Die Kinderunfallversicherung im Vergleich
Von Hans Frießem
Durch die gesetzliche Unfallversicherung sind Kinder nur im Kindergarten, in der Schule und auf direktem Weg dorthin und zurück geschützt. In den meisten Fällen verunglücken Kinder aber in der Freizeit. Unfallversicherer bieten für Kinder deshalb spezielle Tarife mit hohen Versicherungssummen und lebenslanger Unfallrente an.
Versichern Sie schon Ihre Kinder gegen Unfallfolgen
Gute Kinder-Unfallversicherungen leisten auch bei Vergiftungen und Infektionen - zum Beispiel, wenn Ihr Kind nach einem Zeckenbiss an Hirnhautentzündung erkrankt. Auch die Rooming-In-Kosten, wenn Sie nach einem Unfall beim Ihrem Kind in der Klinik übernachten, sollten mitversichert sein. Viele Kinder-Unfalltarife zahlen auch ein tägliches Schulausfallgeld, damit Sie im Ernstfall die nötige private Nachhilfe für Ihr Kind finanzieren können.
Der Abschluss einer Kinder Unfallversicherung ist von Geburt an bis zum 16. Lebensjahr möglich. Mit Vollendung des 18. Lebensjahres wird bei Ablauf des Versicherungsjahres der Kindertarif auf einen Tarif für Erwachsene umgestellt.
Praxis-Tipp
Statt einer Unfallversicherung können Sie für Ihre Kinder auch eine Invaliditätsversicherung abschließen. Die Beiträge sind etwas höher, dafür deckt eine echte Invaliditätsversicherung nicht nur Unfälle, sondern alle Arten von Gesundheitsschäden ab. Der Versicherer zahlt also dann auch, wenn Ihr Kind beispielsweise nach einer Krebserkrankung beeinträchtigt bleibt.
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