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Ein Lexikon, das Hilfe bringt in Sachen Finanzen
- 22.09.2009
Wir alle hätten sie nur zu gerne, die Leitfäden, die uns davor bewahren, Irrtümer zu begehen, wenn es um finanzielle Angelegenheiten geht. Die Geldanlage, die dann doch nicht sicher war, der Kredit, der sich im Nachhinein als finanzielles Fiasko herausgestellt hat, die Vorstellungen, die wir haben von der Finanzwelt und die doch stark von der Wirklichkeit abweichen.
Ein Buch, das jetzt mit allen Irrtümer aufräumen möchte, ist das "Lexikon der Finanzirrtümer". Egal, ob es um die Riester Rente geht, um Kredite oder um die verschiedenen Geldanlagen – wir alle haben bestimmte Vorstellungen darüber. Unser Denken hat sich im Laufe der Jahre gebildet, durch fremde Meinungen, durch eigene Gedanken dazu, und so manches Mal kommen dann unter dem Strich regelrechte Finanzirrtümer heraus.
Das Standardwerk in allen finanziellen Belangen
Die Schweizer Zeitschrift "SALDO" schrieb über das Buch von Werner Bareis und Niels Nauhauser genau das, was es bringt: "Nach der Lektüre fallen auch Laien nicht mehr so leicht auf unseriöse Gewinnversprechen von Banken und Anlageberatern herein."
Die Lektüre des "Lexikons der Finanzirrtümer" bewirkt genau das. Ein Nachdenken setzt ein, es werden die Irrtümer gesehen, die begangen wurden im Bereich Finanzen. Und "der neue Goldstandard für Finanzratgeber", wie der Finanzexperte Max Otte das Lexikon von Bareis und Nauhauser nennt, ist ein Alltagsinstrument, das nicht nur im Bücherregal verstauben, sondern im alltäglichen Umgang mit Geldanlagen, Krediten und Versicherungen verwendet und vor allem angewendet werden sollte.
Und doch gibt das "Lexikon der Finanzirrtümer" nicht die perfekten Ratschläge, denen dann unbedingt gefolgt werden muss. Im Gegenteil, es regt zum Denken an – und vor allem auch zur Selbstverantwortung im finanziellen Bereich.
Denn genau darum geht es: Dass nicht mehr die Meinung der Banker und Berater uns zu Geldanlagen treibt, die dann möglicherweise ganz in die Hose gehen, hier sei nur an das Beispiel Zertifikate der US-Investmentbank Lehman Brothers erinnert. Sondern dass wir, jeder Einzelne von uns, selbst entscheidet, was für ihn gut und richtig ist. Und dies ist nur dann möglich, wenn jeder Einzelne gut informiert ist, die Stolperfallen rechtzeitig erkennt und eigenbestimmt Geldanlagen tätigt und die dubiosen Kreditangebote schon im Vorfeld erkennt.
Das "Lexikon der Finanzirrtümer", erschienen beim Econ Verlag, könnte bald als Standardwerk dienen für den Privatmenschen, der sich seine eigenen Wege sucht im Bereich Finanzen. Und nicht mehr nur blind vertraut auf die Worte des Bankers und Finanzberaters, der alles andere als neutral helfen mag…
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