- Blogrolle
- Ansahl Versicherungsblog
- Manfreds PKV-Makeleien
- Versicherungen News
- Kredit Engel-News
- Portal Optimal absichern
Erhalten Sie kostenlos wertvolle Verbrauchertipps, Zinsübersichten sowie aktuelle, wichtige und interessante Finanzinformationen.

Blog
Deutsche Banken fürchten virtuelle und mobile Konkurrenz
- 15.02.2011
Erst in dieser Woche wurde berichtet, dass die deutschen Bankkunden zwar in Sachen Online-Banking noch nicht ganz so engagiert sind wie die Kunden in manch anderem Land in der Europäischen Union. Dennoch ist hier ebenfalls seit inzwischen rund einem Jahrzehnt ein deutlicher Trend weg vom Bankbesuch und hin zur Kontoverwaltung via Internet zu beobachten. Dies hinterlässt auch bei den Banken selbst natürlich einen bleibenden Eindruck. Die Sparkassen und Banken in Deutschland, so zeigt eine neue Studie aktuell, machen sich zunehmend Gedanken über den zunehmenden Wettbewerb aus dem WWW.
Ein bekanntes Sprichwort lautet „wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen“. Davon können auch die klassischen Filialbanken ein Lied singen. Allerdings geht es in diesem Fall weniger darum, dass die Banken faktisch um ihre Existenz bangen. Dennoch machen sich viele Banken Sorgen, dass ihnen die Konkurrenz aus dem Bereich der so genannten Direktbanken mit ihren Produkten im Web und gleichermaßen im Mobilfunksektor die Kunden wegnehmen.
Sorgen im Bereich des Firmenkundenbereichs besonders groß
Die bekannte Beratungsfirma Steria Mummert Consulting hat sich wieder einmal die Mühe gemacht, Trends in der Bankenbranche zu analysieren und diese nun in Form der Studie „Branchenkompass Kreditinstitute“ veröffentlicht. Sechs von zehn Banken und Sparkassen berichten von einem immer stärker werdenden Druck in der Branche. Erstellt wurde die Studie in enger Kooperation mit dem F.A.Z.-Institut. E-Payment: Für mehr als die Hälfte der Institute stellt die steigende Nachfrage der Kunden nach diesen Angeboten und die Verbesserung der Technologien eine Gefahr dar.
Die Teilnehmer der Umfrage fürchten, dass durch die E-Payment-Systeme, die zunehmend auch Banking-Geschäfte per Handy ermöglichen, in den kommenden Jahren mehr Marktanteile erzielen werden. Besonders groß sind die Sorgen bei den Unternehmen, dir vorrangig im Geschäfts mit Firmenkunden tätig sind. Hier liegt der Anteil der Umfrageteilnehmer, die nach Lösungen des Problems suchen, sogar bei 71 Prozent. Bei den Instituten, die sich mit ihren Produkten größtenteils an Privatkunden richten, liegt der Wert immerhin noch bei 56 Prozent.
Große Investitionen in Planung
Kampflos ergeben will sich die Branche ihrem drohenden Schicksal natürlich nicht. Statt die wirtschaftliche Bedrohung von Seiten der Mobilfunkanbieter und Internet-Dienstleister tatenlos hinzunehmen, wollen insgesamt 57 Prozent der Sparkassen und Banken in den kommenden drei Jahren massiv investieren, um den Verbrauchern selbst mit besseren Vertriebsansätzen für Online-Banking entgegenzukommen. Rund 40 Prozent der befragten Institute planen außerdem, die eigenen Angebote für Mobile Banking weiter zu verbessern.
Momentan liegt der Anteil der Banken, die in dieser Sparte vertreten sind, bei nur 38 Prozent. Mit deutlich steigender Tendenz, denn noch vor knapp zwei Jahren waren es nur 15 Prozent. Anbieten wollen die Banken bis 2013 Programme, mit denen die Kunden sowohl bezahlen als auch Überweisungen und viele andere Leistungen durchführen können.
Fragen zu Deutsche Banken fürchten virtuelle und mobile Konkurrenz
Rentenbeitrag kann auf 20,2 Prozent steigen
Gesundheitsausgaben werden immer mehr von Arbeitnehmern getragen
Basel III führt bei Banken zunehmend zu Sorgenfalten - Kurz notiert
EZB vergibt Billigkredite an Banken - Kurz notiert
Erste Banken lenken bei Automatengebühren ein - Kurz notiert
Drohende Kreditklemme: EBA warnt Banken - Kurz notiert
Bei allgemeinen Fragen benutzen Sie bitte untenstehendes Formular. Ihre Frage wird hier veröffentlicht und unsere Redaktion wird diese nach Möglichkeit beantworten.
Beachten Sie: Rechtsberatung und Beantwortung von Vertragsfragen sind von dem Service ausgeschlossen.