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vzbv fordert Maßnahmen gegen Absprachen zwischen Lebensmittelkonzernen
22.03.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Für manchen Experten ist es nicht unbedingt nachvollziehbar, dass der Bürger selbst im Wettbewerbsrecht bisher kaum eine Rolle spielt. Dass sich hieran etwas ändern muss, steht für den Verbraucherzentrale Bundesverband angesichts der neuen Meldungen über regelrechte Gesprächskreise zwischen deutschen Lebensmittelherstellern fest.
Am gestrigen Tagen waren abermals Bußgelder in Millionenhöhe gegen einige marktführende Konzerne der Lebensmittelindustrie verhängt worden durch das Bundeskartellamt, nachdem es zu Absprachen über die Preisstrategien gekommen war. Die Verbraucherschützer fordern nun, dass die Unternehmen neben den Bußgeldern auch die nicht rechtmäßig erzielten Gewinne zu 100% an die Verbraucher zurückgeben müssten.
Problematisch in dieser Sache ist die Tatsache, dass sich die Ermittlung von Schäden bei Einkäufen später ausgesprochen schwierig darstellt. Der Gesetzgeber soll nun laut vzbv entsprechende Gesetze schaffen, um die Verbraucherrechte auch in diesem Bereich zu stärken.
Rubrik: Verbraucher
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