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Allianz steigert Umsatz im dritten Quartal 2009
- 10.11.2009
Gleich um 23 Prozent konnte die Allianz-Gruppe ihr Operatives Ergebnis in den Monaten Juli bis September dieses Jahres steigern. Unter dem Strich kamen dabei dann 1,9 Milliarden Euro raus. Damit hat sich gleich der „Quartalsüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten“ mehr als verdoppelt auf nunmehr 1,3 Milliarden Euro.
Oliver Bäte, Vorstand der Allianz SE, freute sich offensichtlich über diese Zahlen: "Unser sehr gutes Ergebnis für das dritte Quartal belegt: die Allianz verfügt über eine gesunde Ausgangsbasis, um auch in Zeiten einer 'neuen Normalität', d.h. einem herausfordernden Marktumfeld mit strukturell niedrigeren Renditen, solide Ergebnisse zu liefern. Wir sind kapitalstark und unsere Solvabilitätsquote basiert auf einem qualitativ hochwertigen Anlageportfolio sowie einem konservativen Ansatz im Risikomanagement", tat er angesichts der Veröffentlichung der Zahlen kund.
Der Quartalsumsatz beim größten Versicherungskonzern der Welt stieg um 5,2 Prozent und ergab unter dem Strich für die Monate Juli bis September 2009 eine Summe von 22 Milliarden Euro. Gerade in den Bereichen Leben & Kranken sowie bei den Financial Services konnte die Allianz-Gruppe sehr zulegen.
Solvabilitätsquote steigt stark an
„Die starke Kapitalausstattung der Allianz-Gruppe hat sich mit einer Solvabilitätsquote von 164 Prozent inklusive Dividendenabgrenzung per 30. September 2009 nochmals verbessert. Das Eigenkapital der Allianz-Gruppe stieg im Vergleich zum 30. Juni 2009 um 14 Prozent auf 39,4 Milliarden Euro.“, schreibt die Allianz heute in ihrer Pressemitteilung zu dem sehr guten Quartalsergebnis. Und zeigt damit vor allem auch eines: Es wurde alles richtig gemacht mit dem Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank. Der lästige Brocken, der nur noch am Bein hing, ist damit Vergangenheit für die Allianz-Gruppe, die sich beim Kauf der ehemaligen Banktochter sehr verrechnet hat.
Inzwischen jedoch hat die Allianz ihr System geändert. Die Internetgeschichte Allianz24 wurde beendet, der Vertrieb von Kfz-Versicherungen findet wieder nur noch über die Vertreter und die Versicherungsagenturen statt. Auch die Bankgeschäfte werden nun so abgewickelt. Die Allianz kehrt damit zurück zu ihren Wurzeln: Den Geschäften mit den Menschen, die konkret eine Versicherung haben wollen. Damit fuhr der Versicherungskonzern früher immer sehr gut, auch aufgrund seiner meist gut ausgebildeten Vertreter. Die Rückkehr zu dem, was früher gut war, scheint also auch gelungen zu sein, wie die heute bekanntgebenden Zahlen für das dritte Quartal 2009 belegen.
Solvabilität = Ausstattung eines Versicherers oder eines Kreditinstitutes mit Eigenmitteln.
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