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                  Modell zur Familienpflegezeit heftig kritisiert

                  17.02.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  Lange war er erwartet worden, der Gesetzentwurfes der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, mit dem sie die Einführung der Familienpflegezeit erklären wollte. Am heutigen Tage nun steht die Abstimmung über das Modell ins Haus.

                  Doch schon vor der Abstimmung steht das Konzept der Ministerin bei etlichen Experten unter Beschuss. Die Vorwürfe gehen sogar so weit, dem Modell eine vollständige Untauglichkeit zu unterstellen. Besonders schwierig findet mancher Experte, dass von dem Entwurf zur Familienpflegezeit zu wenige Personen profitieren würden, weil zum Beispiel nicht erwerbstätige Personen nicht entsprechend berücksichtigt werden, wenn sie die Pflege von Angehörigen übernehmen.

                  Gleiches gilt für Arbeitnehmer, die in Firmen tätig sind, die nicht mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigen. Außerdem fehlt es im Gesetzentwurf an einem Rechtsanspruch. Potentielle Nutzer der Familienpflegezeit sind also auf das Entgegenkommen des Arbeitgebers angewiesen.

                  Rubrik: Soziales


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