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Tagesgeldzins - Tagesgeldkonditionen
Von Thomas Nissen
Es kann sich immer lohnen, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen. Viele Banken werben auch jetzt um neue Kunden, denen sie höhere Zinsen für einen begrenzten Zeitraum oder zusätzlich Tankgutscheine etc. versprechen.
In erster Linie stellt sich hier auch die Frage nach Aufwand und Nutzen. Was muss ein Anleger an Zeit aufwenden, um ein neues Konto bei einer Bank zu eröffnen?
In der Regel werden die Konten online beantragt, dass sind vielleicht 15 Minuten Zeitaufwand am PC. Dann werden die Antragsformulare zugeschickt, der Anleger muss sie sorgfältig lesen, unterschreiben und zu einer Postfiliale gehen, um sich mit Hilfe des Post Ident Verfahrens zu legitimieren. Die Unterlagen gehen zurück zu Bank und der Anleger wartet ab, bis er mitgeteilt bekommt, dass das Konto eröffnet wurde. Im Prinzip also kein großer Aufwand. Der Rest wird dann wieder vom Computer aus erledigt.
Jeder Anleger sollte sich nur, und das, bevor er auf eine Aktion einer Bank reagiert, ausrechnen, was unter dem Strich dabei herauskommt. Dazu gibt es spezielle Tagesgeldzins Rechner, die im Internet kostenlos genutzt werden können. Das so genannte Tagesgeldhopping hatte sich schon vor der Finanzkrise zu einer Art Volkssport entwickelt und auch heute, wo die Tagesgeldkonditionen geringer ausfallen, sind viele Anleger bestrebt, das Optimum aus ihren Ersparnissen rauszuholen.
Es ist aber nicht allein wichtig, wie hoch die Tagesgeldkonditionen, die immer variabel sind, ausfallen werden, sondern auch die Intervalle, in denen die Zinsgutschriften erfolgen. Hier gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, die über monatliche Zinszahlungen, die quartalsweise Zinsgutschrift, die Halbjährliche bis zur jährlichen Zinsauszahlung gehen. Bei fast identischem Tagesgeldzins sollte der Anleger immer einer Bank den Vorzug geben, die die Zinsen monatlich gutschreibt. Bei dieser Art der Zinsgutschrift kann der Anleger am besten vom Zinseszinseffekt partizipieren und profitiert dadurch von einer höheren Rendite.