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Auch zweites Treffen wegen der Gesundheitsreform geht daneben
- 03.08.2006
Auch das zweite Treffen der Kassenverbände und des Gesundheitsministeriums ging gründlich daneben. Es scheint, die Fronten sind verhärteter als jemals zuvor.Es sickerte durch, dass die Bundesgesundheitsministerin empört und erstaunt über gewisse Äusserungen von Vertretern der Krankenkassen gewesen ist. Erneut rief sie dazu auf, keine Kampagne gegen die Reform zu starten. Patienten und Kassenmitarbeiter seien total verunsichert.Ob die nachfolgenden Zahlen stimmen, sei dahingestellt. Sie kommen von PR-Experten aus Koalitionskreisen (hui..): Die Informationskampagne der Krankenkassen kostet 1,04 Millionen Euro und erfordert eine zusätzliche Tagesarbeit von 119 Mitarbeitern. (Die sind aber schlau, die Experten...)Die Kassen dagegen versicherten, dass keine zusätzlichen Kosten zu Lasten der Beitragszahler entstehen und alles aus laufenden Etats finanziert wird.
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