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Verbesserte Konjunktur entlastet die Rentenkasse
- 31.07.2006
Für 2007 ist eine Anhebung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung von 19,5% auf 19,9% geplant. Durch die verbesserte Konjunkturlage könnte die Erhöhung nun geringer ausfallen, vermuten Exerten.
Die geplante Steigerung sollte unter anderem dadurch zustande kommen, da die Bundesagentur für Arbeit ab 2007 eine geringere Überweisung an die deutsche Rentenversicherung zu tätigen hat. Die Konjunktur ist zur Zeit aber gut in Schwung, deshalb könne eine Erhöhung auf 19,7% ausreichen, meinte der Finanzexperte Jürgen Genzke.
Die Rentenkassen sind durch die Einführung des vorgezogenen Zahltermines für Sozialversicherungsbeiträge sowieso entlastet worden. Die Arbeitgeber mussten 13 statt zwölf Monate Beiträge zahlen und spülten so im ersten Halbjahr 2006 9,3 Milliarden Euro zusätzlich in die leeren Kassen. Dem gegenüber steht eine voraussichtliche Mehrbelastung durch die Gesundheitsreform von 500 Millionen Euro, da bei der geplanten Anhebung von 0,5 Prozent die Rentenkasse die Hälfte der Krankenversicherungsbeiträge für die Rentner übernehmen muss.
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