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                  Wie Sie Depotkosten sparen

                  Von Jennifer Gregorian

                  Zweck eines Wertpapierdepots ist es, Geld zu erwirtschaften. Hohe Depotkosten schmälern den Gewinn. Ein Vergleich mehrer Angebote kann nicht schaden.

                  Den Gewinn eines Depots können Anleger nur abschätzen, die Kosten aber präzise kalkulieren. Die Preise differieren gewaltig: Das Filialdepot "Easytrade" der Postbank in einer Größenordnung ab 150.000 Euro und etwa 12.700 Orders kostet pro Jahr 1.648 Euro, das "db Privatdepot comfort" der Deutschen Bank in derselben Größenordnung 5.920 Euro. Bei kleinen Filialdepots bis zu 7.000 Euro und circa. 1.700 Orders macht das "Haspa-Depot" mit 176 Euro das Rennen.

                  Etwas teurer ist das Depot der Berliner Volksbank mit 273 Euro. Bei den preiswerteren Direktdepots kostet das kleine "flatex/biw.-Depot" der Bank für Investment und Wertpapierdepot AG nur 50 und das größere 250 Euro, während die Targobank für das große "via Online-Brokerage-Depot" 1.594 Euro berechnet.

                  Die hier angeführten Beispiele beziehen sich auf günstige Varianten. Der Preisunterschied kann im Extremfall bis zu 10.000 Euro ausmachen. Folglich lohnt es sich, neben der Rendite auch die Aufbewahrungs- und Transaktionskosten eines Depots zu berechnen.

                  Online- oder Filialdepots

                  Onlinedepots sind aufgrund der geringeren Verwaltungskosten sowohl hinsichtlich der Aufbewahrungs- als auch der Transaktionskosten günstiger. Anleger, die sich mit Anleihen, Fonds, Zertifikaten und Aktien auskennen, können dadurch viel Geld sparen.

                  In dem Kontext haben die attraktivsten Angebote:

                  • OnVista Bank,
                  • netbank AG,
                  • und der Onlinebroker flatex

                  Benötigen Sie stattdessen Beratung bei Ihren Wertpapiergeschäften, müssen sie diesen Service bezahlen. Preiswerte Filialdepots gibt es bei der Targobank und der Haspa.

                  Depot-Transaktionskosten

                  Bei häufigen Käufen und Verkäufen sind die Transaktionskosten unbedingt zu beachten. Privatanleger dürfen nicht ohne Vermittler an der Börse handeln. Diese haben natürlich ihren Preis. Da bringt es nicht viel, wenn das Depot kostenfrei geführt wird, dafür aber die Vermittler der zuständigen Bank für die Geschäftsabwicklungen ordentliche Provisionen erheben.

                  Depotvergleich

                  Vor dem Vergleich gilt es, sich einen Überblick über das Volumen, die Wertpapierarten sowie die Häufigkeit der Transaktionen zu verschaffen und zu entscheiden, ob es ein Online- oder ein Filialdepot sein soll. Anschließend können sich Anleger die Kosten ihres aktuellen Depots von ihrer Bank ausrechnen lassen und dieses mit anderen Offerten vergleichen. Aufgrund der unterschiedlichen Preismodelle empfiehlt es sich, Experten hinzuzuziehen.

                  Haben Sie ein bedarfgerechtes Depot ermittelt, ist der Wechsel nur noch ein kleiner Schritt.

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