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Eine fondsgebundene Lebensversicherung nutzt die Chancen der Aktienmärkte
Von Hans Frießem
Wenn Sie an den Wachstumschancen der Aktienmärkte teilhaben wollen, entscheiden Sie sich am besten für eine fondsgebundene Lebensversicherung. In diesem Fall wird ein Teil Ihrer Beiträge in Investmentfonds angelegt. In guten Börsenzeiten fällt Ihre Rendite dann meist höher aus als mit einer klassischen Kapitalpolice, bei sinkenden Kursen sind aber auch Verluste nicht ausgeschlossen.
In welche Fonds der Lebensversicherer Ihr Geld investiert, können Sie als Kunde häufig mitentscheiden. Die Todesfallleistung Ihrer fondsgebundenen Lebensversicherung muss mindestens 60 Prozent der über die Gesamtlaufzeit eingezahlten Beitragssumme entsprechen. Dann ist Ihre Fondspolice wie eine klassische Lebensversicherung steuerbegünstigt, Sie müssen später nur die Hälfte des Ertragsanteils versteuern.
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Um sich nicht nur allgemein über die Lebensversicherung zu informieren, macht es Sinn, sich einen persönlichen Vorschlag von den verschiedenen Versicherern zuschicken zu lassen. So können Sie die eigenen Möglichkeiten sehr gut ausloten. Selbstverständlich kostenlos und unverbindlich:
Flexible Änderungen
Um die Flexibiliät zu gewährleisten, bieten die Versicherungsunternehmen für eine Lebensversicherung mit Fonds während der Vertragslaufzeit das sogenannte Switching an. Hier kann der Versicherungsnehmer die Fonds umschichten, wenn sich zum Beispiel die Marktlage ändert. (Beispiel: Wechsel von Aktienfonds Deutschland in Rentenfonds Europa).
Vorteile und Nachteile
Die fondsgebundenen Lebensversicherungen bieten keine Ablaufgarantien an, da die Börsen ständigen Kursschwankungen unterliegen. Bei Gewinnen des Fonds erhöht sich die Versicherungsleistung, bei Verlusten wird sie dementprechend niedriger. Es existieren demnach viele Chancen, aber auch Risiken.
Im Gegensatz zur englischen Lebensversicherung können die gezahlten Beiträge nicht steuerlich als Vorsorgeaufwendung nach dem Alterseinkünftegesetz bei der Einkommensteuer geltend machen.
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