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Online-Bezahlformate werden immer beliebter
- 30.10.2009
E.Commerce ist bekanntlich seit einigen Jahren bereits eine boomende Branche, mittlerweile trotz Wirtschaftskrise sogar eine der wenigen Sparten, in denen fortgesetzt ein ordentliches Wachstum zu beobachten ist. Und weil die Verbraucher immer stärker auf die Möglichkeiten für den virtuellen Einkaufsbummel vertrauen, steigt auch der Bedarf an sicheren und bequemen Bezahlformaten, die im Medium Internet genutzt werden können.
Den Entwicklungen in diesem Bereich widmet sich nun auch der so genannte E-Commerce-Report für das Jahr 2009. Erstellt wird der Bericht vom Anbieter Deutsche Card Services und gewährt Einblicke und Prognosen in den Bereich der Online-Bezahl-Systeme und dort zu beobachtende Veränderungen für ganz Europa.
Giropay legt weiterhin zu
Der Bericht lässt vor allem eines erkennen: Es findet in den vergangenen Jahren eine Umorientierung zu neuen Bezahl-Modellen statt. Die Zeiträume bis zur Etablierung bestimmter Formate werden immer kürzer. So überzeugt beispielsweise der Service giropay trotz einer Existenz von nur gut drei Jahren schon jetzt und bringt es laut dem Report zum E-Commerce auf stolze drei Prozent des gesamten Umsatzes über die Internet-Bezahlangebote. Zulegen kann in ähnlicher Weise auch das Format Maestro. Das Modell belegt inzwischen europaweit den dritten Platz.
Kreditkarte bleibt beliebtestes Zahlungsmittel im WWW
Rund 80 Prozent der Gesamtzahl der Bezahl-Transaktionen wird auch weiterhin durch den Einsatz der guten, alten Kreditkarte abgewickelt. In einer eingehenden Aufspaltung der Anteile an den Kreditkarten-Einsätzen präsentiert sich vor allem die Kreditkartengesellschaft Visa mit ihren verschiedenen Produkten als großer Gewinner. In Europa gehen inzwischen sieben von zehn Kreditkarten Transaktionen auf das Konto von Visa. Profitieren kann der Anbieter dabei von den sinkenden Nutzerzahlen beim Mitbewerber MasterCard.
Geschlechtsspezifische Differenzen beim Bezahlen
Interessanterweise ist auch weiterhin ein deutlicher Unterschied beim Bezahlverhalten der Geschlechter auszumachen. Wieso Männer und Frauen so unterschiedliche Ansätze bevorzugen, geht aus dem E-Commerce-Report allerdings nicht hervor. Dafür zeigt die Sachlage, dass die Damen lieber auf die bewährte Variante der Lastschrift zurückgreifen, die ihnen hohe Sicherheit bieten soll. bei den Männern nutzen hingegen über 40 Prozent aller Konsumenten die Kreditkarte, um Transaktionen zu tätigen.
Die Ergebnisse des Reports basieren auf der Analyse von realen Bezahlvorgängen, ohne dabei Trends und Prognosen mit einzubeziehen in die Auswertung. Insgesamt sind rund 30 Millionen getätigte Bezahlvorgänge zugrunde gelegt worden. Insgesamt können die Entwicklungen in gewisser Weise bestätigen, dass die Verbraucher dem Faktor Sicherheit beim Bezahlen zunehmend vor der Bequemlichkeit den Vorzug geben und um die Risiken und Gefahren eines Missbrauchs von Kreditkarten-Daten beim Einkauf im Web wissen.
Fragen zu Online-Bezahlformate werden immer beliebter
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