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Die englische Lebensversicherung
Von Ralph Gönner
Eine englische Lebensversicherung ist flexibel und kann zweistellige Renditen erwirtschaften. Deutsche Versicherer können da nicht mithalten. Die englischen Versicherer dürfen bis zu 100% des Anlagevermögens in Aktien investieren, tatsächlich beträgt die Aktienquote regelmäßig etwa 60%. Die englische Versicherung ist damit quasi eine Aktien-Lebensversicherung!
Das sogenannte "Smoothing", das Glättungsverfahren, ist ein System der Risikoabfederung und sorgt für eine eingebaute Sicherheit in dem Vertrag. In Jahren mit guter Performance wird ein Teil der Renditen einbehalten, um eine weniger gute Performance in anderen Jahren damit auffangen zu können. Dies führt zu einem gleichmäßigen Wachstum mit geringen Kursschwankungen.
Weitere Vorteile
- Zur garantierten Versicherungssumme wird dem Vertrag zusätzlich ein jährlicher Bonus gutgeschrieben, der vom Erfolg des Anbieters abhängig ist. Darüber hinaus gibt es einen Schlussbonus, welcher jedoch nicht garantiert ist.
- Weiterhin wird ihnen das Recht eingeräumt, die Beiträge ohne vorherige Ankündigung auszusetzen oder den Vertrag ohne die für deutsche Lebensversicherungen üblichen Stornoabzüge aufzulösen.
- Englische Versicherungen unterliegen der deutschen sowie englischen Finanzaufsicht und werden auf Euro-Basis abgeschlossen, damit kein Währungsrisiko besteht.
Kurzmeldungen:
23.12.2011
Kommentare zu Englische Lebensversicherung
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