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Der Weg zur Rettung von Opel – Ein gemeinsamer Weg der USA und Deutschland möglich?
- 18.03.2009
Es war der erste Amtsbesuch des amtierenden Bundeswirtschaftsministers in den USA, und dabei ging es schon richtig zur Sache. Während sich seine Kollegen sonst nur vorstellen wollten und konnten zu ihrem Amtsantritt, musste er mit einer völlig anderen Mission in den USA reisen: Die Rettung des Autoherstellers Opel. Eines war schon zuvor klar – Deutschland kann alleine nichts machen in Sachen Opel. Der Autobauer war vor 80 Jahren in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und die Anteilsscheine dann an General Motors verkauft worden.
Dies ging auch all die Jahre gut -
zumindest bis zu jenen Tagen, ais der US-Autohersteller einer Pleite immer näher kam. Jetzt aber muss gemeinsame Sache gemacht werden, um nicht in beiden Ländern ein Heer von neuen Erwerbslosen zu „erzeugen“. Deshalb sagte zu Guttenberg nun nach einem Gespräch mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen: „Es wurde der Wille erkennbar, gemeinsam eine Lösung zu finden“. Und noch eines wurde klargemacht von der Seite des Bundeswirtschaftsministers aus: „Wir marschieren jetzt zusammen und nicht mehr getrennt.“ Täglich soll es nun zu einem Gesprächsaustausch zwischen beiden Regierungen kommen, und das auf höchster Ebene.
Der Tag der Wahrheit wird bald kommen
Bis zum Ende dieses Monats, zum Stichtag 31. März, muss General Motors ein neues Sanierungskonzept vorlegen, dass schlüssig ist und auch die zukünftige Tragfähigkeit des Unternehmens deutlich macht. An diesem Tag wird sich wohl auch eine klare Richtung für die Zukunft von Opel andeuten. Zu Guttenberg sagte jedoch auch: „Ich kann allen Opel-Mitarbeitern zurufen, dass wir alles versuchen, um Arbeitsplätze zu retten“. Sein Wort in den Ohren der Gläubiger von General Motors. Ob sie wirken werden, bleibt abzuwarten. Noch dauert der Besuch zu Guttenbergs in den USA an. Ob sich weitere Ergebnisse zeigen werden, ist ungewiss. Wichtig ist jedoch, dass anscheinend endlich eine gemeinsame Linie mit der US-Regierung gefunden zu sein scheint und Timothy Geithner, der Wirtschaftsminister in den USA, mit unserem neu eingesetzten Bundeswirtschaftsminister in Sachen Opel nun gemeinsam „marschiert“. Alles andere wird die Zukunft zeigen – im April wissen wir es (wohl) endlich!
Kommentare zu Der Weg zur Rettung von Opel – Ein gemeinsamer Weg der USA und Deutschland möglich?
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