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                  Ein Haushaltsbuch anlegen und führen

                  Von Thomas Nissen

                  Bargeldloser Zahlungsverkehr und mögliche Ratenkäufe lassen einen schon einmal die Übersicht über die Finanzen verlieren.

                  Wenn am Ende des Monats nicht mehr viel Geld übrig ist und Sie sich zusätzlich fragen, wo denn das ganze Geld geblieben ist, dann wird es Zeit für ein Haushaltsbuch. Ca. 8 Millionen Haushalte in Deutschland nutzen bereits diese Möglichkeit zur Kostenkontrolle.

                  © Klaus Eppele / fotolia.com

                  Wichtig ist die Gegenüberstellung der monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Die Ausgaben sind nach gleichbleibenden Beträgen und variablen Ausgaben geteilt.

                  Ziehen Sie die fixen Ausgaben von den Einnahmen ab, bleibt der Rahmen für die variablen und sehr individuellen Ausgaben. Das sind Lebensmittel, Kosmetika, Kleidung, Benzin- und Handykosten, Freizeitgestaltung usw.

                  Auch diese Beträge können unter Oberbegriffen zusammengefasst werden. Natürlich ist die kurzfristige und konsequente Erfassung der variablen Kosten und Kleinbeträge zuerst einmal aufwendig. Aber es ist auf jeden Fall ein lohnender Aufwand:


                  Vorteile eines Haushaltsbuches:

                  • Immer aktuelle Übersicht über die Finanzen
                  • Einsparpotenziale lassen sich erkennen
                  • Freie Liquidität wird sichtbar
                  • Teure Überziehungszinsen lassen sich vermeiden

                  Heutzutage müssen Sie für die Gegenüberstellung von Ein- und Ausgaben nicht mehr unbedingt einen Stift zur Hand nehmen. Mit der richtigen Software können Sie ein solches Haushaltsbuch auch per Computer führen.

                  Vorteile der Finanzverwaltung am PC:

                  • Tabellen zur übersichtlichen Gestaltung
                  • Limitwarner, wenn Sie in die roten Zahlen rutschen
                  • Zahlungserinnerungen für regelmäßige Zahlungen (fixe Kosten)
                  • Genaue Auswertungen sind ohne Taschenrechner möglich

                  Auch Banken unterstützen die tägliche Kostenkontrolle

                  Kostenkontrolle ist natürlich auch ein Stichwort bei den Banken. Deshalb stellen die Banken auch gute Hilfsmittel zur Verfügung.

                  Die Sparkassen-Finanzgruppe bietet zum Beispiel einen bequemen Web-Budgetplaner an. Mit ihm können Sie Einnahmen und Ausgaben online erfassen, strukturieren und individuell auswerten. Jetzt gibt es ihn auch gratis für iPhone und Smartphone. Ausgaben ohne Beleg können bequem mit dem Handy erfasst werden und dann an den Web-Budgetplaner weitergeleitet werden.

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