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Beiträge zur Privaten Krankenversicherung werden steigen
- 20.01.2010
Dass man dennoch sparen kann, zeigt die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer am heutigen Mittwoch erscheinenden neuen Ausgabe. Wenn auch die Beiträge zur PKV steigen werden, so sollte dennoch nicht vorschnell gekündigt werden. Oft ergeben sich innerhalb der noch bestehenden Privaten Krankenversicherung Sparmöglichkeiten.
Da der Kunde bei einer Kündigung der Versicherung meist wirklich im Regen steht, sollte vorher geprüft werden, ob nicht durch einen Tarifwechsel gespart werden kann. „Bis auf wenige Ausnahmen bieten die privaten Krankenversicherer mehrere „Tarifwerke“ an.“ schreibt „Finanztest“ dazu in einer entsprechenden Presseerklärung.
Das bedeutet im Klartext: Wem die Beitragserhöhungen bei seiner Privaten Krankenversicherung zu weit gehen, der sollte schauen, dass er entweder in einen anderen Tarif wechselt – oder sich via Baukastensystem den Leistungskatalog erstellt, den er benötigt.
Wahl von Tarifbausteinen kann für den privat Versicherten eine Ersparnis bringen
Die Stiftung Warentest weist deshalb explizit auf das Baukastensystem in der PKV hin: „Je nachdem, welche Tarifbausteine der Kunde vorher hatte und was er nun wählt, kann ein Wechsel weit mehr als 100 Euro im Monat bringen.“ Dennoch sollte man Vorsicht walten lassen und nicht auf den billigsten Tarif ausweichen, nur weil die Beiträge zur Privaten Krankenversicherung zu teuer geworden sind. Wenn die wichtigsten Leistungen, die ein Versicherter benötigt, nicht mehr gegeben sind, bringt die ganze Ersparnis nichts – da man dann als Versicherter selbst draufzahlen muss. Was im Endeffekt noch teurer kommt, als die höheren Beiträge in Kauf zu nehmen.
Es ist sehr sinnvoll, mit seiner Krankenversicherung zu sprechen, wenn es um das Thema Beitragserhöhungen geht, um vielleicht gemeinsam einen Weg zu finden, einen guten Tarif zu wählen.
Wer hingegen in der Gesetzlichen Krankenversicherung ist, der ist abhängig von dem derzeit vorgegebenen Beitragssatz, kann aber dennoch von den Krankenkassen selbst mit Zusatzbeiträgen belangt werden. Hier lohnt sich ein Blick auf andere Krankenkassen, um möglicherweise auch weiterhin in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert zu sein – jedoch ohne das Muss von Zusatzbeiträgen. Ein Krankenkassen-Vergleich ist deshalb auch für die Gesetzlichen Krankenkassen immer von Vorteil, und nicht nur bei der Suche nach einer geeigneten Privaten Krankenversicherung.
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