Beitragsbemessungsgrenze 2019

Die Beitragsbemessungsgrenze 2019 beträgt 4.537,50 Euro/Monat (54.450,00 Euro/Jahr).

Gegenüber 2018 ist das eine Steigerung von 2,54 Prozent.

Die Beitragsbemessungsgrenze bedeutet, dass für das darüber liegende Einkommen keine Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu bezahlen sind.

Beispiel: Wenn Sie als gesetzlich krankenversicherter ein Bruttojahresgehalt von 58.000 Euro haben, dann werden nur von 54.450 Euro die Krankenversicherungsbeiträge berechnet. Die Differenz von 3.550 Euro ist steuerfrei.

Die Beitragshöhe ist abhängig vom Beitragssatz. Der allgemeine Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenkassen ist aktuell auf 14,60 Prozent festgeschrieben.

Die Krankenkassen dürfen bei Bedarf Zusatzbeiträge bestimmen und erheben. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz wird 2019 von 1,10 auf 0,90 Prozent gesenkt.

Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze

JahrMonatlichJährlich
20023.375,00 €40.500 €
20033.450,00 €41.400 €
20043.487,50 €41.850 €
20053.525,00 €42.300 €
20063.562,50 €42.750 €
20073.562,50 €42.750 €
20083.600,00 €43.200 €
20093.675,00 €44.100 €
20103.750,00 €45.000 €
20113.712,50 €44.550 €
20123.825,00 €45.900 €
20133.937,50 €47.250 €
20144.050,00 €48.600 €
20154.125,00 €49.500 €
20164.237,50 €50.850 €
20174.350,00 €52.200 €
20184.425,00 €53.100 €
20194.537,50 €54.450 €

Definition laut §6 Absatz 6 SGB V: Die BBG ändert sich zum 1. Januar eines jeden Jahres in dem Verhältnis, in dem die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer (§ 68 Abs. 2 Satz 1 des Sechsten Buches) im vergangenen Kalenderjahr zu den entsprechenden Bruttolöhnen und -gehältern im vorvergangenen Kalenderjahr stehen.

Siehe auch:
Versicherungspflichtgrenze der Krankenversicherung 2019 »
Gehaltsgrenze PKV »
Krankenversicherung Vergleich »

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Über den Autor

Thomas Nissen

Thomas Nissen

Experte für Finanzthemen beim unabhängigen Wissensportal Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

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