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                  Versicherungen kontern negative Riester-Bilanz

                  07.12.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  Versicherungen kontern negative Riester-Bilanz

                  © eztevs / fotolia.com

                  Die Versicherungsbranche schlägt nach Kritik an der Bilanz der Riester-Rente mit einem eigenen Gutachten zurück, in dem dargestellt wird, wie sinnvoll tatsächlich die staatlich geförderte Altersvorsorge ist. Indes werden weitere Gegenstimmen laut.

                  Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stellt klar, dass Riester-Sparer mitnichten erst im sehr hohen Alter ihre Einlagen vollständig zurückerhielten, sondern bereits mit 74 beziehungsweise 75 Jahren. Danach profitierten sie von den Überschüssen, so dass im Alter von 80 bereits Renditen von bis zu fünf Prozent zu erzielen seien. Grundsätzlich kalkuliere man die Lebenserwartung vorsichtiger als das Statistische Bundesamt. Der Bund der Versicherten hält die Sterbetafeln dennoch für unrealistisch, während die Zeitschrift Ökotest erneut die mangelnde Vergleichbarkeit der Angebote moniert.

                  Eine vor zwei Wochen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vorgestellte Untersuchung diagnostizierte erhebliche Intransparenz der Angebote und minimale Rendite, was die Riester-Rente als einseitiges Geschäft zugunsten der Versicherungen erscheinen ließ. Der GDV brandmarkt diese Studie wegen der Verquickung von DIW und der Friedrich-Ebert-Stiftung als politische Kampagne.

                  Rubrik: Riester

                  Tags: GDV, Bund der Versicherten
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