Beleihungsgrenze

Die Beleihungsgrenze ist der Wert, bis zu dem Kreditinstitute einen Kredit für ein Beleihungsobjekt vergeben. In der Regel liegt die Beleihungsgrenze zwischen 60 und 80 Prozent des Beleihungswertes.

Bei einigen Banken kann die Beleihungsgrenze auch bei 45 Prozent liegen. Bei Realkrediten liegt die Beleihungsgrenze aufgrund gesetzlicher Vorgaben bei 60 Prozent. Diese Kredite werden auch als 1a-Darlehen bezeichnet.

Zur Ermittlung des Beleihungswertes lässt die finanzierende Bank ein Gutachten von einem Sachverständigen erstellen oder fertigt auf Basis der Gebäudedaten selber eines an.

Banken bieten auch Kredite an, die über die Beleihungsgrenze hinaus gehen. Diese werden dann auf die persönliche Bonität des Darlehensnehmers abgestellt. Üblicherweise wird bei diesen Krediten ein höherer Zinssatz verlangt.

Über den Autor

Thomas Nissen

Thomas Nissen

Gründer und Experte vom Wissensportal Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
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