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Tagesgeldanlagen - Gute Alternative zum Sparbuch
Von Thomas Nissen
Tagesgeld ist die moderne Art zu sparen und dabei über die Ersparnisse gleichzeitig täglich verfügen zu können. Tagesgeldanlagen werden über kostenlose Tagesgeldkonten abgewickelt, die von vielen Direktbanken angeboten werden. Die Kunden können die Tagesgeldkonten dann online verwalten. Von einem Referenzkonto, in der Regel das Girokonto, kann der Anleger zu jeder Zeit Geld auf sein Tagesgeldkonto überweisen. Die Verzinsung erfolgt taggenau, wobei alle Einlagen ab dem ersten Euro verzinst werden..
Bevor ein Tagesgeldkonto eröffnet wird, sollte immer mithilfe von einem Tagesgeldvergleich überprüft werden, welche Banken die Anlage am attraktivsten verzinsen.
Für wen ist Tagesgeld geeignet?
Eigentlich für jeden, der auch im Besitz eines Sparbuchs ist. Das Guthaben vom Sparbuch kann auf einem Tagesgeldkonto geparkt werden. Es bringt dem Sparer auf jeden Fall höhere Erträge. Tagesgeld ist für den sicherheitsorientierten Sparer, der es vorzieht, seine Ersparnisse täglich verfügbar zu wissen.
Mit Tagesgeldanlagen gehen Anleger absolut kein Risiko ein, wenn sie nicht mehr Geld anlegen, als die Bank über die angeschlossene Einlagensicherung absichert. Bei ausländischen Banken sollten die Bedingungen für die Einlagensicherung vorab geprüft werden. Wie die Erfahrung gerade zu Beginn der Finanzkrise gezeigt hat, mussten einige Anleger, die aufgrund hoher Zinsversprechen ihr Geld bei der isländischen Kaupthing Bank angelegt hatten, um den Verlust ihrer Ersparnisse fürchten, da die Bank pleite ging und verstaatlicht wurde.
Zinszahlungen beim Tagesgeld
Tagesgeld wird wie der Name sagt taggenau verzinst und ist auch täglich verfügbar. Allerdings sind die Zinsen variabel und werden von den Banken immer den Bedingungen an den Finanzmärkten angepasst. Derzeit befinden sich die Tagesgeldanlagen im Allgemeinen in einer Niedrigzinsphase, die Durchschnittsverzinsung liegt bei etwa 2 Prozent, wobei aber zu berücksichtigen ist, dass derzeit keine Inflation herrscht.
Die besten Erträge machen Anleger, wenn sie ihr Tagesgeld bei einer Bank anlegen können, die attraktiv verzinst und die Zinsen monatlich gutschreibt. Hier kann am besten vom Zinseszinseffekt profitiert werden. Viele Banken zahlen die Zinsen quartalsweise, manche halbjährlich und manche auch immer nur zum Jahresende aus. Sind die Tagesgeldkonditionen zweier Angebote in etwa gleich, sollte der Anleger immer das nutzen, bei dem die Zinsen im kürzeren Intervall ausgezahlt werden.
Oft werden Neukunden besonders attraktive Angebote gemacht, die dann zeitlich befristet gelten, ehe sie wie die Tagesgelder der Bestandskunden verzinst werden.