Die Steuerentlastungen kommen nächstes Jahr
Von der Redaktion - 29.10.2009
Während niemand wusste, was nun nach der Bundestagswahl auf die Bürger unseres Landes zukommt, und ob möglicherweise gar eine Erhöhung der Mehrwertsteuer in Sicht ist, kommen endlich die Fakten auf den Tisch der Öffentlichkeit.
Der Bund der Steuerzahler hat in der Folge des nun veröffentlichen "Regierungsvertrags" nun auch Berechnungen angestellt, in wie weit die deutschen Steuerzahler wirklich entlastet werden ab dem kommenden Jahr.
"Schon für das Jahr 2010 verständigten sich Union und FDP auf zusätzliche Steuersenkungen, die Familien entlasten werden, insbesondere durch die Erhöhung des Kinderfreibetrags auf jährlich 7.008 Euro und des Kindergeldes auf monatlich 200 Euro.", heißt es da vom BdSt. Derzeit liegt der Kinderfreibetrag noch bei 6.024 Euro. Die viel diskutierte und erst wieder bei Seite geschobene Erhöhung des Kindergeldes wird nun also doch kommen.
Der Präsident des BdSt., des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, freute sich sehr über die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und FDP. "Wir begrüßen das! Nun wird es künftig darauf ankommen, die mittleren Einkommen zu entlasten.", wird er zitiert.
Bis zu 154,-Euro mehr im Monat werden Familien ab dem nächsten Jahr mehr im Geldbeutel haben dank der Steuererleichterungen, welche die kommende Bundesregierung ab nächstem Jahr umgesetzt wissen will.
Doch schon droht Ungemach für die Steuerpläne von Union und FDP. Denn mehr als die Hälfte der gesamten Steuererleichterungen, die nächstes Jahr kommen sollen, müssen dann von den Ländern finanziert werden mit 14 Milliarden Euro – der Bund hingegen muss die geringere Last von nur 10 Milliarden Euro tragen. Inzwischen hat der Berliner Finanzsenator mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gedroht. Es geht also weiter rund in deutschen Landen.
Da ist es doch immer empfehlenswert, selbst Geld zu sparen und nicht auf die Regierung zu warten, bis etwas geschieht. Ein Tagesgeldkonto ist derzeit immer noch gut verzinst, trotz eines allgemein niedrigeren Zinsniveaus für Geldanlagen.
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