Konto

Wertpapierdepot Vergleich

Die 10 besten Wertpapierdepots:
  • geringe Order-/Transaktionskosten
  • kostenlose Depotübertragung
  • Depotführung online und kostenlos

Ein gänzlich kostenloses Depot gibt es aber nicht. Für Käufe und Verkäufe fallen immer Kosten an, da getätige Wertpapierorders auch fremde Spesen und Gebühren verursachen. Ein Aktiendepot mit kostenloser Depotführung erhalten Sie in der Regel von Direktbanken, die keine teuren Filialnetze unterhalten.

Depotübertragung: so geht’s

Ein Depotwechsel kann in Frage kommen bei unvorteilhaften Konditionen der Banken (hohe Kosten, unzureichender Service), aussichtsreicheren Angeboten oder wenn Anleger ihre Vorhaben ändern.

Meistens lassen sich Fondsbruchstücke nicht auf andere Banken übertragen. Das Formular zum Depotübertrag beinhaltet in der Regel den Umgang mit solchen Anteilen. Eventuell obliegt der Verkauf der Bruchstücke den Depotinhabern.

Ist das alte Depot leer, gilt es eine Löschung zu bewirken. Andernfalls fallen weitere Gebühren an. Bei einigen Geldinstituten sind die Ausführungen zur Depotübertragung im Service inbegriffen.

Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs sind Übertragungen von Wertpapieren nicht kostenpflichtig. Dennoch können die zuständigen Verwahrstellen Übertragungskosten einfordern. Dies geschieht meistens nur bei ausländischen Wertpapieren.

Depotauswahl und Neueröffnung

Bei der Auswahl des Wertpapierdepots sind die Pläne der Bankkunden entscheidend. Finanzdienstleister erheben für den Wertpapierhandel an der Börse Mindestgebühren. Beabsichtigen die Anleger, häufiger Beträge unter 2.000 Euro zu handeln, ist ein Institut mit niedriger Mindestgebühr von Vorteil. Andernfalls sind die volumenabhängigen Kosten bedeutender.

Für Investoren, die es vorziehen, Bankgeschäfte über Internet oder Telefon abzuwickeln, empfiehlt sich eine Direktbank. Bei vielen dieser Anbieter sind Depots kostenfrei und die meisten räumen Rabatte auf den Ausgabeaufschlag ein.

Die Antragsformulare sind im Internet verfügbar. Die Depoteröffnung wird mittels eines Postident-Verfahrens vorgenommen. Die Unterlagen zur Eröffnung sind per Post an das Institut zu senden. Hierfür müssen sich alle Depotinhaber bei der entsprechenden Filiale ausweisen. Haben die Antragsteller eine Depotnummer erhalten, so können sie das Formular zum Depotübertrag herunterladen und ausgefüllt versenden.

Ziehen die Anleger eine Filialbank vor, können die erforderlichen Anträge direkt vor Ort ausgefüllt werden. Die weiteren Geschäftsabwicklungen übernehmen die Finanzinstitute. Die Übertragung kann wenige Tage beanspruchen. Innerhalb dieser Zeit ist die Verfügbarkeit über die Wertpapiere ausgeschlossen.

Steuerliche Behandlung von Wertpapierdepots

Generell unterliegen Depots der Abgeltungsteuer. Hiervon ausgenommen sind Wertpapiere, die vor der Einführung dieser Steuer erstanden wurden. Da bei der Übertragung auch eine Datenübermittlung stattfindet, ist der Bestandsschutz der Papiere nicht eigens nachzuweisen.

Wie Sie Depotkosten sparen

Zweck eines Wertpapierdepots ist es, Geld zu erwirtschaften. Hohe Depotkosten schmälern den Gewinn. Ein Vergleich mehrerer Angebote kann nicht schaden.

Den Gewinn eines Depots können Anleger nur abschätzen, die Kosten aber präzise kalkulieren.

Die Preise unterscheiden sich gewaltig: Das Filialdepot „Easytrade“ der Postbank in einer Größenordnung ab 150.000 Euro und etwa 12.700 Orders kostet pro Jahr 1.648 Euro das „db Privatdepot comfort“ der Deutschen Bank in derselben Größenordnung 5.920 Euro.

Bei kleinen Filialdepots bis zu 7.000 Euro und circa. 1.700 Orders macht das „Haspa-Depot“ mit 176 Euro das Rennen. Etwas teurer ist das Depot der Berliner Volksbank mit 273 Euro.

Bei den preiswerteren Direktdepots kostet das kleine „flatex/biw.-Depot“ der Bank für Investment und Wertpapierdepot AG nur 50 Euro und das größere 250 Euro, während die Targobank für das große „via Online-Brokerage-Depot“ 1.594 Euro berechnet.

Die hier angeführten Beispiele beziehen sich auf günstige Varianten. Der Preisunterschied kann im Extremfall bis zu 10.000 Euro ausmachen. Folglich lohnt es sich, vor einem Depotwechsel neben der Rendite auch die Aufbewahrungs- und Transaktionskosten eines Depots zu berechnen.

Depot-Transaktionskosten

Bei häufigen Käufen und Verkäufen sind die Transaktionskosten unbedingt zu beachten. Privatanleger dürfen nicht ohne Vermittler an der Börse handeln. Diese haben natürlich ihren Preis. Da bringt es nicht viel, wenn das Depot kostenfrei geführt wird, dafür aber die Vermittler der zuständigen Bank für die Geschäftsabwicklungen ordentliche Provisionen erheben.

Praxis-Tipp

Vor einem Depot Vergleich verschaffen Sie sich einen Überblick über das Volumen, Wertpapierarten sowie die Häufigkeit der Transaktionen,um zu entscheiden, ob es ein Online- oder ein Filialdepot sein soll. Anschließend können Sie sich die aktuellen Kosten von Ihrer Bank ausrechnen lassen und diese mit anderen Wertpapierdepots vergleichen.