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Es bleibt teuer in der Vorratskammer
Andrea Cruse - 19.05.2011
Am Anfang meckerten leise die Verbraucher an der Kasse, dass ihre Einkäufe teurer geworden wären, nun untermalen die Medien mit Studien die drastische Steigerung der Lebensmittelpreise. Nach aktuellen Studien haben sich die Lebensmittelartikel in den letzten zwölf Monaten im Durchschnitt um 7% erhöht, einige sogar bis zu 43%.
Die Könige der Erhöhung sind die Rohstoffe Kaffee, Zucker, Weizen, Mais, Fette und Öle. Eine Entwarnung gibt es nicht, der Trend geht weiter nach oben. Noch für dieses Jahr müssen die Verbraucher mit 3 bis 4% Preissteigerung rechnen. Da nützt der Trost auch nicht, dass Deutschland im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn günstig bleiben soll.
Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie versucht zu erklären:„Die Nahrungsmittelhersteller leiden unter steigenden Verpackungs- und Energiekosten sowie explodierenden Rohstoffpreisen. Ursache sind sowohl Ernteausfälle als auch die steigende Nachfrage nach Lebensmitteln wegen der wachsenden Weltbevölkerung. Die Preissteigerungen müssen teilweise an die Kunden weitergereicht werden. Das macht sich auf dem Kassenbon bemerkbar.“
Was dem Verbraucher bleibt ist die wöchentlichen Sonderangebote zu vergleichen, um ein Gefühl für die Preise zu entwickeln und aus dem Einkauf eine kleine Rückenschule zu machen, denn die günstigste Ware liegt i.n den untersten Regalen, die nicht umsonst „Bückzone“ genannt werden.
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