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Versicherungsberater sprechen sich für neues Provisionsmodell aus
22.02.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
In der vergangenen Woche erst hatte die Union mit einem neuen Gesetzesentwurf für Aufsehen rund um die derzeit gezahlten Provisionen für die Vermittlung privater Krankenversicherungen gesorgt. Obergrenzen sollen kommen, zudem sollen die Vermittler länger in die Haftung genommen werden, wenn Versicherungsnehmer vorzeitig wieder wechseln.
Nun möchten auch die Versicherungsberater selbst einschneidende Korrekturen am bestehenden Provisionsmodell umgesetzt wissen. Ihr Ansatz strebt ein System an, bei dem Privatversicherte weniger Nachteile haben. Auch hier geht es um ein laufzeitbasiertes Modell.
Zudem fordern die Berater eine radikale Senkung der momentanen Provisionszahlungen an die Vermittler. Beim Bundesverband der Versicherungsberater spricht man davon, dass seriöse Versicherungsunternehmen ohnehin maximal sechs oder sieben Monatsbeiträge als Provision zahlen würden. Das Unionsmodell sieht eine Obergrenze von 12 Monatsbeiträgen als Maximum vor.
Rubrik: Versicherungen