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2013 sollen die Steuern sinken
04.07.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

© Nedjo / fotolia.com
In der Steuersenkungsdebatte der schwarz-gelben Regierungskoalition hat sich die FDP mit der Union darauf geeinigt, am Beginn des Jahres 2013 die steuerlichen Abgaben herunterzufahren. Über die Höhe der Entlastung ist noch nichts bekannt.
Dem Plan nach sollen definitiv vor allem Geringverdienern und Bürger mit mittlerem Einkommen profitieren, indem die sogenannte kalte Progression vermindert werden soll. Letztendlich soll somit mehr Netto vom Brutto im Portmonee verbleiben. Die gute konjunkturelle Lage ist der Grund dafür, dass die Maßnahme dann durchführbar sei, so FDP-Generalsekretär Lindner. Es sei wichtig, die Bürger am Aufschwung teilhaben zu lassen, von daher sollen mittelfristig auch die Sozialversicherungsbeiträge vermindert werden.
Endgültige Beschlüsse sollen dann im Herbst verabschiedet werden, zunächst wurde eine generelle Einigkeit zwischen den Vorsitzenden der Regierungsparteien erzielt. Dass Angela Merkel und Horst Seehofer dem ewigen FDP-Thema Steuersenkung jetzt zugestimmt haben, kann als Erfolg der Freidemokraten verbucht werden. Mit der Umsetzung ihres zentralen Wahlkampfpunkts erhält sie eine Chance zur Profilierung.
Rubrik: Steuern