Gesetzliche Mindestdeckungssummen

Unter dem Begriff gesetzliche Mindestdeckung versteht man die Summe, die ein Versicherungsunternehmen laut Pflichtversicherungsgesetz im Schadensfall mindestens zu leisten hat.

Für verschiedene Arten von Schäden sind unterschiedliche Mindestbeträge vorgesehen. So beträgt die gesetzliche Mindestdeckung für Personenschäden 7,5 Millionen Euro. Für Sachschäden liegt der Betrag bei einer Million Euro und für Vermögensschäden bei 50.000 Euro.

Sofern in der jeweiligen Versicherungspolice keine höhere Deckungssumme vereinbart wurde, entspricht die gesetzliche Mindestdeckung nicht nur dem minimalen, sondern auch dem maximalen Betrag, den der Versicherungsanbieter dem Geschädigten zuteilkommen lassen muss.

Gegen einen entsprechen Aufpreis bei der Versicherungsprämie lässt sich die Mindestdeckung für alle aufgeführten Arten von Schäden auf bis zu 100 Millionen Euro erhöhen.

Aktuell keine Bewertungen

War der Artikel hilfreich?

Über den Autor

Thomas Nissen

Thomas Nissen

Experte für Finanzthemen beim unabhängigen Wissensportal Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

Wir möchten verbraucherorientiert informieren, Hilfestellungen für Entscheidungen geben und scheuen auch keine kritische Beleuchtung der Produkte.