer bestimmten Hardware durchführen. Nur wenn der private Schlüssel stimmt, wird eine Transaktionen freigegeben. Freigegebene Übertragungen können nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Bitcoin-Übertragungen sind nicht immer geheim

Mitglieder im Bitcoin-Netzwerk können den Weg eines Bitcoins ohne Probleme nachverfolgen. Allerdings sehen sie nur die Adresse des Mitglieds. Diese Zahlenkombination ist derart kryptisch, dass sie sich normalerweise nicht mit dem Namen des Mitglieds verbinden lässt. Es gibt allerdings zwei Schwachstellen:

1. Bei der Übertragung von der Börse zum Wallet: Bei dieser Transaktion können Mitglieder der Community den Nutzernamen mit der Adresse des Senders verknüpfen.

2. Bei einer Weiterleitung von Wallet zu Wallet: Dabei müssen Sie sich kurz mit dem Internet verbinden. Sollte Ihr Server nicht anonymisiert sein, können andere Nutzer auf Ihre IP-Adresse zurückgreifen.

Obwohl das System mit einem komplizierten System von Zahlen (den Bitcoin-Adressen) arbeitet, ist es trotzdem nicht anonym.

Kaufen Sie sich Bitcoins und verkaufen Sie diese, müssen Sie auf den Verdienst Einkommenssteuer bezahlen. Bis zu 600 Euro sind pro Jahr allerdings frei.

Kosten und Dauer der Übertragung

Die Übertragung dauert länger, als Sie es vom Internet gewohnt sind. Haben Sie Bitcoins ver- oder gekauft, durchläuft die Transaktionen einen komplizierten Weg über mehrere Stufen, was Zeit in Anspruch nimmt.

Bei einer Übertragung fallen sogenannte Netzwerkgebühren an. Diese hängt von der Geschwindigkeit der Übertragung ab. Die Überweisung von Börse zu einem Wallet dauert in der Regel zehn Minuten und ist am teuersten. Sie haben auf die Gebühr keinen Einfluss, denn diese wird von der Börse festgelegt.

Anders sieht es bei einer Überweisung zwischen Wallets aus. Hier können Sie die Gebühr selbst mitbestimmen.

Praxis-Tipp: Sind Sie bereit eine längere Zeit auf die Ausführung einer Überweisung zwischen zwei Wallets zu warten, zahlen Sie weniger.

So funktioniert eine Blockchain

In einer Blockchain wird jede Übertragung gespeichert. Die Technologie soll Betrug möglichst schwer machen.

1. Überprüfung:
In der Registerkarte einer Blockchain werden alle Übertragungen gespeichert. Kann diese keine Übertragungen mehr aufnehmen, wird nicht einfach die nächste Karte eröffnet. Zunächst erfolgt eine Überprüfung, ob der Betrag tatsächlich im Wallet existiert. Nur wenn das stimmt, kommt es zum nächsten Schritt.

Blaue Blockchain Bitcoin Netzwerk Grafik

Nun wird die Karte versiegelt. Dazu dient eine komplizierte Rechenaufgabe. Ein leistungsfähiger Computer ist notwendig, um diese zu lösen. Findet ein Computer den Lösungsweg, wird diese versiegelt. Eine solche Karte heißt in der Computerwelt Block. Auf diese Weise entstehen viele versiegelte Karte, die eine Kette bilden, auf Englisch chain.

2. Überprüfung:
Eine weitere Sicherung ergibt sich durch den richtigen Lösungsweg. Eine nachträgliche Änderung der Überweisung verändert die Rechenaufgabe und somit auch den Lösungsweg. Jedes Mitglied im Netzwerk kann die Blockchain einsehen und bemerkt Veränderungen sofort.

Hinweis: Vollwertige Mitglieder sind sogenannte Nodes, Knotenpunkte. Sie benutzen Wallets und haben die vollständige Blockchain auf ihrem Computer. Nutzen Sie die Technologie über das Internet oder das Handy, besitzen Sie nicht die vollständige Blockchain. Sie können nicht in den Ablauf eingreifen und auch keine neuen Bitcoins herausgeben.

Neue Blockchains entstehen durch Mining

Wie eben erwähnt müssen Computer aufwändige Rechenoperationen durchführen, um einen eindeutigen Lösungsweg zu finden und somit die Übertragung zu versiegeln. Diese Arbeit benötigt viel Energie und Zeit. Deshalb bekommt der User, der es als erster geschafft hat, für diese Arbeit einen Lohn in Form von Bitcoins.

Die Mitglieder des Netzwerkes vergleichen die Rechenleistung des Computers mit der Arbeit eines sogenannten Minenarbeiters. Es heißt deshalb, neue Bitcoins werden geschürft. Der englische Ausdruck ist Mining.

Ende April 2020 gab es ungefähr 18,35 Millionen Bitcoins. Die selbstauferlegte oberste Grenze liegt bei 21 Millionen Bitcoins.

Weitere Informationen und eine deutsche Einführung für Anfänger finden Sie bei de.cointelegraph.com.

Wichtige Fragen – kurz beantwortet

Was ist eine Kryptowährung?
Darunter versteht man ein digitales Zahlungsmittel, das auf digitale Signaturen und Blockchains beruht. Bitcoin ist die erste Kryptowährung. Sie soll unabhängig und sicher sein.
Was ist Bitcoin Blockchain?
Bitcoin ist eine der bekanntesten Kryptowährung. Sie ist dezentral organisiert. Die Mitglieder im Netzwerk verwalten die Datenbank gemeinsam. In der Blockchain sind alle Buchungen verzeichnet.
Was ist ein Block in der Blockchain?
Blockchain ist eine Aneinanderreihung von Datenblöcken. Jeder Block ist wie eine Seite in einem Kontobuch. Jeder Block besteht aus verschiedenen Komponenten.
Was ist eine Transaktion und ein privater Schlüssel?
Unter Transaktion versteht man den Transfer eines gewissen Betrages zwischen den Bitcoin-Wallets. Der private Schlüssel versiegelt die Transaktion, sodass sichergestellt ist, dass diese auch vom Besitzer des Wallets stammt.