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Fossile Brennstoffe bleiben zunächst wichtige Energielieferanten
10.05.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Eine Studie des Weltklimarats IPCC hat zum Ergebnis, dass bis 2050 fossile Brennstoffe nicht vollständig ersetzt werden können. Bei einem entsprechend günstigen politischen Klima und Investitionen in Erneuerbare Energien könnte deren Anteil jedoch bis dahin auf fast 80 Prozent anwachsen.
Im 900-seitigen Report, der von 120 Forschern zusammengetragen wurde, wurden über 160 Szenarien der Energieversorgung überprüft und verglichen. Eine wichtige Rolle spielten dabei Zusammenhänge zwischen Politik und Wirtschaft, deren gutes Zusammenspiel Wegbereiter für alternative Energien sein kann.
Positiv wird festgehalten, dass Erneuerbare Energien durch Masseneffekte bereits jetzt immer günstiger werden und dementsprechend starke Verbreitung erfahren. Besonders der Windenergie wird eine große Zukunft vorausgesagt (20 Prozent des gesamten Stroms in 2050).
Auf Grundlage dieser Annahmen konstatiert der IPCC einen 77 Prozent-Anteil der Erneuerbaren an sämtlicher genutzter Energie. 2008 stellten diese lediglich 13 Prozent, während Kohle, Gas und Öl 85 Prozent lieferten. Bei aller Zuversicht, dass die Energiewende offenbar möglich ist, zeigt der Bericht jedoch ebenso, dass fossile Brennstoffe noch Jahrzehnte für die Energieversorgung gebraucht werden.
Rubrik: Verbraucher