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                  Bundesregierung: Register für Beratungsgespräche soll kommen

                  25.01.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  Allem Widerspruch zum Trotz will die Bundesregierung nach heutigen Informationen an ihrem Vorhaben eines einheitlichen Registers für Anlageberater festhalten, das schon bald für bessere Beratungsqualität bei deutschen Banken führen soll.

                  Die Institute hatten zuletzt vehement gegen ein solches Register protestiert, weil man vor allem negative Auswirkungen für die Berater selbst befürchtete. Für die schwarz-gelbe Koalition waren diese Hinweise jedoch nicht ausreichend, um von ihrem Plan abzurücken.

                  Die neue Datenbank soll von der Finanzaufsicht BaFin geführt werden. In ihr sollen Beschwerden von Kunden und Vermerke zu fehlerhaften Beratungsgesprächen aufgelistet werden. Auf die zeitweise geplanten Nachweise von Sachkundigkeit will man für die Berater aber scheinbar verzichten.

                  Rubrik: Verbraucher


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