Dispokredit durch Kredit ausgleichen

Hier beantwortet die Redaktion Fragen zum Thema Dispokredit und gibt Tipps.

Frage von Karina D.

Ich bin seit 5 Jahren als Angestellte tätig und habe ein Nettogehalt von 3.000 Euro. Ich habe seit längerem einen Dispokredit bei meiner Sparkasse, den ich leider auch immer voll ausschöpfe.

Nun hat mir mein Bankberater empfohlen, dass es sinnvoll ist, den Dispokredit durch einen Kredit auszugleichen. Diesen kann ich in geringen monatlichen Raten zurückzahlen.

Ausserdem wäre der Kredit viel günstiger als der Dispokredit. Ist dieses Vorgehen zu empfehlen?

Antwort der Redaktion

Wird das Konto dauerhaft im Minus geführt, so sind die Sollzinsen im Vergleich zu einem Ratenkredit extrem hoch.

Häufig ist es nicht so leicht, jeden Monat einen bestimmten Betrag zur Rückführung des Sollsaldos auf dem Girokonto stehen zu lassen. Den meisten Verbrauchern ist das zu unübersichtlich. Mit einem Ratenkredit lässt sich der Minussaldo bequem in monatlichen Raten zurückzahlen.

Mit rund 100 Euro monatlich wäre der Sollsaldo in Höhe von 3.000 Euro nach rund zweieinhalb Jahren zurückgezahlt. Der Betrag wird jeden Monat vom Konto abgebucht. Das ist viel einfacher, als nach jedem Gehaltseingang mit dem Sollsaldo auf dem Girokonto zu jonglieren.

Und günstiger ist es auf jeden Fall, denn die Zinsen für Ratenkredite sind deutlich niedriger als die Dispozinsen.

Wichtig ist, das Konto während der Kreditlaufzeit nicht wieder dauerhaft ins Minus rutschen zu lassen, denn dann entstehen neben den Zinsen für den Ratenkredit wieder Kosten für die Inanspruchnahme des Dispos.

Unser Tipp: Für den Ausgleich des Dispokredites nutzen Sie am besten unseren Kreditvergleich:

Der Kreditrechner wird mit freundlicher Genehmigung von CHECK24 zur Verfügung gestellt:

Über den Autor

Thomas Nissen

Thomas Nissen

Gründer und Experte vom Wissensportal Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Motto: Verbraucherorientiert informieren, hilfreiche Tipps geben und Produkte kritisch beleuchten.