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                  Die Konsequenzen einer Insolvenz – Wie eng sind General Motors und Opel miteinander verdrahtet?

                  - 14.04.2009

                  Den wirklichen Einblick hat niemand in das System, das den deutschen Autohersteller mit seinem US-amerikanischen Mutterkonzern verbindet. Engmaschig soll es auf jeden Fall sein, und das Tochterunternehmen in eine hohe Abhängigkeit zu General Motors gestellt haben. Inzwischen gibt es zwei Tendenzen in den USA, wenn es um die Zukunft von dem ehemals größten Autobauer der Welt, General Motors, geht. Die eine besagt, GM soll eine Insolvenz nach Chapter 11 des US-amerikanischen Rechtes anstreben. Dieses Insolvenzverfahren ist anders gelagert als die Insolvenzen in unserem Land. Dort bekommt das Unternehmen, das eine Chapter 11-Insolvenz beantragt hat, Schutz vor den Gläubigern und kann damit sein Unternehmen bis auf Weiteres weiterführen und durch eine Sanierung bringen.

                  Insolvenz für General Motors der beste Weg?

                  Schon lange fordern Experten wie auch Politiker den Gang von GM in die Insolvenz. Anders sehen viele eine Sanierung gar nicht im Rahmen des Möglichen. Der US-Autohersteller blutet finanziell immer mehr aus und nur dank staatlicher Hilfen konnte er bis jetzt vor einem Zusammenbruch bewahrt werden. Irgendwann jedoch werden auch diese Quellen versiegen, wenn General Motors es nicht schafft, ein wirklich tragfähiges Konzept auf die Beine zu stellen, das eine grundlegende und auch unternehmenserhaltende Sanierung möglich macht. Der deutsche Autohersteller Opel wartet derweil mit Bangen auf die Entscheidung um die Zukunft des Mutterkonzerns. Bis jetzt ist immer noch nicht klar, wie stark die Drähte sind, die beide Unternehmen, General Motors und Opel, miteinander verbinden. Stark sollen sie aber sein und kaum zu lösen. Es gibt inzwischen Meinungen aus der Wirtschaft, die besagen, dass Opel ohne das Mutterflaggschiff gar nicht lebensfähig ist, da sämtliche Geschäftsabläufe, die nichts mit der reinen Produktion zu tun haben, über General Motors abgewickelt werden.

                  Die neue Tendenz: Einstieg des Staates bei GM?

                  Neben dem Weg, eine Insolvenz nach Chapter 11 des US-amerikanischen Rechtes anzumelden und dann eine gründliche Sanierung vorzunehmen, gibt es inzwischen einen anderen Trend. Angeblich erwägt die US-Regierung einen Einstieg des Staates bei dem fast zahlungsunfähigen Autobauer, um durch stärkere Kontrolle eine Sanierung und Neustrukturierung des Unternehmens erreichen zu können. In wie weit an diesen Gerüchten etwas dran ist, kann bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Dass die Regierung in den USA die Manager von General Motors jedoch weiter auf heißen Kohlen laufen lässt, bis ein klares Konzept für die Zukunft des Autoherstellers General Motors steht, ist jedoch mit Sicherheit zu sagen.


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