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DGB: Höhere Steuern für mehr Staatseinnahmen
19.12.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

© Tobif82 / fotolia.com
Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Michael Sommer sieht eine einfache Lösung für die Lösung der hiesigen Staatsschuldenkrise. Seiner Meinung nach müssten die Sätze diverser Steuerarten erhöht sowie weitere eingeführt werden.
Sommer hat vor allem Spitzenverdiener im Visier, da deren ohnehin hohe Finanzkraft in den letzten Jahren eher gestiegen ist und die Krise des Staates für ihn vorrangig auf verminderten Einnahmen beruht. Er macht sich daher stark für die Einführung einer Vermögenssteuer, einer Reichensteuer und einer Finanztransaktionssteuer sowie eine Erhöhung der Erbschaftssteuer. Schließlich, so kritisiert er, fehle dem Staat heute das Kapital, um die Neuverschuldung signifikant zu senken.
Die bereits abführungspflichtige Abgeltungssteuer sieht Sommer kritisch: Für jemanden, der nicht arbeite und nur von Kapitaleinkünften lebe, sei sie generell zu niedrig, am besten wäre die Besteuerung mit dem normalen Einkommenssteuersatz. In Sachen Mindestlohn zeigt sich der DGB-Chef angesichts des massiven politischen Meinungsumschwungs optimistisch, dass er spätestens nach der nächsten Bundestagswahl umgesetzt werde.
Rubrik: Steuern
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