Girokonto Vergleich

Ein kostenloses Girokonto bietet vergleichbare Leistungen wie ein kostenpflichtiges Konto: Girokarte/Bankkarte, kostenlose oder günstige Kreditkarte, je nach Anbieter auch kostenfreie Auslandsabhebungen und einen günstigen Dispokredit.

Manche Banken knüpfen die kostenlose Kontoführung aber versteckt an einen monatlichen Mindestgeldeingang oder eine ständige Guthabenhöhe, andernfalls fallen Gebühren an.

Die 10 besten Girokonten

Gibt es noch kostenlose Girokonten?

Wenn Sie bereit sind, das kostenlose Konto ausschließlich online zu führen, gibt es eben diese attraktiven Angebote in Form von gebührenfreien Girokonten von Direktbanken. Bargeld gibt es auch für deren Kunden überall. Mit Karte und PIN können Sie bei jeder Bankfiliale des angeschlossenen Netzes (z.B. Cashpool, Cashgroup) rund um die Uhr kostenfrei Bargeld abheben.

Wenn Sie nach dem Girokontovergleich zu einem kostenlosen Anbieter wechseln möchten, brauchen Sie keine Kündigungsfristen einhalten. Ein Wechsel ist sofort möglich.

Solange Sie in Berufsausbildung sind oder studieren, bekommen Sie Ihr Girokonto auch bei Banken kostenfrei, bei denen Sie sonst für die Kontoführung bezahlen.

Gebühren entstehen bei Beendigung des alten Kontos nicht. Die neue Bank unterstützt oft beim Kontowechsel, einige Anbieter schenken Ihnen sogar ein Startguthaben.

Achten Sie auf günstige Überziehungszinsen, wenn Sie häufig den Dispo nutzen.

Girokonto wechseln – was ist zu beachten?

1. Schritt: Günstiges Girokonto suchen

Sie sollten sich zuerst bei Ihrer Bank erkundigen, ob diese nicht auch ein günstigeres Angebot hat. Dann könnte die bisherige Kontonummer fortgeführt werden.

Wenn nicht, sollten Sie eine Direktbank wählen. Vorteil bei der Direktbank ist die ständige Erreichbarkeit rund um die Uhr sowie in der Regel eine günstigere Gebührenstruktur.

2. Schritt: Kontokonditionen einholen

  • Möglichkeit der Bargeldabhebung
  • Guthabenverzinsung
  • Dispositionskredit (Höhe, Zinssatz)
  • Mindesteingang erforderlich?
  • Bank- und Kreditkarte

3. Schritt: Neues Girokonto mitteilen

  • Informieren Sie Ihren Arbeitgeber über die neue Bankverbindung.
  • Erfassen Sie anhand der Kontoauszüge von 3 zusammenhängenden Monaten, welche Beträge regelmäßig vom Konto eingezogen wurden bzw. auf das Konto eingingen.
  • Teilen Sie allen Betroffenen die neue Bankverbindung und den Stichtag schriftlich mit.
  • Prüfen Sie bestehende Daueraufträge. Diese müssen gelöscht und bei der neuen Bank neu eingerichtet werden. Beachten Sie entsprechende Änderungsfristen.

4. Schritt: Altes Girokonto kündigen

Am besten führen Sie das alte und neue Konto parallel für weitere 3 Monate. Bis dahin sollten alle Zahlungen zugunsten und zulasten des neuen Kontos reibungslos laufen. Das alte Girokonto kann dann formlos gekündigt werden.

Es gibt bei der Kontoauflösung weder Kündigungsfristen noch Kosten. Die Verrechnung erfolgt durch die auflösende Bank zulasten bzw. zugunsten des neuen Girokontos.

Was ist die IBAN?

Europa hält auch bei den Kontonummern Einzug: seit kurzem gibt es für alle deutschen Kontoinhaber Kontonummern mit 22 Stellen. Diese ersetzt die bisherige Bankleitzahl und die Kontonummer in einem.

Die einheitliche europäische Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) soll über alle teilnehmenden Länder hinweg zweifelsfrei ein Girokonto bestimmen können. Je nach Land hat die IBAN bis zu 34 Stellen.

Ist die IBAN Pflicht?

Die IBAN-Kontonummern müssen im gesamten europäischen Zahlungsraum – dem SEPA (Single Euro Payment Area) – verwendet werden.

Überweisungen und Lastschriften dauern grenzüberschreitend nur noch einen Geschäftstag und sind günstig sowie sicher.

Folgende Ländern nehmen am europäischen Zahlungsraum (SEPA) teil:

  • alle EU-Mitgliedsstaaten sowie
  • Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz

Somit sind auch Länder beteiligt, die den Euro nicht als Landeswährung haben.

Wie ist die IBAN zusammengesetzt?

Die IBAN für die Girokonten in Deutschland haben 22 Stellen und enthalten die bisherige Bankleitzahl und Kontonummer. Die IBAN setzt sich aus dem Ländercode DE (an den ersten beiden Stellen) sowie einer zweistelligen Prüfziffer (dritte und vierte Stelle), der bisherigen 8-stelligen Bankleitzahl sowie der Kontonummer mit maximal 10 Stellen zusammen.

... und da wäre noch