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Eurokrise: Angst um die Ersparnisse wächst
06.10.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

© egeneralk / fotolia.com
Aufgrund der Schuldenkrise innerhalb der Europäischen Union steigt bei den Deutschen die Verunsicherung, dass ihre Ersparnisse zukünftig nicht ausreichen beziehungsweise sinken werden. Ein stetig wachsender Anteil fürchtet daher eine Verschlechterung des Lebensstandards im Alter.
Im Rahmen der vierteljährlich durchgeführten Umfrage namens Deutschland Trend Vorsorge gaben mehr als die Hälfte der 1.030 repräsentiven Befragten an, sich darum zu sorgen. Im Vergleich zum letzten Quartal 2010 stieg ihr Anteil damit um zehn Prozentpunkte. Die einkommensspezifische Verteilung zeigt, dass nach dem Grundsatz "je mehr verdient wird, desto mehr ist zu verlieren" besonders Haushalte mit Nettoeinkommen über 3.000 Euro die künftige Situation negativ einschätzen (61 Prozent).
Ihre Altersvorsorge wähnen laut derselben Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) 62 Prozent der Befragten in Gefahr. Als Hauptgründe werden Inflationszuwächse und Transferleistungen an andere EU-Staaten angeführt. Fast drei Viertel glauben daher an einen schlechteren Lebensstandard im Alter, wovon ein Fünftel sich vorstellen könnte, Gegenmaßnahmen in Form von Immobilien- oder Goldkäufen zu ergreifen.
Rubrik: Verbraucher
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