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                  Das schwarze Jahr der Wall Street – Wertverluste in Billionenhöhe

                  - 29.12.2008

                  Die ganz schlechten Tage an den Börsen dieser Welt nennt man gerne den schwarzen Freitag, den schwarzen Montag, je nachdem, an welchem Tag einer oder mehrere Börsenplätze einbrechen. In diesem Jahr gab es gleich mehrere solcher schwarzen Tage. Und nun wird unter dem Strich wohl gar ein schwarzes Jahr heraus kommen. Die Wall Street darf nun nicht noch ein einziges Mal schwächeln in den letzten drei Tagen dieses Jahres – sonst sind die Ergebnisse so schlecht, dass es zum schwärzesten Jahr der Geschichte der Wall Street kommen könnte.

                  Ein – fast – rekordverdächtiger Einbruch des wichtigsten Index

                  Die Wall Street, ansässig in New York, ist immer noch der wichtigste Börsenplatz der Welt. Hierauf schaut die Welt, wenn es um den Handel mit Aktien gibt und die Wall Street gibt oftmals die Marschroute der Kurse in aller Welt vor. Doch genau an dieser wichtigen Börse ist seit dem Beginn dieses Jahres der wichtigste Aktienindex, der S&P 500 massiv eingebrochen. Gleich um 40,6 Prozent ging der Wert zurück, der für den Aktienhandel in den USA, und auch weit darüber hinaus, so wichtig ist. Dieser Kurzabsturz geht nun langsam in die Richtung der 47,1 Prozent Absturz der Kurse, die im Jahre 1931 die Wall Street überzog und damit zum immer noch den schwarzen Rekord haltenden Minus der Geschichte des Aktienhandels in den USA wurde.

                  Das Börsenbarometer verheißt nichts Gutes

                  Von 40,6 Prozent bis 47,1 Prozent ist es nicht mehr weit in einem Jahr, in dem es massenweise Bankenpleiten gab, hunderttausende von Eigenheimbesitzern ihr Haus und auch ihr Obdach verloren, Anleger eine bis dato noch nicht bekannte Summe von ihrem Geld verloren. Allein die Betrachtung des Dow Jones Wilshire 5000 Index lässt das Herz bluten, wenn man an die Verluste denkt, welche die Finanzkrise mit sich gebracht hat. Das wichtigste Börsenbarometer in den USA, der Dow Jones Wilshire 5000 Index, besagt inzwischen weitaus schlimmere Zahlen, als die von den Staatsoberhäuptern und Experten an Verlust genannten Summen. Die dramatische Zahl von 7,3 Billionen US Dollar an Werteinbußen steht da unter dem Strich, wenn man den Börsenwert der in diesem Barometer erfassten Unternehmen betrachtet. Und das allein in den USA. Während sonst eine Jahresendrallye das Ergebnis noch ein wenig heben könnte, wird es dieses Jahr wohl zu keiner solchen kommen. Den Anlegern ist für das Jahr 2008 wohl die Luft ausgegangen, weshalb es eher zu einer weiteren Verschlechterung der Statistik kommen könnte, denn zu einer Verbesserung. Die letzten drei Tage dieses Jahres werden zeigen, ob die Wall Street dieses Jahr endgültig in einem schwarzen Jahr die Stunde der Silvestermitternacht erleben wird, oder ob dieser wichtige Börsenplatz gerade noch mal eben so daran vorbei kommt und unter den starken Verlusten von 1931 bleibt.

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