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Private Krankenversicherung lohnt sich nicht fuer jeden
- 15.11.2006
Laut einer Untersuchung von Stiftung Warentest ist die private Krankenversicherung nur für Beamte und junge, gesunde Männer ohne Familie langfristig finanziell besser als die Mitgliedschaft in der Gesetzlichen.
Frauen müssten bei den Privatversicherungen höhere Beiträge wegen einer möglichen Geburt und einer durchschnittlichen höheren Lebenserwartung bezahlen. Da bei Familien Kinder und Ehepartner in der Privaten einen eigenen Beitrag bezahlen müssen, ist die beitragsfreie gesetzliche Versicherung für diesen Personenkreis die günstigere Wahl.
Für Besserverdienende und Vermögende stellt sich die Frage des Preises in der Regel nicht. Auch wer sich höhere und bessere Leistungen wünscht, kommt an der privaten Krankenversicherung nicht vorbei.
Wenn die Gesundheitsreform wie geplant in Kraft tritt, kann die PKV noch deutlich teurer werden, da die Unternehmen dazu verpflichet werden, einen Basistarif anzubieten, in dem unversicherte und kranke Personen ohne Ausschlüsse und Zuschläge aufgenommen werden müssen. Zudem dürfen zukünftig angesammelte Altersrückstellungen bei einem Wechsel mitgenommen werden. Viele halte diese Änderungen für verfassungswidrig und haben schon den Gang vor den Bundesgerichtshof angekündigt.
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