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Mehr Transparenz in der Anlageberatung
- 12.02.2010
Viele Verluste, die im Laufe der Finanzkrise die Anleger hart trafen, wurden durch eine fehlende Transparenz so mancher Geldanlagen mitbewirkt. Immer mehr wurde in der Folge die Forderung laut, Anlagen so durchsichtig zu machen, dass jeder sie verstehen kann – und auch ihren Risikofaktor.
Die Deutsche Bank spielt nun wieder die Vorreiterrolle und zeigt mit einem neuen Produktinformationsblatt, wie es in Sachen Transparenz richtig gehen kann. Der Branchenprimus unter den Banken setzt dabei auch schon die Vorgaben um, welche die EU erst für Mitte 2011 als verbindlich voraussetzen möchte.
Mit dem Produktinformationsblatt folgt die Deutsche Bank auch den Empfehlungen, welche das Verbraucherschutzministerium unter Ministerin Aigner gefordert hat. Der "Beipackzettel" für Geldanlagen wird damit zu einem wichtigen Meilenstein auf dem deutschen Bankenmarkt. Die anderen Geldinstitute werden nun nachziehen müssen, wenn sie ihre Anleger nicht an den Marktführer der Banken in Deutschland verlieren möchten.
Rainer Neske, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank und verantwortlich für den Bereich Privat- und Geschäftskunden, sagte zur Einführung des neuen Produktinformationsblatts seiner Bank: "Für Kunden wird zukünftig nicht mehr der Preis entscheidend sein, sondern die Transparenz der Produkte und die Qualität der Beratung. Mit der Produktkennzeichnung und unserem neuen Produktinformationsblatt setzen wir Standards im Markt".
Weiter schreibt die Deutsche Bank dazu in ihrer Presseerklärung zum Beipackzettel für Geldanlagen: "Das Produktinformationsblatt der Deutschen Bank ergänzt sukzessive die Unterlagen für alle neuen Anlageprodukte aus dem Bereich Fonds, Zertifikate und Mandatsprodukte, aber auch aus dem Bereich Einlagenprodukte wie zum Beispiel Festgeld. Die zu Beginn des Jahres erfolgreich eingeführte grafische Produktkennzeichnung ist in das neue Produktinformationsblatt integriert und ermöglicht so die Vergleichbarkeit der Produkteigenschaften auf einen Blick. Kundenberater werden das entsprechende Produktinformationsblatt Verbrauchern zukünftig in jedem Beratungsgespräch aushändigen."
Die Deutsche Bank geht vor allem mit der Vorausnahme der kommenden EU-Richtlinie einen wichtigen Weg. Hier wird allen anderen Geldinstituten auf dem deutschen Bankenmarkt klar gezeigt: So sieht die Zukunft der Anlageberatung aus.
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