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Kassenbeitrag einheitlich gesunken – Doch was ist wirklich wichtig bei einer Krankenversicherung?
- 10.07.2009
Zum 1. Juli wurde der seit Januar dieses Jahres geltende Einheitsbetrag für die Gesetzlichen Krankenkassen von 15,5 Prozent auf 14,9 Prozent gesenkt. Eine Ersparnis gerade in diesen Zeiten, in denen manchmal jeder Cent fehlt in den Geldbeuteln der Bürger. Früher konnte vor allem dadurch gespart werden, dass in eine andere Krankenkasse gewechselt wurde – dies ist jedoch inzwischen, aufgrund der Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009, nicht mehr möglich. Wie aber nun die richtige Krankenkasse finden, wenn doch eigentlich nun alle gleich sind?
Nur der Einheitsbeitrag ist gleich!
Auf den ersten Blick erscheinen nun alle Krankenkassen gleich zu sein. Doch nur etwa 95 Prozent der Leistungen, welche die Krankenversicherungen (Gesetzliche Krankenkassen und der Basistarif der Privaten Krankenversicherungen) im Leistungskatalog niedergelegt. Die restlichen 4 - 5 Prozent sind Ermessenssache der Krankenkassen. Und genau hier gilt es nun, die richtige Versicherung für sich zu finden. Dabei kommt es vor allem auf drei wesentliche Punkte an:Wie ist der Service der Krankenkasse:Wie gut ist die Erreichbarkeit und wie schnell wird auf Anfragen reagiert?Wie schnell kümmert sich ein persönlicher Berater um die Belange des Versicherten?Gibt es einen kostenlosen Rückrufservice?Welche Zusatzleistungen bietet die Krankenkasse: Wie unterscheiden sich die zusätzlichen Leistungen von denen der anderen Krankenkassen?Wie gut ist die Krankenkasse in Bezug auf Prävention (Vorbeugungsmaßnahmen)?Gibt es Bonuszahlungen:Zahlt die Krankenkasse Bonusse oder Prämien aus bei nicht benötigten Leistungen durch den Versicherten?Was groß sind die Hürden für diese Zahlungen durch die Krankenkasse?
Das böse Thema Zusatzzahlungen – Übrigens zugleich ein Kündigungsgrund!
Muss der Versicherte Zusatzzahlungen leisten:Der Gesundheitsfonds hat einen Einheitstarif für die Mitgliedsbeiträge bei den Krankenkassen gebracht. Dennoch verlangen einige Krankenkasse Zusatzbeiträge, was rechtlich durchaus möglich ist. Die könnte übrigens ein guter Grund für einen Wechsel zu einer Kasse sein, die keine zusätzlichen Beiträge erhebt. Dies ist übrigens auch vom Gesetzgeber so festgelegt, damit ein Versicherter nicht gezwungen ist, die Zusatzbeiträge zu akzeptieren! Gibt es Programme für chronisch Kranke:Einige Krankenkassen bieten spezielle Programme an für chronisch Erkrankte wie zum Beispiel Asthmatiker oder Herz-Kreislauf-Erkrankte. Durch die Teilnahme an solchen Programmen werden die Versicherten oft von der Praxisgebühr befreit. Hier unbedingt darauf achten, falls Sie an einer chronischen Krankheit leidenNicht mehr die Höhe des Beitrags ist nun entscheiden, nun zählen die Leistungen und Angebot der Gesetzlichen Krankenkassen, die neben dem rechtlich festgelegten Leistungskatalog vorhanden sind. Und genau hier hat er nun endlich begonnen, der Wettbewerb der Krankenkassen. Und anders als vorher die unterschiedlichen Beiträge wurde nun endlich auch damit begonnen, zum Wohle der Versicherten zu arbeiten. So hat der Gesundheitsfonds immerhin etwas Positives mit sich gebracht!
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