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Goldpreis steigt weiter
- 02.10.2009
Viele Arten der Geldanlage haben sich in den vergangenen Monaten als nicht empfehlenswert herausgestellt. Darunter auch die so genannten Zertifikate, die spätestens seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers den hellen Glanz einer guten Anlagemöglichkeit verloren haben.
Wer jedoch sein Geld sicher anlegen möchte, auch ohne große Renditeversprechen, der sollte vielleicht in Gold investieren. Bislang oft als reine Reservewährung angesehen, wird Gold nach Ansicht vieler Experten in den nächsten Jahren hohe Zuwachsraten bieten. Bereits in diesem Jahr zeigte sich die Stärke des Goldes mehr und mehr – was zu einem Wert von momentan 1.004,75 US Dollar je Feinunze geführt hat. Doch dies ist wohl noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.
Viele Menschen haben bemerkt, dass angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten greifbare Geldanlagen wichtig sind, um nicht alles zu verlieren. Das Gold ist eine solche Anlagemöglichkeit, wenn es in physischer Form, das heißt, als Goldbarren oder als Münzen gekauft wird. Experten raten davon ab, Geld in Wertpapiere, die etwas mit Gold zu tun haben, zu investieren und stattdessen „richtiges“ Gold zu kaufen. Diese Empfehlung teilt auch der bekannte Finanzexperte Max Otte in seinem Buch "Investieren statt sparen".
Wichtig bei der Geldanlage: Aufteilung auf verschiedene Arten
Doch nicht alles Ersparte sollte in Gold angelegt werden. Otte plädiert für eine Aufteilung der Geldanlage auf verschiedene Bereiche: Aktien, Gold, sichere Geldanlagen wie Festgeld und Tagesgeld sowie Immobilien. Eine Streuung des Risikos ist dabei wichtig, um unter dem Strich eine gute Rendite zu erwirtschaften. So sollten klassische Geldanlagearten, die nicht so hoch verzinst sind, wie Tagesgeld und Festgeld beispielsweise, die dafür jedoch einen sicheren und garantierten Zins haben, Hand in Hand gehen mit Risikoanlagen wie Wertpapiere es sind.
Ein guter Schnitt wäre hier jeweils 25 Prozent des Ersparten für die verschiedenen Risikoarten bei der Geldanlage. Damit geht im Falle einer erneuten Finanzkrise nicht alles Ersparte verloren und der Anleger steht auf einer sicheren Seite. Konten für Festgeld und Tagesgeld sollten jedoch, aufgrund der Sicherheit des angelegten Geldes, nur bei Banken eröffnet werden, die auch Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) sind. Nur dann ist die Geldanlage als Festgeld oder Tagesgeld auch wirklich zu 100 Prozent sicher.
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