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Die USA in den Zeiten des politischen Umbruchs – Ein Land in Scherben
- 16.01.2009
Am 20. Januar wird er eingesetzt werden, der neue Präsident der USA: Barack Obama. In der ganzen Welt hat sein Wahlkampf großes Aufsehen erregt, und nun wird er bald auf dem wohl immer noch wichtigsten Herrscherstuhl der Welt sitzen, und dies als Nachfolger von George W. Bush. Beide sind die keine Wirtschaftsexperten. Der eine geht, und hinterlässt einen Scherbenhaufen. Der andere kommt – und wird auf diesen Scherben seine Regierungsarbeit aufbauen müssen.
Die Autoindustrie ist am Ende
General Motors steht nun wohl doch vor dem Aus. Die heute bekannt gewordenen Zahlen sind noch um Vieles schlimmer als das, was noch zu den Zeiten der staatlichen Hilfe in den Büchern des US-Autobauers stand. Der Absatz rauscht immer mehr in den Keller, die Prognose für dieses kaum begonnene Jahr ist düsterer als alles, was man in den USA glauben wollte. Nun soll GM bis zum 17. Februar einen neuen Plan zur Restrukturierung und Sanierung vorlegen, mit den neuen, den richtigen Zahlen nun. Was dann passieren wird, wer weiß das schon? Auch ein Barack Obama vermag nicht in eine imaginäre Kristallkugel zu schauen. Jedoch ist für General Motors kaum mehr Hoffnung in Sicht, angesichts der nun bitteren Tatsachen.
Die Bank of America fast untergegangen
Sie hat die Großbank Merrill Lynch übernommen, die ehemals die drittgrößte Investmentbank der USA war. Das bedeutet das Einbringen von Verlusten in die eigenen Bücher. Und es kann zugleich auch den Untergang einer Bank bedeuten. Die Bank of America konnte nun nur noch vor dem Fall gerettet werden, in dem die Regierung neue Hilfen in die Bank pumpt. Ein Irrwitz, wie in den USA derzeit mit Steuergeldern umgegangen wird. Denn ob die Bank of America wirklich langfristig am Leben gehalten und vor einer Pleite bewahrt werden kann, weiß keiner. Hauptsache aber künstlich aufpumpen und Tropfen auf den heißen Stein laufen lassen. Die Bürger in den USA sollen so in Sicherheit gewiegt werden. Und sehen dabei nicht, dass das Unternehmen USA ganz schnell nicht nur ein Land in Scherben mehr sein kann, sondern ein Land, dass in der Pleite ist. George W. Bush geht und hinterlässt einen Schuldenberg. Barack Obama kommt – und plant bereits den nächsten großen Haufen. Mindestens 850 Milliarden US Dollar sollen in die Konjunktur des Landes gepumpt werden, das einstmals als wirkliche Macht an erster Stelle der Weltwirtschaft stand. Doch das Land verliert mehr und mehr an Ansehen – und auch mehr und mehr an Einfluss. Die Billionen, welche die Regierung in den Scherbenhaufen ihres eigenen Landes pumpt, könnten deshalb ohne wesentliche Folgen einfach so verpuffen. Und das finanzielle Schuldenerbe des Barack Obama eines Tages noch viel größer sein als das bittere Erbe, das George W. Bush in diesen Tagen seinem Volk hinterlässt.
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