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                  Wichtige Schritte für einen gelungenen Depotwechsel

                  Von Jennifer Gregorian

                  Vielmals ist ein Wertpapierdepotwechsel unerlässlich. Zum Beispiel bei unvorteilhaften Konditionen der Banken (hohe Kosten, unzureichender Service), aussichtsreicheren Angeboten oder wenn die Anleger ihre Vorhaben ändern.

                  Wertpapierdepots sind Aufbewahrungsstellen für alle möglichen Wertpapiere. Ihre Identifikation erfolgt über eine Depotnummer (Nummerndepots). Zumeist erhalten sie zusätzlich eine explizite Bezeichnung. Gebühren und Gewinnanteile werden auf einem Verrechnungskonto vermerkt.

                  Auflösung des alten Depots

                  Meistens lassen sich Fondsbruchstücke nicht auf andere Banken übertragen. Das Formular zum Depotübertrag beinhaltet in der Regel den Umgang mit solchen Anteilen. Eventuell obliegt der Verkauf der Bruchstücke den Depotinhabern.

                  Ist das alte Depot leer, gilt es eine Löschung zu bewirken. Andernfalls fallen weitere Gebühren an. Bei einigen Geldinstituten sind die Ausführungen zur Depotübertragung im Service inbegriffen.

                  Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs sind Übertragungen von Wertpapieren nicht kostenpflichtig. Dennoch können die zuständigen Verwahrstellen Übertragungskosten einfordern. Dies geschieht meistens nur bei ausländischen Wertpapieren.

                  Depotauswahl und Neueröffnung

                  Bei der Auswahl des Wertpapierdepots sind die Pläne der Bankkunden entscheidend. Finanzdienstleister erheben für den Wertpapierhandel an der Börse Mindestgebühren. Beabsichtigen die Anleger, häufiger Beträge unter 2.000 Euro zu handeln, ist ein Institut mit niedriger Mindestgebühr von Vorteil. Andernfalls sind die volumenabhängigen Kosten bedeutender.

                  Für Investoren, die es vorziehen, Bankgeschäfte über Internet oder Telefon abzuwickeln, empfiehlt sich eine Direktbank. Bei vielen dieser Anbieter sind Depots kostenfrei und die meisten räumen Rabatte auf den Ausgabeaufschlag ein.

                  Die Antragsformulare sind im Internet verfügbar. Die Depoteröffnung wird mittels eines Postident-Verfahrens vorgenommen. Die Unterlagen zur Eröffnung sind per Post an das Institut zu senden. Hierfür müssen sich alle Depotinhaber bei der entsprechenden Filiale ausweisen. Haben die Antragsteller eine Depotnummer erhalten, so können sie das Formular zum Depotübertrag herunterladen und ausgefüllt versenden.

                  Ziehen die Anleger eine Filialbank vor, können die erforderlichen Anträge direkt vor Ort ausgefüllt werden. Die weiteren Geschäftsabwicklungen übernehmen die Finanzinstitute. Die Übertragung kann wenige Tage bis mehrere Wochen beanspruchen. Innerhalb dieser Zeit ist die Verfügbarkeit über die Wertpapiere ausgeschlossen.

                  Steuerliche Behandlung von Wertpapierdepots

                  Generell unterliegen Depots der Abgeltungssteuer. Hiervon ausgenommen sind Wertpapiere, die vor der Einführung dieser Steuer erstanden wurden. Da bei der Übertragung auch eine Datenübermittlung stattfindet, ist der Bestandschutz der Papiere nicht eigens nachzuweisen.

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